Trauer der hinterbliebenen Hunde

Mehrere Hunde in einem Haushalt.
ÖFFENTLICH LESBAR!

Moderator: BeagleFriends-Team

Benutzeravatar
tanja
mit dem einzelnen Schlacks und dem Emmchen-Engel
Beiträge: 10371
Registriert: 08.05.2006, 13:12
Hund(e): Emma (10.08.2005-08.02.2019), Lucy (* 21.06.2010)
Hat sich bedankt: 81 Mal
Danksagung erhalten: 75 Mal
Kontaktdaten:

Re: Trauer der hinterbliebenen Hunde

#16

Beitragvon tanja » 24.02.2019, 20:49

Beitrag von tanja »

Habe mich noch einmal ein bisschen belesen zu den Thema und finde folgenden Artikel sehr interessant beschrieben:

https://www.wuff.eu/wp/trennungsschmerz ... ei-hunden/

Benutzeravatar
Vio
mit Schlappohren und Samtpfoten
Beiträge: 5305
Registriert: 23.10.2009, 18:51
Hund(e): Curly 10.08.2005 - 07.06.2019
Juba *26.06.2007
Summer *02.10.2016
Wohnort: Südheide
Hat sich bedankt: 14 Mal
Danksagung erhalten: 33 Mal

Re: Trauer der hinterbliebenen Hunde

#17

Beitragvon Vio » 25.02.2019, 07:42

Beitrag von Vio »

Danke für den Link.

Sehr interessant und für mich schlüssig erklärt.

Benutzeravatar
tanja
mit dem einzelnen Schlacks und dem Emmchen-Engel
Beiträge: 10371
Registriert: 08.05.2006, 13:12
Hund(e): Emma (10.08.2005-08.02.2019), Lucy (* 21.06.2010)
Hat sich bedankt: 81 Mal
Danksagung erhalten: 75 Mal
Kontaktdaten:

Re: Trauer der hinterbliebenen Hunde

#18

Beitragvon tanja » 25.02.2019, 19:55

Beitrag von tanja »

Vio hat geschrieben:
25.02.2019, 07:42
Danke für den Link.

Sehr interessant und für mich schlüssig erklärt.
Ja, fand ich auch und offenbar ganz vernünftig recherchiert :2thumbs:

Benutzeravatar
Vio
mit Schlappohren und Samtpfoten
Beiträge: 5305
Registriert: 23.10.2009, 18:51
Hund(e): Curly 10.08.2005 - 07.06.2019
Juba *26.06.2007
Summer *02.10.2016
Wohnort: Südheide
Hat sich bedankt: 14 Mal
Danksagung erhalten: 33 Mal

Re: Trauer der hinterbliebenen Hunde

#19

Beitragvon Vio » 17.06.2019, 19:03

Beitrag von Vio »

Jetzt habe ich alles noch mal hier nachgelesen, weil ich mir, seit Curly nicht mehr bei uns ist, immer wieder diese Frage stelle......denn manchmal kann ich Juba's Verhalten einfach nicht einordnen. :nixweiss:

Ich glaube schon, dass sie auch ihre Probleme damit hat, weil wir einfach anders drauf sind. Wir weinen, es ist oft sehr still und es ist alles anders als vorher.

Sie war ja immer unser " Jubelchen", dieser Spitzname war Programm. :rolleyes: Aber Juba nicht mehr so fröhlich zu erleben macht noch trauriger. :verzweifelt:
Wir haben uns vorm Wochenende viele Gedanken darüber gemacht, was Juba immer gerne gemacht hat und ihr Freude bereitet hat. Einiges haben wir uns wieder ins Gedächtnis rufen können.....nun probieren wir nach und nach unsr Jubelchen wieder zu bekommen. :sweet:

Einmal ist es mir schon gelungen, der Reizangel sei Dank. Jedoch hab ICH vor lauter Freude weinen müssen......

