Warum gerade einen Beagle?

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Moderator: BeagleFriends-Team

Gast

Warum gerade einen Beagle?

#1

Beitragvon Gast » 23.06.2006, 07:56

Beitrag von Gast »

Hallo liebe Gäste & Beaglefriends,

vielleicht steht Ihr kurz davor Euch einen Beagle zu kaufen.
Aber Ihr seid Euch noch nicht 100 % sicher :nixweiss:

Vielleicht interessiert es Euch ja, warum sich viele von den Beaglefriends für einen Beagle entschieden haben :roll:


LG

Thomas

Gast

#2

Beitragvon Gast » 23.06.2006, 08:45

Beitrag von Gast »

Also, dann will ich mal anfangen....

Warum habe ich mir einen Beagle gekauft?
Eigentlich war es ganz einfach...
... auf der Suche nach der richtigen Rasse, habe im Internet gesurft, einen Beaglewelpen gesehen und mich sofort verliebt :kg:

Bild
Das ist übrigens Nabou als Welpe.

Beagle sind zudem noch familienfreundlich und handlich.
Das kurze Fell fand ich äußerst praktisch.
Die braunen Augen...einfach göttlich.

Mein Hund kann mich, auch wenn der Tag noch so doof war, wieder zum Lachen bringen.
Seit ich meinen Beagle habe treffe ich täglich mehr nette Menschen :yes: .

Durch meinen Beagle bin ich öfter an der frischen Luft und bewege mich mehr (als vorher).

Ich würde mir immer wieder einen Beagle kaufen :klatsch:

LG

Thomas
Zuletzt geändert von Gast am 26.06.2006, 07:42, insgesamt 4-mal geändert.

Gast

#3

Beitragvon Gast » 23.06.2006, 09:12

Beitrag von Gast »

Ok dann will ich auch mal:

Eigentl. wollte ich immer einen Dalmatiner haben. Ich fande die so schön mit ihren Punkte auf dem Fell. Ich habe mich dann über die Rasse informiert und bin auf 2 Aspekte gestoßen, die mich zum Nachdenken brachten. Dalmatiner haben oft Hautprobleme und neigen zur Taubheit. Das hat mich abgeschreckt.

Ich habe mir dann ein Rassebuch gekauft und erst mal alle Rasse, die mir optisch gefielen mit Post-it Zettelchen makiert. Danach habe ich nach und nach aussortiert. Der Beagle war von Anfang an in der engeren Wahl. Er hat eine gute Größe, sieht hübsch und niedlich aus, ist Kinderfreundlich (der ideale Familienhund). Somit stand die Entscheidung ziemlich fest. Dann hab ich mich weiter informiert und fande, dass ein Beagle super zu uns passen würde. Das einzige was ich sehr unterschätzt habe ist sein Jagdtrieb. Auch in den Büchern die ich gelesen habe stand nichts darüber, dass man einen Beagle evtl. nicht frei laufen lassen kann. Hätte ich das gewusst, hätte ich mir viell. keinen Beagle geholt.
Umso glücklicher bin ich, dass ich mich doch für einen Beagle entschieden habe. Ich möchte keine Sekunde mit ihm missen, auch wenn er mich manchmal zur Weißglut bringt :jumpgrin:
Ein Beagle ist ein so freundlicher und aufgeschlossener Hund. Er zaubert mit seiner Art und seinem Blick jeden Tag ein Lächeln auf mein Gesicht. Ich kann ihm nie lange böse sein. Es war die beste Entscheidung sich für einen Beagle zu entscheiden.
Und... man ist mit einem Beagle überall herzlich Willkommen.

