kann ein zweithund zum einzelhund werden?

Mehrere Hunde in einem Haushalt.
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tanja
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Re: kann ein zweithund zum einzelhund werden?

#31

Beitragvon tanja » 03.11.2018, 09:43

Beitrag von tanja »

Auch noch einmal alles durchgelesen :2thumbs: Nach inzwischen 5 Jahren sind ja einige der genannten Hunde naturgemäß nun Einzelhunde geworden :verzweifelt:
Wie hat es sich mit diesen als Einzelhund entwickelt?

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Re: kann ein zweithund zum einzelhund werden?

#32

Beitragvon Anita » 03.11.2018, 16:37

Beitrag von Anita »

Mein Gott, die Zeit vergeht...habe meine Antwort von damals gelesen und nun ist Tharan schon vier Jahre bald Einzelhund.

Er ist ein perfekter Einzelhund und die Umstellung war überhaupt kein Problem. Er lebte auf, ich empfand ihn befreit.
Mit Gimli hatte er immer den Auftrag der Kontrolle. Er musste ner erster, schneller bester,...sein.
Ich bin mir sicher, dass auch Gimli alleine ein perfekter Einzelhund gewesen wäre.
Ich werde auch nie mehr zwei Hunde haben, das weiß ich. Die Hunde brauchen einander nicht zwingend, wohl aber uns Menschen.
Fraglich ist, ob ich, wenn Tharan mal in 20 oder 30 Jahren nimmer bei ist, überhaupt noch eine Fellnase zu mir hole.
Die Zeit wird es zeigen...

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Re: kann ein zweithund zum einzelhund werden?

#33

Beitragvon Franzi » 03.11.2018, 16:50

Beitrag von Franzi »

Interessante Frage, darüber machen wir uns auch echt Gedanken...

Molly war ja noch nie Einzelhund und ist ausschließlich Meute und eben das Zusammenleben mit Mia gewöhnt. Sie hat sich von Mia als Junghund viel abgeguckt und sucht häufig ihren Körperkontakt. Andererseits merkt man ihr sonst ganz stark an, dass ihr Menschen und vor allem ihre Menschen viel wichtiger sind als andere Hunde. Zu Fremdhunden sucht sie eigentlich gar keinen Kontakt mehr und ist meist froh, wenn sie dabei ist. Gassi gehen geht auch ohne Mia gut. Das Alleinebleiben haben wir lange nicht mehr geübt, aber früher ging auch das für ein, zwei Stunden klar. Eventuell könnte meine Mutter sie später aber auch mit ins Büro nehmen.

Ich denke, dass Mia ihr schon sehr fehlen wird, aber dass sie auch ohne sie klar kommen wird. Wie es dann tatsächlich ist, werden wir hoffentlich noch lange nicht erfahren.
Falls Molly aus irgendeinem Grund früher gehen sollte, wäre das für Mia gar kein Problem. Sie hat ja fast 5 Jahre bei uns alleine gelebt und wäre auch ohne sie glücklich.

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Re: kann ein zweithund zum einzelhund werden?

#34

Beitragvon jutta » 03.11.2018, 16:54

Beitrag von jutta »

Oh mein Gott, alles kam anders als erwartet.
Ich bin mir aber sicher, dass auch Hobi ein toller Einzelhund gewesen wäre. :acry:

Gast

Re: kann ein zweithund zum einzelhund werden?

#35

Beitragvon Gast » 03.11.2018, 18:29

Beitrag von Gast »

Kondi kommt gut alleine klar und in der Regel braucht sie auch keine Artgenossen. Bis Amy einzog, war sie ja ein knappes Jahr auch alleine, dann kam Amy "ungeplant". Die beiden haben einfach zusammen gepaßt. Dann war Amy leider weg und somit war Kondi wieder alleine. Von Anfang an wollte ich keinen 2. Hund (mehr). Kondi war nur in den ersten Tagen unsicher. Da erst habe ich kapiert, wie viel Halt Amy Kondi gegeben hat. Das Alleinebleiben ging in den ersten 14 Tagen nicht - aber ich glaube, daran war mehr ich Schuld, als die Tatsache, dass Kondi wieder Einzelhund war. Sie wollte mich nicht gehen lassen, weil Kondi immer schon sehr auf meine seelische Verfassung reagiert.
Nun sind knapp 2 Jahre vergangen und Kondi fühlt sich als Einzelprinzessin wohl. Vermutlich aber auch, weil wir Menschen uns auch generell wohl fühlen und Kondi immer noch nicht unbedingt Artgenossen um sich haben muss.
Bei Amy hat's einfach gepaßt. Noch einmal einen passenden Partner für Kondi wäre schwierig geworden. Mit ihren 10 Jahren wollte ich ihr auch nicht unbedingt einen wesentlich jüngeren Hund zumuten, denn mit Welpen kann Kondi z.B. überhaupt nichts anfangen. Und ich wollte keinen älteren Hund, der eventuell wieder so viele Baustellen mit bringt und mich an meine Grenzen bringt.

