Stellenwert

Mehrere Hunde in einem Haushalt.
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michi
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#1

Beitragvon michi » 07.07.2015, 18:54

Beitrag von michi »

Haben Eure Hunde einen unterschiedlichen Stellenwert bei Euch?

Nicht das ihr sie nicht alle lieb hättet, nur eben auf andere Art und Weise?
So verschieden wie die Charaktere sein können, kann man sich ja auch mehr oder weniger hingezogen fühlen zum Chaot, zum Denker, zum good girl oder zur kleinen Wildsau.....
Kennt ihr das?

HappyElisabeth
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Re: Stellenwert

#2

Beitragvon HappyElisabeth » 07.07.2015, 19:38

Beitrag von HappyElisabeth »

Oh ja, den unterschiedlichen Stellenwert haben sie.
Der Happy wird von mir beschützt, vorgezogen, verwöhnt usw. Er ist seit über 10 Jahren mein treuer Begleiter, ist inzwischen 14,5 Jahre alt und hat eindeutig "Narrenfreiheit" bei mir.

Juna, die charmante mit dem süßen Gesicht, die verspielte Springmaus, die willensstarke Minihündin braucht auch meine Liebe und Fürsorge, aber nicht so wie Happy. Happy ist auf seiner letzten Lebensstrecke und da lege ich ihm bildlich geprochen die Hürden ganz tief.
Jeder findet Juna süß. Ich finde sie auch goldig, aber der Happy ist ein sehr charmanter alter Opi, den ich zugebenermaßen vorziehe.

michi
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Re: Stellenwert

#3

Beitragvon michi » 07.07.2015, 19:51

Beitrag von michi »

ja Lis, genau das meinte ich !
Und verstehe Dich total!!!! :liebhab:

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Re: Stellenwert

#4

Beitragvon Franzi » 07.07.2015, 20:20

Beitrag von Franzi »

Oh Michi, jetzt wo du es ansprichst..

Ich würde sagen ja in letzter Zeit entwickelt sich da schon etwas bei mir. Es liegt denke ich vor allem daran, dass ich nicht mehr soo oft zu Hause bin und es macht mich auch etwas traurig und es liegt natürlich auch an Molly...
In vielen Situationen habe ich in letzter Zeit einfach immer wieder gemerkt, dass ich mich von Mia zum Teil genervt fühle. Sie hat einfach einen enormen Dickkopf, trödelt gerne, stemmt die Beine in den Boden und will manchmal jeden Grashalm einzeln abschnüffeln. Das macht mich manchmal richtig sauer. Ich habe in letzter Zeit einfach vor allem zeitlich bedingt nicht viel mit ihr alleine gemacht. Das Clickertraining gegenüber anderen Hunden hat mir gezeigt, dass wir schon noch eine tolle Bindung haben und die Erfolge machen mich wirklich stolz.
Ich werde und habe sie aber nie als meinen 'Seelenhund' bezeichnet, dafür ist sie für mich irgendwie zu eigenständig. Sie gibt mir nicht das Gefühl, dass sie mich braucht und es ist auch schlecht zu erklären, aber sie ist ein recht uneuphorischer Hund. Sie zeigt wenig Freude, wenn ihr was missfällt dagegen sieht man es ihr sofort an.

Ohje, ich merke gerade wie sehr mich das Ganze wirklich beschäftigt... Ich fühle mich Mia gegenüber irgendwie ungerecht, mir kommen gerade wirklich die Tränen.

Denn da ist Molly, die mein Herz zum Hüpfen bringt. Mir wurde schon oft gesagt, dass sie einfach genau mein Hund ist. Wenn meine Mutter mit ihr weggeht, dreht sie sich um und will zu mir oder wenn Mama alleine mit ihr ohne Mia läuft, will Molly nicht mitgehen. Wenn ich dagegen mit ihr alleine laufe, freut sie sich als wenn nichts wäre.
Klar, auch Molly nervt mich mal, aber es ist irgendwie anders als bei Mia. Über Molly kann ich mich nie wirklich ärgern und sie bringt mich immer zum Lächeln.