Benutzeravatar
tanja
mit dem einzelnen Schlacks und dem Emmchen-Engel
Beiträge: 10371
Registriert: 08.05.2006, 13:12
Hund(e): Emma (10.08.2005-08.02.2019), Lucy (* 21.06.2010)
Hat sich bedankt: 81 Mal
Danksagung erhalten: 75 Mal
Kontaktdaten:

Re: Trauer der hinterbliebenen Hunde

#20

Beitragvon tanja » 18.06.2019, 07:09

Beitrag von tanja »

Liebe Vio,
ich hatte dir dazu ja schon geschrieben... (hoffe, es hat dich erreicht!)
Vorweg: Ich kann total verstehen, dass ihr euch sorgt und dass es euch das Herz bei dem Gedanken, dass Juba trauert, zerreißt :bussi: Ich habe Lucy die ersten Tage, Wochen auch genauestens beobachtet, um einen Eindruck zu bekommen, wie es ihr mit dem Fehlen vom Emmchen geht.
Letztendlich sagen kann ich es dir bis heute nicht genau! Warum? Weil wir eben viel menschliches hineininterpretieren. Weil wir von außen viel gefragt werden: „Und wie kommt Juba/Lucy damit zurecht?“ Wissen wir wirklich, wie es den Hunden geht? Letztendlich müssen wir uns darüber bewusst sein, dass sie unser Verhalten spiegeln. Sie sind verunsichert, weil die „Führungsriege“ auf einmal so schwach ist! Sie versuchen ganz sicher eine neue Rolle in dem neuen Rudel zu finden. Usw. Auch für sie ist momentan nix mehr wie es mal war. Stimmungen übertragen sich. Denk mal, wie es Juba bei dem Besuch bei Annette und Harald ging! Deren Stimmungen haben sich ganz sicher auch auf Juba übertragen :liebhab:
Grundsätzlich finde ich es rührend und kann es auch nachempfinden, daß ihr Juba aufmuntern wollt. Andererseits stelle ich mir vor: Wenn ich trauere und mich jemand versucht zu etwas zu animieren, was mir normalerweise Spaß macht, wäre ich nur halbherzig dabei oder würde es den „Animateuren“ zuliebe mitmachen.

Also auch hier noch einmal: Lasst Juba ebenso wie euch ihre Zeit zum Trauern, sich neu zu finden... Sie zwischendurch aufmuntern zu wollen, ist sicher eine gute Idee. Aber macht es nicht zum Programm und versucht euch nicht allzu sehr zu sorgen. Sie wird ebenso wie ihr bzw. mit euch an Stabilität gewinnen :bussi: Mit der Zeit...

Gast

Re: Trauer der hinterbliebenen Hunde

#21

Beitragvon Gast » 18.06.2019, 10:04

Beitrag von Gast »

Danke Tanja, Du hast die Worte gefunden, die ich vergeblich gesucht habe. Das spiegelt genau das wieder, was wir auch bei Kondi in den ersten Wochen erlebt haben. Ich habe für mich Abwechslung gesucht: ich bin oft unbekannte Wege oder Wege gelaufen, die wir vorher nie gelaufen sind. So war ich abgelenkt und nicht jede Ecke hat mich an irgendwas im Zusammenhang mit Amy erinnert.
Kondi war am Anfang vor allen Dingen unterwegs sehr unsicher, alleine bleiben hat nicht mehr funktioniert. Das haben wir einfach in der akuten Zeit gemanagt. Auf neuen Gassistrecken war Kondi abgelenkt: sie hatte ausreichend Neues zum schnüffeln.
Ein gesundes Mittelmaß finden: nicht zu viel und nicht zu wenig. Juba wird Euch zeigen, was sie braucht. Mit der Zeit sortiert sich das Leben neu.
Ich glaube heute: Kondi hat Amy nicht "vermisst". Also Vermissen nicht in dem was wir Menschen damit verbinden. Verabschiedet hatten sich die Mädels schon viel früher, was mir erst in der Nachbetrachtung bewußt wurde bzw. wie ich es einfach interpretiert habe.
Das veränderte Verhalten stand in Verbindung zu unserer Trauer. Waren wir abgelenkt, durch Besuche z.B.: hat sich auch Kondi anders verhalten, sie war viel entspannter.
Das gute ist: Hunde nehmen uns nichts übel. In solchen Dingen "denken" sie einfach nicht darüber nach, so wie wir Menschen es tun. Sie bewerten nicht.