Gast

#4

Beitragvon Gast » 23.06.2006, 13:25

Beitrag von Gast »

Na dann will ich auch mal:
einen Hund wollte ich seit ich denke kann, die Rasse Beagle mag ich seit ich etwa 18 Jahre alt bin und einer der vielen Meuten(in diesem Fall die Nds. Meute) gesehen habe. Mich hat fasziniert wie diese Tiere in einem derart großen Rudel zusammen wirken, dabei aber gleichzeit sehr auf den Menschen bezogen sind und natürlich hat mich auch ihr Aussehen fasziniert. Diese "bunte" Rasse, jeder sieht ein wenig anders aus, dann die Rute die immer "oben steht", kurzum ein Beagle musste ins Haus. Es hat zwar noch einige Jahre gedauert, aber letzlich ist er da :jumpgrin:
Ich mag zwar auch viele andere Hunderassen und finde auch diese faszinierend, doch keine so wie den Beagle. Ich würde glaube ich nie eine andere Rasse wollen. Trotz seiner "Nachteile", denn eigentlich sind diese ja gar keine(stur= die Fähigkeit wichtige Entscheidungen selbst zu treffen; verfressen= ein Beagle möchte einfach nur nicht, dass Essen unnötig verschwendet oder sogar weggeschmissen wird), bin ich äußert glücklich mit dieser Rasse! Denn wenn man einmal dem Beagle verfallen ist, bleibt es auch meist so!!

Lewis

#5

Beitragvon Lewis » 23.06.2006, 15:28

Beitrag von Lewis »

Wir waren wandern und da sahen wir ihn!! Einen Beagle. Bzw. zu dem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass es überhaupt diese Rasse gibt :winkgrin: Es war Liebe auf den ersten Blick. Uns ging dieser liebenswerte Hund nicht mehr aus dem Kopf. Wir kauften uns Bücher, um die Rasse besser kennen zu lernen. Bevor wir uns jedoch entgültig für den Beagle entschieden, gingen wir noch an die Int.Hundeausstellung nach Basel um noch andere Rassen zu sehen.
Doch unser aller Herz blieb beim Beagle hängen. Heute haben wir unseren Zweiten, Lewis. Seine liebe Art, dazu gehört auch sein Dickschädel, möchten wir nicht mehr missen. Wir können uns auch heute noch keine andere Rasse in unserem Haus vorstellen. Wenn er uns so anguckt, verlieben wir uns immer wieder aufs Neue.
LG Ingrid und Lewis

Gast

#6

Beitragvon Gast » 23.06.2006, 15:37

Beitrag von Gast »

Hallo,

mit einem Hund bin ich schon als Kind aufgewachsen und ich wollte schon immer wieder einen Hund haben. Als meine Söhne aus dem gröbsten raus waren und diese auch gerne einen Hund haben wollten wurde immer mehr darüber nachgedacht.
Mein Mann war weder dagegen noch dafür.

Zuerst haben wir uns Hundezeitschriften und dann ein Hundebuch „Hunde unsere treuen Freunde“ hieß dieses Buch, zugelegt. Darin wurde dann detailliert die einzelnen Hunderassen beschrieben. Obwohl ich Hunde hatte, kannte ich den Beagle gar nicht und habe ihn mir aber erst einmal mit einer Freundin bei einem Züchter angesehen. Die Welpen waren gerade mal ein paar Tage alt und man konnte nicht wirklich viel von ihnen sehen. Aber fest stand da, es wird ein Beagle werden, mit seinem kurzen schönen Fell und seinen wunderschönen braunen, treuen Augen.

Mit meinem großen Sohn bin ich dann 8 Wochen später, noch einmal zu diesem Züchter gefahren. Als wir ankamen und uns der Züchter fragte was es sein sollte, Männchen oder Weibchen, für mich aber schon vorher feststand das es ein Weibchen sein sollte, legte er mir unsere Peddy, die eigentlich „Hazel from Pride Dream Kennel“ heißt, in den Arm. Mit ihren kleinen Pfötchen klammerte sie sich an meinem Handgelenk fest und da war es um mich geschehen. Ich habe mich gar nicht weiter umgesehen, denn seit der Stunde ist sie unser neues Familienmitglied.
Sie zog am 2. Okt. 2000 in unsere Familie ein und ist sei dem nicht mehr wegzudenken.

Marita
Bild
Dieses Bild entstand ein paar Tage nach Peddys Einzug bei uns. Am 11. Juli können wir ihren 6. Geburtstag feiern.

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#7

Beitragvon Spence » 23.06.2006, 16:09

Beitrag von Spence »

Hhhm, schwierige Frage:

1. einen rationellen Grund gibt es wohl kaum. Wer einen Hund erwartet der pflegeleicht ist und sofort hört wenn man ihn ruft, der holt sich einen Mali.