Ich glaube das fasst meine Gefühle gegenüber den beiden im Moment ganz gut zusammen. Das beschäftigt mich sehr und ich will auch nicht, dass es so wirkt, dass ich den älteren Hund für den Jungen "abschiebe".
Irgendwie ist es eben Molly, die mehr zu mir gehört. Ich habe beide gleich lieb und das unglaublich doll, aber Molly ist auch nach der kurzen Zeit irgendwie anders in meinem Herzen verankert.
Das Gute allerdings ist, dass Mia immer mehr mit meiner Mutter zusammenwächst und die beiden so ein tolles Team bilden wie Molly und ich.
Jetzt in den Semesterferien werde ich aber mit allen beiden auch wieder mehr einzeln machen.

Sorry, für den Roman aber irgendwie schleppe ich diese Gefühle schon so lange mit mir rum..

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Re: Stellenwert

#5

Beitragvon michi » 07.07.2015, 20:54

Beitrag von michi »

Kann ich auch voll nach vollziehen.
Und sehe es gar nicht wie ein Abschieben des älteren Hundes.
Ich denke einfach, da gibt es Kombis die passen, ergänzen und opfern sich gegenseitig. Und das hat auch sicher nichts damit zu tun, das man den einen mehr liebt als den anderen.
Ich frage ja nicht ohne Grund nach Euren Gedanken, auch mir geht es ja hier so.
Das George mein Seelenhund ist, mit all seinen Macken und seiner Demut und Eigenständigkeit, nicht gestreichelt werden wollen, laut grunzend auf Futter wartend....die Liste geht ins Unendliche, ist ja kein Geheimnis.
Und nun seit über einem Jahr bohrt sich dieses Früchtchen in mein Herz und sie verdrängt Niemanden, aber sie hat Apple , Vany und auch Luke überholt. Jeder dieser Hunde ist etwas Besonderes für mich und doch fehlt mir ab und an da eine Verbindung, das Verständnis oder auch die Zweisamkeit. Ich kann es kaum erklären, beschäftige mich aber auch schon über Jahre damit, weil es mir immer bewusster wird.

Letzte Woche kommt Leo nach Hause und Vany flippt total aus, verfolgt Leo bis sie sitzt und mit einem Hopps sitzt Vany auf ihrem Schoß und schmachtet sie an :liebhab:
Ja glaubt ihr denn bitte, das sie das schon einmal bei mir gemacht hat? :mocken:
Vany ist und war eigentlich schon immer Leo's Hund. Von Anfang an. Das bestätigte das Ganze.

Gewissensbisse hatte ich auch zwischendurch, aber mittlerweile denke ich, das es "normal" ist. Oder besser gesagt, öfter vorkommt, als man denkt.

Gast

Re: Stellenwert

#6

Beitragvon Gast » 07.07.2015, 21:38

Beitrag von Gast »

Ohja, das kenne ich auch und habe oft ein schlechtes Gewissen dabei. Aber dann beruhigt mich es immer wieder, dass die Wuffs das gewissermaßen mitentscheiden, Erwin war von Anfang an , der Hund meines Mannes, nur Silvester, bei Gewitter, bei irgendwelchen ihm unbekannten oder besser gesagt ungeheueren Situationen, saß er auf meinem Schoß, unter meinem Stuhl, klebte förmlich an mir.
Xema ist eine stolze Hündin..sie entscheidet, ob geschmust wird, gekrault und wo sie schläft, sie klettert wie ein Affe und ist wahnsinnig schlau, wenn es um das Herankommen an Eßbares ist.......
Amelie liebe ich sehr, sie ist ein kleiner Teufel mit Engelsgesicht, wickelt jeden um den Finger, vor allem Herrchen tanzt nach ihrer Pfeife :jumpgrin: ,macht Theater, wenn man nach 1 Stunde abendlichem Kraulen " schon " aufhört :irre3: und
dann Beppa, mein Engelchen, was sie macht, macht sie für mich...manchmal tut es fast weh, wie sehr sie mich anhimmelt und wenn ich etwas Glück habe,
auch noch Amare....ein Ebenbild ihrer Mama, vom Aussehen und vom Charakter.... :liebhab: :liebhab: :liebhab: :liebhab:

