Werdet ihr bei euren älteren/alten Hunden milder?

Ein junger Hund zieht ein, was ist zu beachten. Ein alter Hund hat besondere Bedürfnisse.
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Re: Werdet ihr bei euren älteren/alten Hunden milder?

#16

Beitragvon Silke » 25.05.2019, 17:29

Beitrag von Silke » 25.05.2019, 17:29

Hmmm, ich werde nicht wirklich milder. Fine und Karla hatten und haben immer recht viel Narrenfreiheit, durften/dürfen viele Dinge selber bestimmen wie welchen Weg sie gehen möchten, auf Couch und Bett liegen usw.. Wie Ulrike auch schon schrieb, haben sie dabei nie eine rote Linie übertreten.

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Re: Werdet ihr bei euren älteren/alten Hunden milder?

#17

Beitragvon Ulrike » 27.05.2019, 20:21

Beitrag von Ulrike » 27.05.2019, 20:21

Nette hat geschrieben:
24.05.2019, 20:24
Oh, da krieg ich ja richtig ein schlechtes Gewissen, weil ich bei Inka hier zuhause eigentlich nicht viel anders mache.... :look:
Es ist einfach im Alltag bei 5 Hunden nicht so einfach, bei einem ab und zu Milde walten zu lassen.
Jede Nachlässigkeit ob mit Absicht oder aus Versehen wird hier gleich registriert und dann stehen sie alle Fünf da!!! :jumpgrin:
Nein Nette, da musst du aber wirklich kein schlechtes Gewissen haben :winkgrin: . Wenn wir hier mehr als nur unsere one-and-only-Nelly hätten, würde ich das auch nicht machen, vor allem nicht bei mehreren Hunden mit deutlichen Alterunterschieden. Das ginge nicht
und würde wahrscheinlich nur eine homogene und friedliche Rudelstruktur aufmischen.

Inka genießt dafür viele andere Vorteile mit und in ihrem Rudel :2thumbs:

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Re: Werdet ihr bei euren älteren/alten Hunden milder?

#18

Beitragvon Beagledaddy » 27.05.2019, 21:31

Beitrag von Beagledaddy » 27.05.2019, 21:31

Oh ja, Konsequenz sollte gerade bei Mehrhundehaltung oberste Priorität haben.
Das hält meine Frau auch so. Vor allem mit ihrer Inkonsequenz ist sie sehr konsequent. :winkgrin:

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Re: Werdet ihr bei euren älteren/alten Hunden milder?

#19

Beitragvon tanja » 28.05.2019, 08:18

Beitrag von tanja » 28.05.2019, 08:18

Beagledaddy hat geschrieben:
27.05.2019, 21:31
Oh ja, Konsequenz sollte gerade bei Mehrhundehaltung oberste Priorität haben.
Das hält meine Frau auch so. Vor allem mit ihrer Inkonsequenz ist sie sehr konsequent. :winkgrin:
Oh, da fällt mir spontan ein, was eine Züchterin auf der Suche nach unserem ersten Welpen mir wortwörtlich am Telefon sagte: „Wenn Sie bei einem Beagle nicht konsequent sind, haben sie verschissen!“ :jumpgrin: :jumpgrin: :jumpgrin:

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Re: Werdet ihr bei euren älteren/alten Hunden milder?

#20

Beitragvon Annette » 28.05.2019, 09:07

Beitrag von Annette » 28.05.2019, 09:07

Ich bin froh, dass ich mittlerweile weit weg von "konsequent sein" bin. :winkgrin:
Ich bekomme das nicht jeden Tag in gleichem Maße hin und das kann ich mittlerweile zulassen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. :2thumbs:
Je entspannter ich werde, umso entspannter bleibt auch Kondi. Wir haben im Alltag wirklich nur ganz ganz wenige Dinge, die manchmal nicht ganz so gut klappen. Es mag vielleicht auch damit zusammen hängen, dass ich meine Ansprüche an die Funktionalität vom Hund begraben habe :klatsch:
Seit das so ist, ist einfach auch vieles deutlich besser geworden, wie zum Beispiel das Alleine bleiben. Kondi war heute morgen 1 1/2 Stunden total entspannt, während ich meinen Termin bei der Fußpflege in vollen Zügen genossen habe.

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Re: Werdet ihr bei euren älteren/alten Hunden milder?

#21

Beitragvon Bine » 28.05.2019, 11:13

Beitrag von Bine » 28.05.2019, 11:13

Ein bisschen milder bin ich wohl geworden, aber nicht großartig.
Gibt eben Sachen, die mag ich nicht, egal wie alt der Hund nun ist.

