Box als eigenes mobiles Zuhause

Ein junger Hund zieht ein, was ist zu beachten. Ein alter Hund hat besondere Bedürfnisse.
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Bombelino
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Re: Box als eigenes mobiles Zuhause

#16

Beitragvon Bombelino » 07.02.2020, 14:11

Beitrag von Bombelino » 07.02.2020, 14:11

@tanja ka wie du auf mich kommst wo ich die Box doch liebe (")

Nun aber ernsthaft.
Die Box, bzw. eine Box ist toll, wenn sie vom Hund angenommen wird. Auch wir hatten sie um ihn runter zu bekommen in den ersten Wochen. Aber das klappte eben nur wenn man dabei war und die Hand reinhängen lies.

Was mich am ganzen Drum und Dran rund um die Box stört ist das sie von einigen als Must have als DAS Instrument dargestellt wird ohne die es nicht geht.
Ab in die Box ala Klappe zu Affe tot. Ich lese oft Hund braucht, Hund muss usw. Aber das ist nicht zu 100% auf jeden Hund übertragbar. Und bevor es dann so hingenommen wird das der Hund eben Ängste in der Box entwickelt bzw. schon hat heißt es man muss ihn eben richtig darauf konditionieren.
Das ist mit vielen Dingen im Leben so. Es hat so und so zu funktionieren und tut es dies nicht muss ein Fehler vorliegen. Und dann kommen die Missionare und das ist das schlimmste daran.

Funktioniert die Box ist sie super.
Funktioniert sie nicht ist sie Mist.
Das ist meine Auslegung dazu.

Bei uns funktioniert sie nicht. Dr. Watson geht rein, bleibt auch kurz drin, aber mehr nicht.

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Re: Box als eigenes mobiles Zuhause

#17

Beitragvon jutta » 07.02.2020, 14:27

Beitrag von jutta » 07.02.2020, 14:27

Also für mich ist die Box kein Must have, sondern ich habe sie schätzen gelernt, im Laufe meiner Beaglehaltung.

Und ich finde, bei einigen Hunden muss eine Box genauso geübt werden, wie alles andere, z. B. an der Leine laufen etc. Meine innere Einstellung dazu ist wichtig. Wenn ICH die Box, aus welchen Gründen auch immer, doof finde, wird das auch nichts. Ein Muss ist sie nicht, aber halt hilfreich in ganz vielen Situationen.

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Re: Box als eigenes mobiles Zuhause

#18

Beitragvon Karin » 07.02.2020, 18:44

Beitrag von Karin » 07.02.2020, 18:44

Bill war ja schon 2 Jahre alt, als er zu uns kam und so brav, dass er keine Box brauchte, außer für das Auto. Anfangs hatten wir übergangsweise eine Stoffbox, weil wir schon wussten, dass wir unser Auto nicht mehr so lange fahren würden und da haben wir erstmal nicht viel Geld investiert. Bill ist zwar mit dieser Stoffbox immer recht bereitwillig ins Auto gesprungen, aber genau so schnell wollte er auch wieder heraus. Sobald der Reißverschluss ein Stück geöffnet war, drängelte er sich raus so schnell es eben ging. Also himmelte der Reißverschluss nach nicht all zu langer Zeit und wir haben Bill dann erstmal frei im Kofferraum mitfahren lassen und auf der Rückbank wurde ein Sicherheitsgitter angebracht, der den Bereich vom Rest des Autos abtrennte. Von dem Moment an war das mit dem Aussteigen in Ruhe und auf Kommando plötzlich kein Problem mehr.

Nach dem Autowechsel haben wir uns die Alubox angeschafft und darin fährt er auch sehr entspannt mit. Ich denke, in der Stoffbox konnte er nichts sehen und sonderlich gut belüftet sind die auch nicht, da hat er sich nicht wohl gefühlt.

Als die Pflegies zu uns kamen haben wir nochmal eine Stoffbox angeschafft für "Notfälle". Die stand dann meist auch einfach so offen bei uns im Wohnzimmer. Die Reaktionen auf die Box waren ganz unterschiedlich, von "neiiiiin, da will ich nicht rein" bis "super, da fühle ich mich wohl drin" war alles dabei. Nur der Bill, der war partout nicht hinein zu locken. Ich denke, er ist nicht so der "Höhlentyp".

Sofort angenommen hatte es der kleine Johnny - wenn er ein Nickerchen machen wollte, hat er sich immer in die Box gelegt.
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