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Re: Stellenwert

#7

Beitragvon Sabine Kuhn » 08.07.2015, 07:32

Beitrag von Sabine Kuhn »

Ja ich kenne das auch...
Gerade am Anfang als Grisu zu uns kam, ich wollte Marlin nicht vernachlässigen und ich glaube da kam Grisu manchmal ein wenig kurz :verzweifelt:
Heute nehme ich mir für beide Hunde gleich viel Zeit, aber den gleichen Stellenwert wird es wohl nie geben und da darf man mich nicht falsch verstehen...
Ich liebe mein kleines Sheltie Fusselchen und ich weiß was ich an ihm habe :liebhab: ein so liebes, pflegeleichtes und immer frohes Hundekind, er ist wirklich ein Traum
und besitzt einen großen Fanclub, mich inklusive!
Jedoch wird er es nie an Marlin, mein ein und alles, heran schaffen! Ich liebe den Beagle einfach über alles, mit all seinen Ecken und Kanten und der Sturheit die mich an manchen Tagen
auf die Palme bringen kann :jumpgrin: Trotz allem fühle ich mich mit ihm besonders verbunden, wenn ich ihm in die Augen sehe ist da große Liebe :liebhab: und ich weiß immer
genau was in ihm vor geht! Er ist einfach mein Herzenshund :liebhab:

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Re: Stellenwert

#8

Beitragvon Lottchen » 08.07.2015, 07:33

Beitrag von Lottchen »

Irgendwie beruhigen mich eure Aussagen gerade sehr!!
Auch wenn ich derzeit nur einen Hund habe, beschäftigt es mich schon seit langem, dass Lilly nicht so mein Seelenhund ist. Ich hab sie lieb und ihre Eigenarten machen sie wirklich einmalig und sie wird mir sehr fehlen wenn sie irgendwann einmal nicht mehr ist, aber es ist einfach nicht mein Herzenshund, und das kann ich auch nicht erzwingen.
Oft schäme ich mich dafür und fühle mich schlecht und frage mich, ob sie es woanders besser hätte, wo es irgendwie noch besser passen würde, aber andererseits denke ich sie kennt es ja nicht anders und sie hat es ja auch gut bei mir... Und nach 3 Jahren Labor ist es sicherlich ein viel besseres Leben als zuvor.

Lotta war mir da schon näher und absoluter Herzenshund war Charly, auch wenn er gar nicht so lange bei uns war. Aber so habe ich es auch bei den Pferden erlebt, einigen wenigen ist man halt näher als den anderen...

Gindis

Re: Stellenwert

#9

Beitragvon Gindis » 08.07.2015, 10:18

Beitrag von Gindis »

Ja wie soll ich sagen bei mir siehtdas alles ein wenig anders aus
Ja ich hab einen Herzenshund das ist Naomi 11 Jahre ehemaliger Labori
Sie war Pflegehund bei mir und wurde nach 4 Wochen vermittelt
Schon 3 Tage später der anruf holt sie wieder ab es klappt nicht
auf der heimfahrt sagte ich zu meinem Mann ich behalt sie dann
haben wir halt 3 Beagle.Die zwei anderen auch aus dem Labor
leben leider nicht merFanny ist im März gestorben ich hab immer
versucht es allen drei recht zu machen aber Naomi ist was besonderes :liebhab:
Seit zwei Wochen sind wieder zwei Pflege Beagles bei uns
Naomi akzeptiert die zwei aber ich Denke sie ist froh wenn sie ein
neues zu Hause gefunden haben und sie wieder Mammas liebling
sein kann