Betteln gehört dazu. Lupo muss weiterhin Abstand halten, wenn ich esse. Er darf zwar neben mir auf der Couch liegen, aber nicht an mir dran, er darf gucken -muss aber die Schnute halten.
Da er nach der Übernahme damals ein penetranter, aufdringlicher, lauter Bettler war, und es einige Mühe und Geduld gekostet hat das abzustellen, werde ich da nicht weich ( was die Nachbarn auch sehr freut). :nixweiss:

Beim Gassi darf er nun öfter mal den Weg bestimmen - das Tempo sowieso überwiegend, er darf auch entscheiden ob er meine Angebote zur Beschäftigung annimmt -oder eben nicht. Gassi ist ganz viel rumschluffen und
Seine Mäkelei beim Futter mache ich auch mit, früher hätte ich das auch mal 2-3 Tage ausgesessen, heut wird geschaut was der Herr denn anderes möchte.
Ungefähr 20x am Tag hebe ich den Herrn auf die Couch - und 5-10 Minuten später auch wieder runter. Ist halt schwer, sich für einen Liegeplatz zu entscheiden. :nixweiss: Spielangebote seinerseits habe ich auch früher höchst selten abgelehnt (er spielte kaum als er einzog, von daher war die Freude groß, als er damit anfing), das ist auch heut noch so.
Er darf, wenn es meine Tagesplanung zulässt, auch mal ablehnen wenn eine Gassirunde ansteht -dann geht´s eben später los.
Sitz/Platz verlange ich auch nur selten inzwischen -er hat ja auch "Rücken", Steh reicht mir da. Allgemein bestehe ich aber schon noch auf einen gewissen Gehorsam, warum auch nicht -er ist ja nicht dement, nur alt. :nixweiss:

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Re: Werdet ihr bei euren älteren/alten Hunden milder?

#22

Beitragvon Lottchen » 28.05.2019, 12:29

Beitrag von Lottchen » 28.05.2019, 12:29

Ich werde beim spazieren gehen auch milder :winkgrin: Lilly darf häufiger das Tempo bestimmen, ich bleib auch mal (bzw häufig) stehen, wenn sie schnüffelt und wir gehen längst nciht mehr so stramm vorwärts wie früher. Da habe ich sie auch häufiger mal vorwärts geschickt, wenn sie getrödelt hat, inzwischen lass ich sie einfach... :sleep:

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Re: Werdet ihr bei euren älteren/alten Hunden milder?

#23

Beitragvon LillyRose » 28.05.2019, 16:17

Beitrag von LillyRose » 28.05.2019, 16:17

Da wir 5 Hunde haben, muss ich eh entspannt bleiben. Gelassener wird man automatisch desto älter die Hunde werden. Wir haben hier vom Alter her alles gut durchgemischt, 1,5 Jahre bis 13 Jahre. Die jüngsten profitieren natürlich davon, da gibt es dann schon früher mal Stück Leberwurstbrot als bei dem ersten Hund.

Konsequent bin ich bei 4 Dingen:
-Venünftig Gassi, ohne Ziehen, Gekläffe oder Leinensalat
- Alleine bleiben
- Alle verstehen sich hier, keine Prügeleien, kein Futterneid.
- und ganz wichtig: Raus aus meinen Blumenbeeten!
Da ist das Alter egal.

Ich versuche aber immer öfter Mal mit meinem Ältesten alleine Gassi zu gehen, so wie früher wo wir nur ihn als Einzelhund hatten. Er genießt die Aufmerksamkeit dann sehr.

Lg Krissi

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Re: Werdet ihr bei euren älteren/alten Hunden milder?

#24

Beitragvon jutta » 28.05.2019, 16:21

Beitrag von jutta » 28.05.2019, 16:21

LillyRose hat geschrieben:
28.05.2019, 16:17
- und ganz wichtig: Raus aus meinen Blumenbeeten!
Da ist das Alter egal.

:lachtot: Stimmt hier für alle Beete, da achte ich auch immer drauf, zumal Rüden ja dann auch gern mal an die Petersilie pinkeln. :pfeif:

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Re: Werdet ihr bei euren älteren/alten Hunden milder?

#25

Beitragvon LillyRose » 28.05.2019, 16:24

Beitrag von LillyRose » 28.05.2019, 16:24

Genau Jutta, hier ist es der Oregano

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Re: Werdet ihr bei euren älteren/alten Hunden milder?

#26

Beitragvon LillyRose » 28.05.2019, 16:29

Beitrag von LillyRose » 28.05.2019, 16:29

Ach ja, ich vergaß, Kotfressen ist auch absolut tabu. Das ist aber nur ein Beagle Problem, die Terrier tun das nicht.
Mit Rose klappt es ganz gut, mit Lilly muss ich noch arbeiten.