2. wer einen Hund haben will wie eine Katze, holt sich einen Beagle.
Die Katzenbesitzer kommen ja immer mit den bekannten Argumenten Hund-treu-doof. Katze charakterstark, eigenwillig und intelligent.

3. ganz ehrlich? Als mein Mann sagte er will einen Beagle (er sagte nicht ich will einen Hund), habe ich immer gedacht: Nee, so'n Futlochgucker willste nicht.

4. Und dann haben wir uns ausgiebig mit dem Charakter beschäftigt. Dann sagte jeder Hundetrainer und Beagle-Besitzer: bloss nicht! Wir hatten ja schon die Theorie, die Beagle-Besitzer sind so'ne eingeschworene Gemeinschaft, damit die immer unter sich bleiben.

5. Heute weiß ich was die Beagles wirklich wollen: Die Weltherrschaft, deshalb denken die auch den ganzen Tag nur nach, wägen ab und grübeln.

Viele fragen ja immer, ob ich mir noch mal einen Beagle holen würde?
Ja,klar. Ich kenne es ja nicht anders. Ist mein erster Hund. Was aber nicht heißt, dass er ein Anfängerhund ist.

Im Gegenteil, wir sind gleich mit ihm in die Welpengruppe, Junghundekurs und seit 3 Jahren im Club. Ohne HuSchu würde ich mir niiiieeee einen Hund zulegen. Eigentlich lernt ja der Mensch und nicht der Hund, gell?

Wisst ihr welche Rasse ich noch toll finde? Einen Griffon.
Warum nur? Ist ja irgendwie auch ein Beagle nur strubbelig.

Oh,Oh gleich gibt's Schelte.


:jumpgrin:

Gast

#8

Beitragvon Gast » 23.06.2006, 19:30

Beitrag von Gast »

Gute Frage:

Für uns waren damals ganz rationelle Gründe entscheidend:

- Kurzhaar
- kinderlieb
- nicht zu groß
- nicht zu klein

Danach sind wir auf den Beagle gestoßen.

Es gibt sicherlich viele Vorteile und auch Nachteile. Sicherlich gibt es hier auch Menschen, die würden sagen, was du als Vorteil beschreibst, ist für mich ein Nachteil.

Ich wollte einen Kurzhaar haben, weil der nicht so viel Haare verliert. An sich eine gute Überlegung, doch ich muss gestehen, dies ist nicht so. Ein Beagle verliert auch Haare und das nicht zu knapp. Da darf man sich keine Illusionen hergeben.
Kinderlieb war ein ganz wichtiger Grund für mich, da irgendwann mal kleine Steppkes auch zu unserer Familie gehören sollen.
Die Größe ist auch genau richtig meines Erachtens.

Vorteil bzw. Nachteil:

Der Beagle ist ein Jadghund, der in der Lage ist sein Leben selbst zu entscheiden.

Dies hat für mich den Vorteil, dass er eine eigene Persönlichkeit hat und diese auch bereit ist auszuleben.
Der Nachteil der darin besteht ist natürlich das Freilaufen will sehr gut überlegt und gelernt sein. Über diesen Punkt waren wir uns damals nicht im Klaren oder es wurde in Berichten so weit verherrlicht, das wir uns keine weiteren Gedanken gemacht haben. Mit ein bißchen Hundeschule wird das schon gehen. Tja, leider ist es nicht so einfach. Darüber muss man sich echt im Klaren sein.
Und ich gebe ehrlich zu, er ist auch nicht wirklich ein Anfängerhund. Er ist mein erster Hund und ich hatte keinerlei Hunderfahrung, konnte jedoch von meinem Mann profitieren, der mit Hunden aufgewachsen ist.

Wenn man dem Beagle seinen Kopf lässt, dann wird er ihn auch ausleben.

Er ist sehr verfressen, das ist zum Teil witzig anzusehen, wenn er nach dem Frühstück wie ein Staubsauger die Krümel vernichtet, andererseits nicht mehr lustig, wenn er den Plastikmüll ausräumt.