Gast

Re: kann ein zweithund zum einzelhund werden?

#36

Beitragvon Gast » 03.11.2018, 19:21

Beitrag von Gast »

April war nach dem Tod meiner Plüschmaus vor einem Jahr ja 7 Monate lang Einzelhund. :sweet:
Sie kam sehr gut klar damit und fiel auch nicht in große Traurigkeit als Meggie nicht mehr da war, obwohl sie vorher noch nie alleine war.
Aber sie wurde viel anhänglicher (bei einem Beagle ja nicht unbedingt negativ...) und suchte mehr unsere Nähe.
April blieb auch nicht mehr so gerne alleine im Erdgeschoß in unserem Haus wenn die Familie auf die anderen Stockwerken verteilt war.

Ich hatte nie den Eindruck dass April gelitten hat oder unglücklich war,
aber als dann das Fusseltierchen einzog merkte man doch dass April das schön fand wieder Gesellschaft zu haben, - auch wenn sie lange die Eisprinzessin spielte und es ein paar Monate dauerte bis sie so richtig anfing mit dem Fransentier zu spielen.

Ich freue mich natürlich, dass es wieder so gut passt mit den beiden. :liebhab: :liebhab:


Liebe Grüße,

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Re: kann ein zweithund zum einzelhund werden?

#37

Beitragvon tanja » 03.11.2018, 20:00

Beitrag von tanja »

Interessant nach so vielen Jahren noch einmal zu lesen, oder? So ging es mir auch, als ich eigentlich nur einen neuen Beitrag schreiben wollte... :rolleyes:
Anita hat geschrieben:
03.11.2018, 16:37
Ich werde auch nie mehr zwei Hunde haben, das weiß ich. Die Hunde brauchen einander nicht zwingend, wohl aber uns Menschen.
Fraglich ist, ob ich, wenn Tharan mal in 20 oder 30 Jahren nimmer bei ist, überhaupt noch eine Fellnase zu mir hole.
Die Zeit wird es zeigen...
Genauso geht es mir auch, Anita!

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Re: kann ein zweithund zum einzelhund werden?

#38

Beitragvon tanja » 03.11.2018, 20:03

Beitrag von tanja »

jutta hat geschrieben:
03.11.2018, 16:54
Oh mein Gott, alles kam anders als erwartet.
Ich bin mir aber sicher, dass auch Hobi ein toller Einzelhund gewesen wäre. :acry:
Eure Geschichte ging mir nach diesem Thread auch noch einmal intensiv durch den Kopf, und ich habe vorhin erst mit Volker darüber gesprochen... so unfassbar :verzweifelt:

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Re: kann ein zweithund zum einzelhund werden?

#39

Beitragvon bewa » 04.11.2018, 06:58

Beitrag von bewa »

bei uns hatte der "übrig gebliebene" nie ein Problem damit. Ich hatte eher so den Eindruck, das beagle froh war, die Alleinstellung zu haben. Aber okay, wir hatten/haben eigentlich immer mehr die Einzelgänger gehabt.
Und es hat auch nie lange gedauert, bis wir wieder einen Zweitbeagle hatten.
Fakt ist hier, dass es dauerhaft einen Einzelhund geben wird und wenn der dann auch verstorben ist, werden wir ein hundeloser Haushalt werden.

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Re: kann ein zweithund zum einzelhund werden?

#40

Beitragvon Gast » 04.11.2018, 08:28

Beitrag von Gast »

Ich habe die Situation ja nun auch seit 4 Monaten.
Ellie hat anfangs getrauert: um Hugo, um ihren Beschützer, Begleiter, Gefährten, Freund - aber nicht um ihn als Spielgefährten oder Gesellschafter. Das braucht sie nicht, dazu ist sie zu sehr menschenbezogen. Solange wir da sind, ist ihre kleine Welt vollkommen. Das hat sich sehr schnell herausgestellt und ich bin überzeugt, dass wir ihr mit einem neuen Zweithund überhaupt keinen Gefallen tun würden. Dazu ist sie zu sehr "Prinzessin" und Mittelpunkt geworden.
Sie läuft ja auch auf Spaziergängen auf die Menschen zu (die sind :yeahh) , nicht auf die Hunde (die sind :zzz ).

Ich glaube aber, das kann man nicht verallgemeinern. Bestimmt gibt es auch Hunde, die die Gesellschaft eines vierbeinigen Gefährten brauchen.

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