Warum gerade einen Beagle?

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Gast

#16

Beitragvon Gast » 04.08.2006, 11:01

Beitrag von Gast »

Corinna hat geschrieben: Allerdings rate ich jedem von einem Beagle ab, der sich nicht gerne zum Trottel macht, besonders ordnungsliebend ist, oder gar schwache Nerven hat;)
:lachtot:

Aber man kann eindeutig zum Beagle raten, wenn
- man sein Selbstbewusstsein verbessern möchte
- endlich ordentlicher werden
- und nerven wie Drahtseile bekommen will.
Ein Jahr mit einem Begale und du bist nicht mehr der Selbe.

Julchen

Gast

#17

Beitragvon Gast » 04.08.2006, 11:53

Beitrag von Gast »

Selbstbewusstsein verbessern?

HappyElisabeth
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#18

Beitragvon HappyElisabeth » 15.08.2006, 04:32

Beitrag von HappyElisabeth »

Warum Beagle?
Es muss fast 20 Jahre her sein, da waren mein Mann und ich in einem Restaurant zum Abendessen. Der Pudel meiner Eltern, mit denen wir zusammen in einem Haus lebten, war gestorben und die Katze, die als "Ersatz" angeschafft wurde, war unter ein Auto gerannt. Am Nachbartisch saßen Leute mit einem Hund, der so nett aussah, geduldig mit den anwesenden Kindern war. Darauf unsere Frage: Was ist das denn für ein Hund? Ein Beagle!
Wir unterhielten uns mit den Leuten und mein Mann sagte, dass er so einen Hund auch gerne hätte. Ohne uns weitere Informationen zu holen (Internet gab's noch lange nicht!) bereisten wir Tierheime und fanden in Wetzlar unseren Beagle Tim. Damit war es dann um uns geschehen. Tim lebte von März 1988 bis Sept. 1992 bei uns, hatte dann leider ein Krebsleiden und musste während der OP eingeschläfert werden. Nachdem 4 Wochen lang abwechselnd immer jemand aus der Familie heulte, weil Tim fehlte, bekamen wir Henry als 4 Monate alten Welpen. Henry ist tief in meinem Herzen drin und wenn ich hier über ihn schreibe, kommen mir die Tränen. Denn Henry ist ein Stück meines Lebens. Als er im Januar 2005 starb, war ich untröstlich. Ich dachte, dass ich nie wieder einen Beagle will, weil einen wie Henry gibt es sowieso nicht. Happy ist unser dritter Beagle - der schwierigste, aber wir sind ja auch gereift in über 18 Jahren Beagle-Erfahrung. Jeder unserer drei Beagles ist anders (gewesen). Alle gemeinsam sind freundlich, liebenswert, verfressen, haben die ideale Größe (mein Mann sagt, dass er mit einem zu kleinen Hund nicht gerne spazieren geht und ich sage, dass ich einen Hund möchte, den ich im Notfall auch einfach mal hochnehmen kann). Beagles sind relativ pflegeleicht, wenn man ertragen kann, dass überall immer einige Haare rumliegen oder an Kleidung kleben. Letzlich frage ich mich, worüber wir lachen würden, wenn wir keinen Beagle hätten. Ach ja, und dass man freundliche Leute kennenlernt, wenn man mit einem Beagle unterwegs ist, stimmt auch.
Elisabeth

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Kerstin Guckel
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Darum Pro Beagle

#19

Beitragvon Kerstin Guckel » 25.08.2006, 09:54

Beitrag von Kerstin Guckel »