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Re: Stellenwert

#10

Beitragvon Anita » 08.07.2015, 10:40

Beitrag von Anita »

Lottchen hat geschrieben:Oft schäme ich mich dafür und fühle mich schlecht und frage mich, ob sie es woanders besser hätte...
Sie berühren uns ganz individuell durch ihre ganz individuelle Persönlichkeit an unterschiedlichen Plätzen in uns. Das ist für mich aber weder qualitativ noch quantitativ messbar! Und es ist auch "normal", dass es so ist. Da gibt es kein schlechtes Gewissen oder Scham dafür. :knuddel:

Bei mir sind es zwei Orte, die jeder Aff im Laufe der Jahre für sich beansprucht hat: Tharan ist mein Herzhund und Gimli war (und bleibt) mein Seelenhundeaff. Seele und Herz sind voneinander nicht zu trennen und in gewisser Weise für unser Innerstes auch voneinander abhängig. Beides wertvoll und verzichtbar.
Jeder Aff für sich, mit seiner eigenen Persönlichkeit, berührt da einfach unterschiedliche Punkte, die sich einnisten, festhaken und für immer auch dort bleiben...an diesen wunderschönen Orten!

Beaglemama

Re: Stellenwert

#11

Beitragvon Beaglemama » 08.07.2015, 11:41

Beitrag von Beaglemama »

Da ich nur einen Hund habe, ist meine Meinung dazu sicher weniger spannend....dennoch fühle ich für meinen jetzigen Wauzi anders als für seine Vorgänger.....er hat ja nun auch einen ganz anderen Charakter.... ich habe 2 erwachsene völlig unterschiedliche Kinder. Ich spreche sogar anders zu jedem der beiden. Die große Liebe ist für alle da , aber die Gefühle unter der Decke sind für jeden speziell :hug:

Gast

Re: Stellenwert

#12

Beitragvon Gast » 08.07.2015, 11:54

Beitrag von Gast »

Anita hat geschrieben:Sie berühren uns ganz individuell durch ihre ganz individuelle Persönlichkeit an unterschiedlichen Plätzen in uns. Das ist für mich aber weder qualitativ noch quantitativ messbar!
das trifft es für mich am besten. :2thumbs:

Meine zwei sind soooo verschieden, und je nach Situation bringt mal der eine und mal der andere Hund mein Herz zum Schmelzen.
Die Schäfi hat den "will-to-please" ... sie nimmt von sich aus viel mehr Kontakt zu uns auf, dreht sich unterwegs ständig nach uns um. Als Begleithund ein Traum!
Der Beagle hat diese wunderbare Eigenständigkeit ... meine geliebte Nasensau ... bei der Arbeit (Mantrailen) ein Traum!
Verschmust sind beide, jeder auf seine Art. :liebhab: :liebhab:
Und herrlichen Blödsinn machen sie auch beide, jeder auf seine Art! :jumpgrin:

Als April ins Haus kam, hatte ich gedacht dass der Beagle sich früher oder später bei mir den ersten Platz erobert,
weil ich mit ihr meine Mantrail-Leidenschaft teile und oft auch alleine mit ihr unterwegs bin - im Training und auf Seminaren.
Ich dachte schon, ich muss aufpassen dass ich den Schäfi nicht zurücksetze.
Aber das ist nicht passiert!
Eben weil Meggie und April so unterschiedlich sind. Und auch in meiner ganzen Familie teilt sich die Zuneigung zu den Hunden auffallend gleichmäßig auf.