Ich kann jedem nur ein Zauberwort mit auf den Weg geben und das ist Konsequenz.

Ich würde mich jederzeit wieder für den Beagle entscheiden, auch wenn es sicherlich kein einfacher Hund ist.

Gast

#9

Beitragvon Gast » 30.06.2006, 06:54

Beitrag von Gast »

Hallo!

Trotz eines Hundebisses in der Kindheit, liebe ich Hunde. so lange ich denken kann.
Nach der fast schon üblichen Meerschweinchen & Wellensittichphase bekam ich mit 13 Jahren meinen ersten Hund - einen Rauhhaardackel.
Wer sagt eigentlich, dass nur Beagle einen Dickkopf haben?

Dieser starb 1992 - große Trauer und erst mal für laaaaaaange Zeit
war das Thema Hund tabu. Aber: einmal Hundebesitzer - immer Hundebesitzer im Herzen. :klatsch:

Meinen Mann habe ich mit meiner Hundeliebe über die Jahre ebenfalls infiziert, kam ich doch an fast keinem Hund vorbei, ohne ihn wenigstens einmal gestreichelt zu haben.
Leider ließ es unser Lebensstil aber viele Jahre nicht zu, uns einen Hund anzuschaffen. Aber vor ca. 3 Jahren zogen wir wieder nach Norddeutschland und waren plötzlich Haus- und Gartenbesitzer. Da wuchs der Wunsch nach einem Hund bei mir ins Unermessliche.

Dennoch hat es dann noch fast 2,5 Jahre gedauert, bis Falcon bei uns einzog, u. a. konnten wir uns nicht über die Rasse einigen.
Für mich war schon relativ früh klar, dass es ein Beagle sein muss. Eine Freundin von mir hatte mal einen Beagle, den ich damals schon klasse fand. Ehrlich gesagt, habe ich mich da auch eher vom Äußeren des Beagles leiten lassen: liebe Augen, handliche Größe, einfach nur superlieb.

Mein Mann phantasierte dagegen immer von einem "richtigen Hund".
Richtiger Hund = großer Hund. Typisch :klatsch:
Doch eines Tages saßen wir in einem Kaffee einem Mann mit einem 12 Wochen alten Beagle-Mädchen gegenüber, da war es dann auch um meinen Mann geschehen.

Auch wir haben Bücher über Bücher gelesen und ich kann nur sagen,
dass die Informationen (Jagdtrieb etc.) eigentlich ziemlich der Realität entsprachen.
Wir haben allerdings das Glück, mit Falcon eigentlich einen Beagle bekommen zu haben, der so gar nicht den typischen Beagle-Charakter hat. Verfressen? Glatte Fehlanzeige! Ich habe noch nie einen Hund so langsam und mit Genuss essen sehen. Da bin ich ja sogar schneller.
Jagdtrieb? Hält sich bis dato in Grenzen. Trotzdem sind wir natürlich immer auf der Hut, wenn wir ihn mal ableinen. Sachen kaputt machen? Vielleicht unglaublich, aber unsere Einrichtung ist komplett verschont worden. Dickkopf? Kaum! Ich muss Beate recht geben: Das Zauberwort heißt Konsequenz, die man am ehesten in der Hundeschule lernt. Auch wenn es manchmal (besonders uns Frauen) schwer fällt, diese durchzuhalten. Wer kann dem typischen Beagle-Blick schon wiederstehen?

Wir sind jedenfalls froh, uns für einen Beagle entschieden zu haben und spielen schon mit dem Gedanken, einen zweiten in unsere kleine Familie zu integrieren. Diese, von Natur so liebenswerten Hunde bereichern einfach in jeder Weise unser Leben. Und ist das Leben noch so schnelllebig und stressig - ein Beagle schaut Dich nur einmal an und die Welt ist wieder in Ordnung. :yes:

Herzliche Grüße von der Ostseeküste!

Mel

#10

Beitragvon Mel » 13.07.2006, 07:17

Beitrag von Mel »

Hallo !

Ja warum ein Beagle ?