Beagle sind hochintelligente, selbstständig denkende Tiere. Sie entscheiden immer auch für sich selbst, ob das was gerade ansteht, auch wirklich aus Beaglesicht richtig ist. Ich finde eine sehr liebenswerte Eigenschaft, die einen Hausgenossen zu einer Persönlichkeit macht. Diese feine, empfindliche Persönlichkeit macht eine Interaktion möglich, die zu einer engen Bindung führt, wie man sie nicht immer hat im Mensch/ Hund Verhältnis.
Ein Hund der zwar aufs Wort meine Befehle ausführt, muß mich deswegen nicht respektieren, viele von diesen Vierbeiner haben oft auch nur Angst vor Ihrem Gegenüber. Ein Beagle hat die Courage sich auch mal zu widersetzen.
Extreme Strenge, und Kasernenton: darüber lacht ein Beagle nur.................
was für Zweibeiner!!!! die das nötig haben.
Ich kenne Beagle nur als freundliche, ausgeglichene, liebevolle Hunde
( wenn der Mensch nicht durch sein Verhalten etwas anderes daraus macht ). Im Zusammenleben sehr umgänglich, ruhig und zufrieden, wenn ihr Kopf auch Arbeit bekommt. Unser Beagle teilt unseren Möbelgeschmack.....er mag auch gerne auf unserem Sofa sitzen, und liebt meine neue Bettwäsche. Und ich liebe es, wenn er dann neben mir liegt, zufrieden seinen Kopf in den Nacken legt, und darauf wartet dass ich seinen Hals kraule, bis er friedlich eingeschlafen ist. Ich habe bestimmt noch Gründe vergessen, warum ich mich immer wieder für einen Beagle entscheiden würde, denn es gibt noch viele mehr!
Gruß Kerstin

Gast

#20

Beitragvon Gast » 01.06.2009, 14:49

Beitrag von Gast »

:schieb2

Gast

#21

Beitragvon Gast » 01.06.2009, 15:20

Beitrag von Gast »

Ja, warum einen Beagle?
Ich bin auch mit Hunden groß geworden und als dann mein erster eigener Hund in Frage kam, war meine Wahl so ziemlich schnell gefallen. Ein Beagle sollte es sein. Warum?, kann ich nicht beantworten. Ich muss zugeben, dass ich mir nicht viele Gedanken über Rasse- und Charaktereigenschaften gemacht habe. Das kurze Fell und die Größe waren eher ausschlaggebend für die Entscheidung.
Auf was ich mich eingelassen hatte, erfuhr ich dann erst in den folgenden Welpenmonaten, die mir die ersten grauen Haare einbrachten. Aber die Zeit möchte ich nicht vermissen. Zwar musste ich keine neuen Schuhe oder Kissen kaufen. Doch Rocky bewies sehr früh, dass er seinen eigenen Kopf hat und diesen auch durchzusetzen versuchte mit allen Mitteln. Gegen jede Beschreibung ist Rocky nicht gefräßig, sondern mäklig und speziell.
Ja, Rocky ist - wie seine Rassengenossen auch - stur und dickköpfig doch er vergibt auch schnell und hat ein Einfühlungsvermögen für mich, andere Menschen und seine Artgenossen, das mich beeindruckt. Mit dem Jagdtrieb, der nicht sehr ausgeprägt ist, kann ich leben. Wir machen Sport und Rocky liebt es, neue Dinge zu lernen. Das Arbeiten macht einfach Spaß mit ihm.
Jetzt, zwei Jahre später, könnte ich mir ein Leben ohne meine Fellnase nicht vorstellen. Rocky ist mir zu einem Freund und manchmal auch Therapiehund geworden. Es gibt auch Tage, an denen würde ich ihn am liebsten an die Wand knallen. Doch wer von uns hat nicht auch mal nen schlechten Tag?
Ich habe gelernt, mit der Eigenständigkeit und dem Sturkopf meines Beagles zu leben und zurecht zu kommen. Deshalb ist es für mich toll, wenn Rocky auf mein Rufen angeflizzt kommt oder sich freut, wenn ich mal ohne ihn weg musste.

Ich würde und werde mich immer wieder für einen Beagle entscheiden auch weil ich jetzt weiß, worauf ich mich einlasse :jumpgrin:

Gast

#22

Beitragvon Gast » 02.06.2009, 09:15

Beitrag von Gast »

Ich bin mit Tiere aufgewachsen und Hunde haben schon immer dazu gehört.
Während meines Studiums wurde der Wunsch nach einem Hundefreund immer stärker bis eines Tages mein Freund aufgab es mir auszureden. Ich durfte mir ein Hund holen sobald ich das Physikum bestanden hatte. Also ging das große Büffeln und die Suche nach MEINEM Hund los.
Durch meinem Freund kamen wir auf den Beagle, durch meine Uni auf den Laborbeagle. Tja, dann wollte ich NUR mal mit den Pflegerinnen sprechen und diese bunten Hunde kennenlernen... nach dem Motto "gucken kostet nichts". Am Abend danach fingen wir schon an einen passenden Namen für meine kleine Hündin auszusuchen. :winkgrin:
Und obwohl sich im nach hinein herausstellte dass ich nicht nur die kleinste aus dem ganzen Zwinger sonden auch die mit dem stärksten Willen und der größten Jagdleidenschaft ausgesucht hatte, habe ich diesen Schritt nie bereut. :bussi:

Gast

#23

Beitragvon Gast » 02.06.2009, 09:24

Beitrag von Gast »

Bei Sally war es Zufall. Nach Kessys Tod habe ich einen Tierschutzhund gesucht. Die Tendenz ging schon zum Jagdhund, aber ich war da nicht festgelegt. Dann las ich über die Laborhunde. Ich hätte wohl auch einen Labor-Labrador adoptiert, wenn es die gäbe. Da Sally kein typischer Beagle ist, habe ich lange Zeit überhaupt nicht verstanden, was die Leute immer hatten mit der sprichwörtlichen Sturköpfigkeit, unkontrollierbarem Jagdtrieb u.s.w. und hielt das für einen gut gepflegten Mythos.
Das änderte sich schlagartig, als Karlchen hier einzog.
Ich behaupte noch immer nicht, zu wissen, wie Beagle ticken, weil meine so unterschiedlich sind, aber ich finde sie alle klasse.
Auch die handliche Größe habe ich zu schätzen gelernt. Mit drei Ridgebacks wäre ich definitiv überfordert.

Penelope

#24

Beitragvon Penelope » 25.06.2009, 22:28

Beitrag von Penelope »

Ich wollte einfach wieder einen Hund !
Dann kam nur die Frage was für einen ?
Keinen zu kleinen Hund eigentlich mag ich große Hunde, aber in der Wohnung geht nicht.Eine Bulldogge für die währe es zu warm hier mit ihrer platten Nase und ich wollte wieder mehr an die frische Luft..mit dem Hund zusammen joggen ect.
Test auf einer Hundefutterseite gemacht welcher Hund passt zu mir.
Ergebniss: Französische Bulldogge,Fox Terrier,Beagle....

Der Beagle ...hat mich beeindruckt ..viele Bücher gekauft über Beagle ..viel gelesen .
Es muss ein Beagle sein! Inteligent,hübsch,stur (und ja ich will und wollte einen Hund der nicht so langweilig ist und alles gleich macht selber bin ich auch stur *g*)nicht zu klein ..nicht zu gross,anhänglich,familienfreundlich und sowieso immer fröhlich und freundlich :thumbs1:

Yvonne

#25

Beitragvon Yvonne » 26.06.2009, 08:47

Beitrag von Yvonne »

Wie ich auf einen Beagle gekommen bin??
Mein Hamster hatte das Zeitliche gesegnet und da kam mir die Frage auf, was mache ich nun ein neues Haustier, Hamster, Meerschweinchen, Kanninchen. Oder ein lang gehegter Wunsch. Ein Beagle....Wenn ich mir einen Hund kaufe, dann nur einen Beagle... Meine Mutter hatte einen Beagle und seitdem hatte ich mich in die Rasse "verliebt".
Es wurde alle s geklärt, zu dem Zeitpunkt habe nwir noch in der Mietwohnung gewohnt. Mit dem AG abgeklärt, ob Rieke mit kann.
Und so, kam dann Rieke zu uns.
Seit dem sie bei uns ist, möchte ich sie nicht mehr missen und hergeben..

Crazee

#26

Beitragvon Crazee » 10.09.2009, 13:53

Beitrag von Crazee »

Warum gerade einen Beagle?

1. Snoopy ist ein Beagle!

2. Unser Beagle hat uns gefunden (irgendwie haben die Tiere von meiner Frau und mir uns immer gefunden, wir suchen nicht aus; wir werden ausgesucht)

3. Perfekte Größe UND Charakter. VIEL Charakter. Sehr viel Charakter.

Muss man mehr sagen?


P.S. Habe ich schon erwähnt, dass Snoopy ein Beagle ist?

ciendy-beagle

#27

Beitragvon ciendy-beagle » 10.09.2009, 15:27

Beitrag von ciendy-beagle »

Also, ich habe nicht umbediengt einen Beagle gewollt, doch als wir, also meine Familie und ich zum Sonnenhof. ein Hof wo Laborhunde, und gequällte Tiere hinkommen, nachdem sie von Tierschutzern gerettet wurden, habe ich mich direckt in unsre Ciendy verliebt.
Eigentlich aber ist es egal welche Hunderasse mann nimmt, da mann es nicht sagen kann, welche Hunderasse besonere Fähigkeiten hatt!!!!! Mann kann zwar nach der Größe entscheiden, dies aber nur Notwendig ist, wenn mann in einer Wohnung wohnt Denn in einem ´Haus kann mann sowohl kleine Terrieers, als auch Schäfferhunde halten!!! Also, nicht nach der rasse entscheiden!
Ps. Auch Miscglinge können sute Begleiter sein!