Benutzeravatar
bewa
Gartenfee mit botanischem Lexikon
Beiträge: 5389
Registriert: 14.09.2006, 19:33
Hund(e): Ike *11.06.1996 + 10.01.2009
Bonny *05.12.1997 + 17.06.20012
Sally *01.05.2002 + 06.01.2015
Hetty *2008 (geschätzt)
Fritz *16.10.2007
Wohnort: 49419 Wagenfeld
Hat sich bedankt: 30 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Re: Trauer der hinterbliebenen Hunde

#22

Beitragvon bewa » 18.06.2019, 11:10

Beitrag von bewa »

was soll ich noch großartig hinzufügen? Tanja und Annette haben alles gesagt. Dank Euch Beiden :bussi:

Gast

Re: Trauer der hinterbliebenen Hunde

#23

Beitragvon Gast » 18.06.2019, 11:30

Beitrag von Gast »

Als Nichtbetroffener ist es sehr schwer, sich zu diesem Thema zu äußern, ohne vielleicht dem einen oder der anderen zu nahe zu treten. Ich versuche es trotzdem.
Menschen trauern anders, Hunde auch.
Aber Hunde, sagt man, leben im Hier und Jetzt. Es mag eine Zeit dauern, bis sie die neue Situation verstehen, aber dann geht es "normal" weiter.
Zuhause jedoch trauern aber auch die Menschen. Und das zeigen sie deutlich mit ihrer Körpersprache. Die ist jetzt jedoch abweichend von der früheren. Für den hinterbliebenen Hund ist das neu und ungewöhnlich. Das verunsichert ihn so lange, wie diese Situation anhält oder er sich daran gewöhnt hat; sie sozusagen zum Normalzustand wird.
Ich frage mich in diesem Zusammenhang, was eine Hündin empfindet, der nach 8 oder 10 Wochen ihre Welpen weggenommen werden. Trauer? Oder ist das für sie normal?
Jedenfalls verhalten sich die Menschen in ihrer Umgebung ziemlich normal und bieten ihr so die notwendige Sicherheit, ihren Verlust "zu verschmerzen".
Annette hat es schon gesagt, Hunde bewerten nicht und nehmen uns unser Verhalten nicht übel, aber sie brauchen Sicherheit und Geborgenheit, um ein "normales" Leben leben zu können.

Benutzeravatar
jutta
Cheffin vons Janze
Cheffin vons Janze
Beiträge: 20807
Registriert: 20.03.2006, 11:49
Hund(e): Elio: 22.05.2015
♡ Moritz: 03.09.2000 - 13.03.2015
♡ Hobi: 23.07.2002 - 21.09.2014
Wohnort: Berlin
Hat sich bedankt: 85 Mal
Danksagung erhalten: 131 Mal
Kontaktdaten:

Re: Trauer der hinterbliebenen Hunde

#24

Beitragvon jutta » 18.06.2019, 15:42

Beitrag von jutta »

tanja hat geschrieben:
18.06.2019, 07:09
Andererseits stelle ich mir vor: Wenn ich trauere und mich jemand versucht zu etwas zu animieren, was mir normalerweise Spaß macht, wäre ich nur halbherzig dabei oder würde es den „Animateuren“ zuliebe mitmachen.

Also auch hier noch einmal: Lasst Juba ebenso wie euch ihre Zeit zum Trauern, sich neu zu finden... Sie zwischendurch aufmuntern zu wollen, ist sicher eine gute Idee. Aber macht es nicht zum Programm und versucht euch nicht allzu sehr zu sorgen. Sie wird ebenso wie ihr bzw. mit euch an Stabilität gewinnen :bussi: Mit der Zeit...
Der erste Abschnitt ist mir dann doch zu menschlich gedacht.
Ja, Hunde trauern auch, aber sie leben im hier und jetzt.
Ich finde dieses aufmuntern sehr positiv und zwar für beide Seiten.
Zieht der Mensch sich von dem Zweithund auch noch zurück, aus welchem Grund auch immer, macht es das für ihn noch unbegreiflicher.
Ich würde bewusst etwas mit dem Hund machen, Neues wie Altes.