Lg Krissi

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Re: Werdet ihr bei euren älteren/alten Hunden milder?

#27

Beitragvon Karin » 04.07.2019, 09:06

Beitrag von Karin » 04.07.2019, 09:06

Spätestens seit Bill so krank war, darf er auch fast alles. Weil Bill sowieso so ein Lieber ist, sind strenge Regeln auch nicht nötig. Im Gegenteil, wir freuen uns immer, wenn er tatsächlich mal "frech" ist.

Das Bett war lange tabu, weil ich dachte, ich könnte mit Hund im Bett nicht schlafen. Mittlerweile genieße ich es so sehr, wenn der Kerl nachts mal zu Besuch kommt und sich an mich kuschelt :liebhab: . Ich möchte diese Momente nicht mehr missen. Und die Bettwäsche wird dann halt mal öfter gewaschen. Bill bleibt (leider :winkgrin: ) sowieso nie lange, es wird ihm schnell zu warm und im Sommer muss ich auf seine Anwesenheit im Bett komplett verzichten.

Die Pflegehunde haben auch dazu beigetragen, dass es (für mich!) entspannter zugeht, weil ich durch sie "Regeln" nochmal überdacht habe. Bill sollte anfangs nicht in die Küche, schon alleine deshalb, weil unsere Küche winzig ist und ich immer über ihn stolpere, wenn er sich da breit macht. Einem hibbeligen Pflegie, der wirklich noch rein gar nichts kann, als erstes die Küche zu verbieten und das auch durchzusetzen, ist schwierig. Also durften beide entweder mit - oder Frauchen machte Gebrauch von der genialen Erfindung der Tür :crazy: . Und so ist es bis heute geblieben. Das Witzige ist: Bill hatte das schon verstanden, dass es besonders "brav" ist, vor der Küchentüre zu warten. Seitdem ich nicht mehr darauf bestehe, bleibt er ganz von alleine vor der Küchentüre liegen und setzt sein "bin-ich-nicht-ein-braver-Hund" Gesicht auf und heimst Lob und vielleicht auch mal ein Bröckchen ein. Nur manchmal kann er sich nicht bremsen und muss mal gucken kommen, was es bei uns zum Essen gibt. Aber das ist vollkommen in Ordnung für uns.

Auf unseren Spaziergängen darf Bill auch schon mal den Weg aussuchen - allerdings muss ich das einschränken, sonst kämen wir an manchen Tagen nicht mehr nach Hause. Da wird immer in die entgegengesetzte Richtung von "Zuhause" gedrängelt.

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Re: Werdet ihr bei euren älteren/alten Hunden milder?

#28

Beitragvon Steffen64 » 04.07.2019, 10:29

Beitrag von Steffen64 » 04.07.2019, 10:29

...Ginger bleibt auch im Türrahmen der Küche hocken, sobald der Kühlschrank aufgeht. Das wollten wir anfangs nicht. Aber nachdem sie anfing, ihren Kopf schräg zu halten und sich genüsslich übers Maul zu lecken, konnte ich irgendwann nicht mehr widerstehen und hab ihr ein Stück Käse gegeben.

Seit dem Tag hockt sie wie festgetackert auf'm Abstreifer und wartet, ob der Alte was fallen lässt, wenn er kocht...

Und ja, ich habe viele Regeln, die ich zu Beginn unserer Hundezeit für mich aufgestellt habe, wieder über Bord geworfen. Jutta war da ein bissel lockerer. Nun bin ich derjenige, der Ginger vieles durchgehen lässt. Außer beim Buddeln in meinem heiligen Rasen, da könnte ich "auf der Sau fort". Bin mal gespannt, wann mir auch das egal sein wird. Ich vermute mal, das dauert keine Jahre :afraid:

Grüße

Steffen

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Re: Werdet ihr bei euren älteren/alten Hunden milder?

#29

Beitragvon Sabine Kuhn » 12.07.2019, 11:01

Beitrag von Sabine Kuhn » 12.07.2019, 11:01

Marlin ist nun auch 10 Jahre alt. Aber ich bin, nach wie vor, konsequent mit ihm.
Ich befürchte sonst würde er mir auf der Nase herum tanzen :jumpgrin:
Allerdings habe ich auch 3 Hunde und es gelten einfach gewisse Regeln und die sind einfach für alle gleich.
Marlin ist ei großer Kuschler, schon immer, umso älter er wird umso mehr kuscheln wir. Das ist mir wichtig :liebhab:

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