Honey

#28

Beitragvon Honey » 26.02.2010, 19:53

Beitrag von Honey »

Ja dann will ich auch mal meine Gründe erläutern:

Schon als Kind wollte ich einen Beagle weil ich die sooo niedlich fand und natürlich wegen Snoopy. Später hab ich mich über Beagle informiert, Bücher gekauft und später auch übers Internet. Und je mehr ich über den Beagle in Erfahrung brachte umso mehr wurde mir klar. wäre ich ein Hund dann wäre ich wohl ein Beagle. Mit dem Beagle fühle ich mich sowas wie seelenverwandt. Ich bin genauso stur und eigensinnig. Bin genussorientiert. Ziehe die Eigenständigkeit der Unterordnung vor. Liebe die Freiheit und das Durchstreifen der Natur. Je mehr ich über den Beagle las um so sicherer war ich "Das IST mein Hund". Bin überzeugter Beaglehalter und jeden Morgen wenn ich in diese wunderschönen Augen sehe weiss ich das es einfach passt, dass wir ein prima Team sind. Einmal Beagle immer Beagle.

AdiH

#29

Beitragvon AdiH » 07.02.2011, 07:06

Beitrag von AdiH »

ciendy-beagle hat geschrieben:Mann kann zwar nach der Größe entscheiden, dies aber nur Notwendig ist, wenn mann in einer Wohnung wohnt Denn in einem ´Haus kann mann sowohl kleine Terrieers, als auch Schäfferhunde halten!!! Also, nicht nach der rasse entscheiden!
Da stimme ich dir zu! Da hast du vollkommen Recht. Wir würden gerne eine Hund haben wollen, ich einen Beagle, mein Freund einen 'großen Hund' wie Schäffer oder Labrador. Ich denke mir dann immer wenn ich einen Schäffer nehme ist der ja arm in meiner Wohnung, auch wenn wir bald umziehen wollen, dennoch ist es bis dahin vielleicht ein wenig eng. Ich glaub da bin ich mit einen Beagle bei knappen 80m² sicher besser aufgehoben oder? Bitte sagt ja, dann kann ich vielleicht meinen Freund überzeugen ;)

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#30

Beitragvon Meggy » 07.02.2011, 08:31

Beitrag von Meggy »

AdiH hat geschrieben:
ciendy-beagle hat geschrieben:Mann kann zwar nach der Größe entscheiden, dies aber nur Notwendig ist, wenn mann in einer Wohnung wohnt Denn in einem ´Haus kann mann sowohl kleine Terrieers, als auch Schäfferhunde halten!!! Also, nicht nach der rasse entscheiden!
Da stimme ich dir zu! Da hast du vollkommen Recht. Wir würden gerne eine Hund haben wollen, ich einen Beagle, mein Freund einen 'großen Hund' wie Schäffer oder Labrador. Ich denke mir dann immer wenn ich einen Schäffer nehme ist der ja arm in meiner Wohnung, auch wenn wir bald umziehen wollen, dennoch ist es bis dahin vielleicht ein wenig eng. Ich glaub da bin ich mit einen Beagle bei knappen 80m² sicher besser aufgehoben oder? Bitte sagt ja, dann kann ich vielleicht meinen Freund überzeugen ;)
Ich würde Dir ja ein JA wünschen, aber das sehe ich anders.
Es geht nicht darum, wie groß die Wohnung oder das Haus ist. Es geht in erster Linie darum, wieviel Zeit ich für und mit meinen Hund aufbringen möchte und kann - und dies kontinuierlich über einen langen Zeitraum. Auch ein kleiner Beagle braucht viel Beschäftigung und Bewegung, er ist und bleibt ein Jagdhund.
Unser erster Beagle war ein Wohnungshund in der 2.Etage, mit 8 Jahren wurde er ein Haus- und Gartenhund. Der einzige Unterschied war der Garten, die Größe der Wohnung war egal.

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