Also ich haben mir schon mehrere Jahre ein Hund gewünscht und immer hat mein Mann gesagt jetzt nicht ! Einmal habe ich zu Weihnachten ein Plüschhund bekommen !Da war ich sauer!!! Ich wollte ja ein echten !!
Als alles soweit fertig war wie Ausbildung, Hausumbau u.s.w habe ich zu meinen Mann gesagt das ich jetzt auf Hundesuche gehe ! Mein Mann war gegen einen Hund und wüsste jetzt kann er mich nicht mehr umstimmen und wollte dann doch mit entscheiden welche Rasse er wird ! Ich habe die Vorauswahl übernommen nach den Kriterien : Kinderfreundlich, Mittelgroß, Kurzes Fell, süß aussehen, aktiv und Radfahren sollte er dürfen, ansonsten einfach Hund halt ! Dann habe ich einen Mann in meinen Dicken Buch die Rasse gezeigt die ich toll fand und mein Mann gefiel irgendwie keiner ! War ja auch klar er wollte ja auch keinen Hund ! Aber als dann ein Beagle im Buch auftauchte sagte er der is es vielleicht!!!
Naja wie der Zufall so wollte haben wir in den nähsten Tagen im Urlaub an der Nordsee am Hundestrand (ohne Hund noch ) unsere Strandmuschel aufgestellte und die Hunde dort beobachtet . Dort war ein kleiner süßes Hund und wurde von seinen Frauchen ins Wasser gelockt natürlich nur mit Leckerlies ging das ! Wir haben ihn die ganze Zeit beobachtet und uns in diese Hund verliebt. Und was war das für einer ? Klar ein Beagle !!! Dann war ich wieder zu Hause und schaute meine kleinen Plüschhund an den ich von meinen Mann gkommen hatten ! Und was war er für einer ? Ein Beagle das hatte ich aber damals zu dem Zeitpunkt des Geschenkens nicht gewusst ! Also haben wir noch jede Menge über die Rasse gelesen und uns in Foren umgehört und wussten zu uns passt einfach nur ein Beagle !!
Wir haben immer gesagt wir bekommen richtige Lausbuben als Kinder, naja Balou ist kein Kind aber er hat was vom Lausbuben ! Und das lieben wir !!!
Irgendwann hat uns mal jemand gesagt das Beaglebesitzer was besonderes sind, jedenfalls anders als andere Hundebesitzer, das glaube ich auch ! Mann muss halt viel Humor haben um einiges so zu nemen wie es halt ist mit Beaglechen !!!

Und noch zu meinen Mann , er hatte nie gedacht dieses kleinen Stinker so zu lieben wir er es jetzt tut. Ein Beagle hat und halt den Kopf verdreht und wir sind so verliebt in dieses Stinker !!! Er sagt ein andere hätte in nie so erweichen können wie unser Beagle- Balou !!!

Einmal Beagle immer Beagle !!

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wie ich zum beagle kam....

#11

Beitragvon Ilka » 13.07.2006, 08:33

Beitrag von Ilka »

ja, warum einen beagle?