Benutzeravatar
Vio
mit Schlappohren und Samtpfoten
Beiträge: 5305
Registriert: 23.10.2009, 18:51
Hund(e): Curly 10.08.2005 - 07.06.2019
Juba *26.06.2007
Summer *02.10.2016
Wohnort: Südheide
Hat sich bedankt: 14 Mal
Danksagung erhalten: 33 Mal

Re: Trauer der hinterbliebenen Hunde

#25

Beitragvon Vio » 18.06.2019, 16:05

Beitrag von Vio »

jutta hat geschrieben:
18.06.2019, 15:42
......
Ich finde dieses aufmuntern sehr positiv und zwar für beide Seiten.
Zieht der Mensch sich von dem Zweithund auch noch zurück, aus welchem Grund auch immer, macht es das für ihn noch unbegreiflicher.
Ich würde bewusst etwas mit dem Hund machen, Neues wie Altes.
Genau das war meine Intention. Etwas gemeinsames Tun finde ich für beide Seiten positiv und erstrebenswert, egal ob um Ablenkung zu haben oder die Bindung zu stärken.
Ich denke ich liege mit meinem Handeln bei Juba da genau richtig, ich erlebe sie gerade in diesen Situationen "fröhlicher". Gemeinsame Aktion tut uns allen gut und ich muss nicht erwähnen, dass wir das nicht 24/7 machen, oder :winkgrin:

Benutzeravatar
tanja
mit dem einzelnen Schlacks und dem Emmchen-Engel
Beiträge: 10371
Registriert: 08.05.2006, 13:12
Hund(e): Emma (10.08.2005-08.02.2019), Lucy (* 21.06.2010)
Hat sich bedankt: 81 Mal
Danksagung erhalten: 75 Mal
Kontaktdaten:

Re: Trauer der hinterbliebenen Hunde

#26

Beitragvon tanja » 19.06.2019, 06:48

Beitrag von tanja »

jutta hat geschrieben:
18.06.2019, 15:42
Zieht der Mensch sich von dem Zweithund auch noch zurück, aus welchem Grund auch immer, macht es das für ihn noch unbegreiflicher.
Ich habe nirgendwo geschrieben, dass der Mensch sich im Fall eines trauernden (von dem wir ja -wie beschrieben- noch nicht einmal wissen, ob er „trauert“) zurückziehen sollte :gruebel: Es gibt ja nicht nur schwarz oder weiß :winkgrin:

Es geht mir eher um das Thematisieren, das sich Sorgenmachen, was sich ja auch wiederum auf den Hund überträgt. Vio schrieb, „nun probieren wir nach und nach unser Jubelchen wieder zu bekommen.“ Ich denke, dass wird automatisch MIT DER ZEIT kommen, die Juba vermutlich auch braucht.

Klar, ist Aufmunterung immer gut! ICH würde nur aus genannten Gründen nicht großartig etwas anders machen als bisher.

Gast

Re: Trauer der hinterbliebenen Hunde

#27

Beitragvon Gast » 19.06.2019, 08:35

Beitrag von Gast »

Hunde leben zwar im Hier und Jetzt, sie "bewerten" nicht und sie grübeln auch nicht darüber, was als nächstes kommt oder denken über das Vergangene nach. Trotzdem gibt's auch Hunde die "trauern", wenn ein vierbeiniges oder zweibeiniges "Rudelmitglied" verstirbt. Vermutlich verstehen wir Menschen unter "Trauer" etwas ganz anderes, als es ein Hund tut.
Ich habe versucht, unsere über die Jahre liebgewonnenen "Rituale" beizubehalten. Das gibt Mensch und Tier Sicherheit und auch Geborgenheit. Trotz der Trauer habe ich versucht, dies nicht zu vernachlässigen. Mehr habe ich mit Kondi eigentlich nicht gemacht. Vieles davon war vorher durch die Erkrankung von Amy nicht immer machbar. Kondi kam oft zu "kurz" - hatte allerdings damit keine Probleme. Sie hat auch während dieser anstrengenden Zeit als Amy so viel Pflege gebraucht hat, nie einen unzufriedenen Eindruck gemacht.
Man sollte einfach auf sein Bauchgefühl hören, das tun was einem gerade in den Sinn kommt und nicht lange darüber nachdenken.