Liebe Grüße,
Ulrike mit den Fellnasen

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Re: Stellenwert

#13

Beitragvon tanja » 08.07.2015, 15:36

Beitrag von tanja »

ein schönes thema, das mich schon sehr oft beschäftigt hat: zu beginn immer mit einem schlechten gewissen, heute ist es o.k. so, wie es ist. ich habe nicht mehr den anspruch, beide hunde gleichermassen zu lieben!
emmas züchterin hat damals, als ich ihr von dem wunsch nach einem zweithund erzählte, sofort gesagt, dass ich mir das gut überlegen soll, da zwischen emma und mich "kein blatt passt" :liebhab: damals konnte ich es nicht so ganz glauben - heute verstehe ich, was sie meint.

emma ist mein erster hund, mein absoluter seelenhund - obwohl sie ja bekanntlich ein eher unnahbarer charakter ist. ... aber wir haben uns gemeinsam so viel erarbeitet, so viel zusammen und gegenseitig durchgenmacht... das emmchen und ich :liebhab: dieser kleine zwerg passt irgendwie immer ein wenig auf mich auf, mahnt mich, wenn ich mich falsch verhalte, und guckt irgendwie in meinen kopf.

dann kam der zweithund in gestalt von lucy: während sie von anfang an und sofort einen platz in volkers herz hatte, habe ich mich sehr lange sehr schwer getan. klar mochte ich sie, sonst hätten wir uns ja gar nicht für sie entschieden! ... aber eine innigkeit mit ihr wollte sich ganz lange nicht einstellen.
emma kann mich schon auch auf die palme bringen, aber lucy noch mehr - dieses tier bringt mich manchmal so dermassen an meine grenzen... :crazy: gleichzeitig berührt sie mich mit ihrer unsicheren art und bringt mich viel mehr zum lachen mit ihrer fröhlichkeit und tollpatischigkeit als emma es je getan hat :jumpgrin:
ich stelle immer wieder fest, dass die bindung zu und die gefühle für lucy weiter wachsen! sicher werden sie nie diegleiche intensität wie die gegenüber emma erreichen, aber das müssen sie für mich auch nicht mehr. es ist gut, so wie es ist! ...weil ich weiss, dass lucy sehr geliebt wird, es ihr an nix fehlt und es ihr sehr gut geht :liebhab:

ich denke nicht, dass ich mich bedingt durch meine gefühle leiten lasse, emma zu bevorzugen - im gegenteil: ich tüddel viel mehr mit lucy herum, kuschel ganz oft mit ihr - einfach, weil emma da nicht so sehr drauf steht. da habe ich manchmal eher das gefühl, emma zu vernachlässigen...
nein, behandeln tue ich beide gleich, besorgt bin ich um beide gleichermassen, stolz sowieso, aber tief in meinem herzen hat emma einfach einen etwas grösseren platz.

Pat

Re: Stellenwert

#14

Beitragvon Pat » 21.11.2015, 13:53

Beitrag von Pat »

interesanntes Thema :winkgrin: ich hab ja nun auch 3 Racker und kann eigentlich nur sagen , ich liebe jeden auf seine Weise aber keinen mehr oder weniger , irgendwie ist das ja wie bei den Kindern :smilie: hier darf auch keiner mehr
oder weniger wie der andere ......also so ist das zumindest bei mir

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Re: Stellenwert

#15

Beitragvon rockyläßig » 27.11.2015, 18:42

Beitrag von rockyläßig »

Also so viel kann ich zu dem Thema noch nicht sagen da ich
erst seit einem halben Jahr zwei von den Schnucki's habe.
Ich habe von Anfang an versucht immer beide gleich lieb :hug: zu behandeln.
Wird der eine geknuddelt wird selbstverständlich auch der andere geknuddelt :yes:
Ich versuche immer ein gewisses Gleichgewicht herzustellen was mir auch meistens gelingt :winkgrin:
Dabei kann man beide nicht gleich lieb haben weil jeder auf seine Weise die die Streicheleinheiten
genießt.
Rocky ist der Genießer mit voller Hingabe und schläft dabei schon ein, und Eades ist natürlich auch der Genießer aber er ist halt noch recht hibbelig und hat dementsprechend Hummeln im Hintern :smiley_emoticons_panik:
Fazit : keiner kommt hier jemals zu kurz :liebhab:

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