wir waren vor vielen vielen jahren bei einem freund zu besuch und dort habe ich das erste mal einen beagle gesehen.
als wir dann ins haus gezogen sind, habe ich dezent angefragt: hund?. nein erst mal kommt der zaun, nächstes jahr....oki, war ich einverstanden.
das jahr war rum und für mich war klar, jetzt hund haben will. ein staff sollte es sein, bullig, quadratisch, verschmust, liebevoll, nicht zu gross, nicht zu klein, kurzes fell, ein bissl dabsch und trottelig und er sollte witzig sein.
meine schwiegerellis waren dagegen und wollten einen schäferhund....wollte ich aber ni. meinem freund fiel daraufhin wieder der hund seines ehemaligen kollegen ein und wir machten uns schlau, zeigten der familie bilder von der rasse und erhielten den "zuschlag";-) allerdings für.....nächstes jahr (weil, zaun stand immer noch ni) - ich war stocksauer und finde am nächsten tag eine annonce: beaglewelpen abzugeben. angerufen: ja zehn welpen gestern geboren, noch zwei sind zu vermitteln....meinen schatz angerufen und eine stunde später waren wir dort. die tricolor waren alle schon weg, nur noch zwei bicolor hündinnen waren da, was sagt mein männe? "wir nehmen die mit weniger weiss, die wird ni so schnell drecksch" - zugestimmt, namen vergeben: samantha (war großer fan von "wer ist hier der boss") und heim gefahren.
meine schwiegerellis haben nicht geglaubt, dass ich das durchziehe, aber als ich acht wochen später mit dem kleinen zwerg im hof stand, war das theater gross: "wasn das?, das sieht doch aus wie ein schwein? wird das mal ein wachhund? - ööööömmm, nein....das ist ein jagdhund, er wird nicht wachen, aber fressen wie ein schwein..lol
sam hat viel blödsinn gemacht.....sie hat wäsche von der leine gezogen und zerfetzt, sie hat das kabel vom toröffner mehrfach zerkaut, sie hat die post geschreddert, schuhe zerfressen, unsere autos zerkratzt, alles gefressen, was vor ihre schnauze kam........
es gab zeiten, da hätte ich sie an die wand klatschen können, da machte sie blödsinn hoch zehn und dann.........schaute sie mich an, mit ihren treuherzigen beagleaugen - ich dachte immer, sie bat mich um verzeihung, nene irrtum, sie heckte immer schon den nächsten blödsinn aus -
heute ist sam über sieben jahre alt, stellt selten etwas an, ist eine seele von einem hund, schmusig ohne ende, macht jeden mist mit, ist gern mit mir auf reisen, ist ein angenehmer ruhiger begleiter, der aber bei bedarf auch mal aufdrehen kann, freundlich, verträglich mit anderen hunden, katzen, kindern, beschützt ihre katze vor anderen katzen, freundlich zu besuchern, aber abwartend bei unbekannten besuchern, schlägt auch an, wenn was auf dem hof ist, was da nicht sein sollte..........alles in allem ein traumpartner........und die familie, ja die, würde sam nie mehr hergeben, alle lieben sie.

liebe grüße
ilka sam motte
Zuletzt geändert von Ilka am 13.07.2006, 08:40, insgesamt 1-mal geändert.

Gast

#12

Beitragvon Gast » 13.07.2006, 08:34

Beitrag von Gast »

Hallo,

na, weil wir verrückt sind :jumpgrin: !!

Nein, im Ernst. Wir wollten einen kurzhaarigen, kinderlieben, nicht zu großen Hund.
Außerdem kannten wir den Beagle bereits aus unserem Urlaub. Unser Vermieter hat einen Beagle und genau so einen wollten wir auch.
Hat man erst einmal Beaglewelpen gesehen, ist es sowieso um einen geschehen.

Trotz aller bereits genannten "Nachteile", ich würde Sonny nie im Leben wieder hergeben.

Gruß Angela

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#13

Beitragvon Birgitt » 14.07.2006, 13:21

Beitrag von Birgitt »

Hallo,
ja warum einen Beagle?

Ist doch klar, weil mir folgende Punkte wichtig sind: :lachtot:

neue Schuhe (sehr erfolgreich geschehen)
was ist schon ein Teppich mit geraden Rändern, Fransen sind doch "in"
Kissen auf der Couch, deren Ecken nicht durchgelutscht sind
ein Küchtentisch, auf dem auch mal Essbares stehen kann
eine Rasenfläche die keine Beaglelöcher hat
ein Blumenbeet, dass auch mit Blumen bestückt ist und nicht nur mit eingebuddelten Knochen bzw. Leckerchen
usw. usw. usw.

Was ist schon ein Hund, der einen Hasen an sich vorbeigehen lässt, ohne eine Regung zu zeigen. Da ist mir doch ein lautes Spurlaut und ein bischen Warten auf Ulpendulp (bis zu 3 Stunden, war bisher allerdings das Highlight) gegen aufkommende Langeweile lieber. :zunge

Nein jetzt im Ernst, ich habe seit meiner Kindheit (uns das ist verdammt lange her) Hunde gehabt. Murphy ist mein erster Beagle und eine einzigartige Erfahrung im positiven Sinne.
Vor dem Kauf von Ulpendulp habe ich mich sehr ausgiebig über diese Rasse informiert und das war auch gut so, denn man sollte sich schon darüber im Klaren sein, dass ein Beagle eben ein Beagle und kein "normaler" Hund ist.
Aber eines ist für mich klar. Ich würde mich immer wieder für einen Beagle entscheiden. Bei einer konsequenter liebevoller Erziehung gibt es keinen besseren Hund, der in eine Familie, zu Kindern, oder auch zu einem Single passt. Selbstverständlich ist auch die Grösse sowie das Haarkleid entscheidend für mich gewesen.