Benutzeravatar
Vio
mit Schlappohren und Samtpfoten
Beiträge: 5305
Registriert: 23.10.2009, 18:51
Hund(e): Curly 10.08.2005 - 07.06.2019
Juba *26.06.2007
Summer *02.10.2016
Wohnort: Südheide
Hat sich bedankt: 14 Mal
Danksagung erhalten: 33 Mal

Re: Trauer der hinterbliebenen Hunde

#28

Beitragvon Vio » 19.06.2019, 09:20

Beitrag von Vio »

Gewohntes & Neues in die Situation einzubauen, finde ich persönlich einen guten Weg.

Ich habe viel mit anderen Hundemenschen darüber gesprochen, nach Erfahrungen gefragt und viele Aussagen bekommen. Vor Kurzem habe ich das Buch von Elli Radinger gelesen, wo das ebenfalls thematisiert wurde. Was mir leider sehr in Erinnerung geblieben ist, dass es Hunde gibt, die vor lauter Trauer selbst sterben. Unabhängig davon haben mir eine Bekannte und eine Kundin davon berichtet, das ihr "Zweithund" kurze Zeit danach ebenfalls gestorben ist.....ohne eine erkennbare/bekannte Erkrankung. :verzweifelt:
Das dies der absolute Ausnahmefall ist, ist mir klar. Jedoch hat es, so glaube ich zumindest, meine Sorgen um Juba sehr beeinflusst. Vielleicht habe ich dadurch genauer hingeschaut und mich mehr bemüht sie zu etwas zu motivieren :nixweiss:
Ich habe keine Angst davor, dass es uns passiert, aber dies zu wissen hat mein Handeln wohl sehr beeinflusst. Das ist mir erst durch ein Gespräch mit einer guten Hunde-Freundin klar geworden. :rolleyes:

Hinzu kommt die Frage von Freunden/Bekannten/Nachbarn/Kunden, ob es bald wieder einen zweiten Hund gibt, die mich gerade in der letzten Woche immer wieder beschäftigt hat. Die Aussagen: Wie Juba soll nun allein bleiben? Das wollt ihr ihr doch nicht antun, oder?
machen natürlich etwas mit mir.

Benutzeravatar
tanja
mit dem einzelnen Schlacks und dem Emmchen-Engel
Beiträge: 10371
Registriert: 08.05.2006, 13:12
Hund(e): Emma (10.08.2005-08.02.2019), Lucy (* 21.06.2010)
Hat sich bedankt: 81 Mal
Danksagung erhalten: 75 Mal
Kontaktdaten:

Re: Trauer der hinterbliebenen Hunde

#29

Beitragvon tanja » 19.06.2019, 13:02

Beitrag von tanja »

Ja, Vio, die Außenstehenden... ätzend. Das verstehe ich total. Auch wenn sie es nur gut meinen! Solche Aussagen haben mich auch gestresst :afraid:
Bei uns war es so wie bei euch und auch bei Annette: Lucy kam neben der pflegebedürftigen Emma immer einen Tick zu kurz. Dass sie dann aber als Einzelhund nun 100% Aufmerksamkeit bekam/bekommt, hat ihr schon so gut getan, dass sie damit ganz glücklich schien/scheint. So ist es bei jedem anders, und wir versuchen nur Denkanstöße zu geben und irgendwie zu helfen :liebhab:

Gast

Re: Trauer der hinterbliebenen Hunde

#30

Beitragvon Gast » 19.06.2019, 13:09

Beitrag von Gast »

ja, das ging uns auch so. Es wurde ständig nachgefragt, wann denn wieder ein zweiter Hund einziehen würde. Für mich war die Entscheidung dazu schon gefallen, bevor Amy überhaupt über die Regenbogenbrücke gehen mußte: nein, es wird aus diversen Gründen keinen zweiten Hund mehr geben.
Diese Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen. So wurde mir z.B. auch prophezeit: das dauert nicht lange, und dann ist doch ein zweiter Hund da. :crazy:
Ich lasse mich zum Glück bei sowas nicht so sehr von außen beeinflussen: ich selbst weiß am besten, was für meinen Hund gut ist und wie ich mein/unser Leben gestalte.
Manchmal finde ich gute Ratschläge auch einfach übergriffig. So kurz nach einem Verlust wäre ich auch nicht in der Lage gewesen, eine Entscheidung zu treffen. Die Entscheidung war bei mir schon vorher da.

Antworten