Meine Tochter hat mal am Anfang der Zeit mit Murphy (Chaotenzeit) zu mir gesagt, Mensch Mama warum tust Du Dir das an? Damals habe ich ihr schon gesagt: weil ich kein langweiliges Leben mit einem Hund haben möchte; und so ist es auch.

Es sind wundervolle, liebevolle, humorvolle Clowns, einfach ohne Worte!

Dela

#14

Beitragvon Dela » 16.07.2006, 09:54

Beitrag von Dela »

Hallo,

meine Mutter hat sich für einen Beagle entschieden, da sie selbst als Kind schon immer ein Hund wollte. In ihrer Fernsehzeitschrift wurde immer eine Hunderasse vorgestellt. Meine Mutter hat diese Seiten immer regelmäßig ausgeschnitten und alle in einem Ordner gesammelt. Diesen Ordner gibt es heute noch. Sie hat das ganze immer sortiert, nach Hunderassen, die sich gerne mochte und nach welchen, die sie weniger mochte. Der Beagle stand schon immer an erster Stelle. Als sie dann endlich einen Hund haben durfte, haben ihr ihre Eltern aber nur einen Tierheimhund erlaubt. Also wurde es ein Mischling (wahrscheinlich Border). Später bekam sie dann noch einen 2 Mischling (Retriever) von unserem Opa dazu. Nachdem beide gestorben waren, hatten wir 5 Jahre lang keine Hunde, da unser Papa gestreikt hat.

Als es dann wieder ein Hund sein sollte, haben wir uns erst in sämtlichen Tierheimen umgeschaut, aber es war keiner dabei, der uns gefallen hat.

Nachdem wir dann in einer Zeitung von einem Beagle gelesen haben, haben wir uns ihn dann auch angeschaut. Dann war das Eis dann auch bei unserem Papa gebrochen und es war klar, dass es dieses mal ein Beagle sein sollte.
Auch wenn dieser Beagle nicht zu uns kam, war von diesem Zeitpunkt an klar, dass es ein Beagle sein sollte.
So kamen wir dann zu unserem Aaron und dann über die Hunde/Beagleforen zu unserem Aiko.

Warum wir die Beagle so mögen:
- sie haben kurzes pflegeleichtes Fell
- sie sind mittelgroß (nicht zu groß und nicht zu klein)
- sie lange süße Schlappohren haben
- weil sie einen lieben Charakter haben
- weil sie einen Blick haben, der Steine erweichen kann

Liebe Grüße

PS.: Die Geschichte, wie wir zu unserem A- Team kamen, gehört natürlich auch zu meiner Mutter, dem Beagle A- Team Bildund zu meinem Bruder, dem BärchenBild.

Gast

#15

Beitragvon Gast » 04.08.2006, 10:55

Beitrag von Gast »

Ich wollte einen kleinen bis mittelgroßen Hund.
Ich wollte einen Jagdhund.
Ich wollte keinen Terrier.
Ich wollte einen ganzen Kerl.

Hab ich alles bekommen.

Und noch viel mehr:
Einen zuckersüßen Sturkopf, der alles besser weiß.
Ein Energiebündel.
Ein Kuschelmonster.
Einen Clown.
Eine Herausforderung Tag für Tag.

Kurzum: Einen wirklich besonderen Hund, der mich täglich zur Weißglut und dann wieder zum Lachen bringt.
Alleine die Tatsache, daß ich "Wiederholungstäter" bin, und mir mittlerweile schon den zweiten Beagle "antue", spricht für sich.

Allerdings rate ich jedem von einem Beagle ab, der sich nicht gerne zum Trottel macht, besonders ordnungsliebend ist, oder gar schwache Nerven hat;)

Gruß,
Corinna

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