Beagle = Leine auf Lebzeit !?

Fragen, Hilfe und Tipps für alle Bereiche rund um den Beagle.
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Moderator: BeagleFriends-Team

Bienchen

#31

Beitragvon Bienchen » 14.04.2008, 13:06

Beitrag von Bienchen »

Dachte das sei verboten :shout:

Gast

#32

Beitragvon Gast » 14.04.2008, 13:08

Beitrag von Gast »

Corinna hat geschrieben:Aehm, wer züchtet denn mit Laborbeagles? Das ist ja wohl der Hammer. :wallbash:
Vielleicht ein "Unfall"?

nela

#33

Beitragvon nela » 14.04.2008, 13:18

Beitrag von nela »

Hallo,

man darf mit einem Laborbeagle nicht züchten. Wo wir unsere Beiden übernommen haben, mussten wir unterschreiben, das unsere Beiden niiiiiiiiiiiiie Nachwuchs haben dürfen.

Finde ich auch ehrlich gesagt richtig. Die Laborbeagle haben genug mit gemacht, sie sollen ein schönes Zuhause bekommen und nicht noch als Verdienstmöglichkeit gesehen werden.

Selbst bei einem Unfall kann man sich für die Hündin noch nachträglich eine Tablette von TA holen. Das habe ich zumindest gelesen. Gebraucht habe ich sie nicht, falls das jetzt jemand hier rauslesen wird.

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jutta
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#34

Beitragvon jutta » 14.04.2008, 14:14

Beitrag von jutta »

Hi,
es kommen doch auch Welpen aus den Laboren, die dort geboren wurden oder täusche ich mich da jetzt so? Vielleicht meint sie das ja so?

Gast

#35

Beitragvon Gast » 14.04.2008, 15:12

Beitrag von Gast »

oh.. bin jetzt ein wenig baff. Das wußte ich nicht.

Soviel zur Erklärung: Elterntiere kommen aus dem Tierlabor und die Hündin sollte wenigstens einmal Welpen bekommen.

:nixweiss:

Mit einem Schlag ist meine ganze Vorfreude weg :verzweifelt:

Gast

#36

Beitragvon Gast » 14.04.2008, 15:18

Beitrag von Gast »

Woher kommt das eigentlich, daß so viele Leute glauben, eine Hündin sollte 1mal Welpen haben, bevor sie kastriert wird? Ist doch Blödsinn!

Stimmt schon, es werden auch Welpen aus Laboren abgegeben. Viele Labors züchten selbst.

Aber mit Ex-Labories zu züchten finde ich doch sehr waghalsig. Man weiß NICHTS über deren genetische Erbschaft und darüber, was im Labor mit ihnen gemacht wurde.

Gast

#37

Beitragvon Gast » 14.04.2008, 15:24

Beitrag von Gast »

Hör mal: Laß Dich nicht auf das Abenteuer ein, irgendwo einen "preisgünstigen" Welpen aus einer Hobbyzucht zu bekommen. Wenn Du Pech hast, zahlst Du nachher ein Vielfaches an Tierarzt-Rechnungen. Und man weiß ja auch nie, ob die Leute genug Ahnung von der Aufzucht haben. Da kann in den ersten Wochen schon vieles schief gehen, was man später erst merkt. Auch wenn's ganz toll und liebevoll aussieht. Sachverstand ist besser!
Wenn Ihr einen Welpen wollt, laß Dir mal die Züchterliste vom BCD schicken. Oder frag vielleicht bei einer der Laborbeagle-Organisationen nach. Da tust Du wenigstens noch was Gutes. Alternativ gibt es auch viele junge Beagle, die unverschuldet in Not geraten sind. Die Links findest Du ja hier alle.

Gast

#38

Beitragvon Gast » 14.04.2008, 19:15

Beitrag von Gast »

Ich nochmal..

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich das wirklich nicht wußte, dass die Hunde keinen Nachwuchs bekommen dürfen/sollen.
Genau hier liegen meine Fragen:

1. Warum dürfen sie keinen Nachwuchs bekommen?
2. Muss ausnahmslos Jeder unterschreiben, dass eine Laborbeagledame keine Welpen bekommt? Kann das nicht evt von Hund zu Hund (abhängig davon, was mit dem Tier gemacht worden ist) unterschiedlich sein?

:nixweiss:

LG Kleene

Gast

#39

Beitragvon Gast » 14.04.2008, 19:29

Beitrag von Gast »

Ich kann Dir nur die erste Frage beantorten.
Laborbeagle sind genau das . Zu Versuchen gezüchtet. Du weisst nicht, was sie erproben sollten. Oder durchlaufen haben. Es ist doch nicht klar definiert, was für Folgen die Versuche für den Nachwuchs haben werden. (Nebenwirkung) Jetzt ganz hässlich, aber nur von mir. Ich hoffe, das die Botoxspritzer Narben kriegen wie das Himalajagebirge. Da ist es auch noch nicht klar(Nebenwirkungen)
Kerstin

Gast

#40

Beitragvon Gast » 15.04.2008, 07:46

Beitrag von Gast »

Es gibt ja verschiedene Organisationen, die Laborbeagle vermitteln. Möglicherweise steht nicht in allen Verträgen drin, daß nicht gezüchtet werden darf. Ein gesetzliches Verbot wird es sicher nicht geben.
Ich wäre an Deiner Stelle trotzdem vorsichtig aus den o.g. Gründen.

Holger2

#41

Beitragvon Holger2 » 27.08.2008, 23:21

Beitrag von Holger2 »

nela hat geschrieben:Hallo,

man darf mit einem Laborbeagle nicht züchten. Wo wir unsere Beiden übernommen haben, mussten wir unterschreiben, das unsere Beiden niiiiiiiiiiiiie Nachwuchs haben dürfen.

Finde ich auch ehrlich gesagt richtig. Die Laborbeagle haben genug mit gemacht, sie sollen ein schönes Zuhause bekommen und nicht noch als Verdienstmöglichkeit gesehen werden...
vielleicht hat es weniger mit geld zu tun - sondern eher mit Tests die bei diesen LABORBeagles gemacht worden....

vielleicht sollen irgentwelche sachen nicht vererbt werden.???

Holger

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Silke
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#42

Beitragvon Silke » 28.08.2008, 10:13

Beitrag von Silke »

In meinen Verträgen für Fine und Karla steht auch drin, daß sie keinen Nachwuchs haben sollen. Sollte es doch passieren, sind 1000€ Strafe fällig. Damit soll verhindert werden, daß ihrendwelche skrupellosen Vermehrer (oder auch Hobbyzüchter) sich günstige Beagles anschaffen und damit dann züchten was das Zeug hält.

Gast

#43

Beitragvon Gast » 05.09.2008, 12:11

Beitrag von Gast »

Hallo Kleene,

ich habe auch gut überlegt, ob ich einen Beagle nehme oder nicht.
Ich habe viel gelesen über Hunde und Beagle speziell.

Ich habe meine Filimu mit 8 Wochen bekommen und habe ganz viele
Stunden bei einer Jagdhundeausbilderin genommen.
Filimu gehorcht auch gut, aber den Jagdtrieb kann ich nicht kontrollieren.
Mit 8 Monaten war es vorbei. Sie hat gejagt, immer wieder und ließ sich auch
durch nichts, gar nichts ablenken, abhalten.

Jetzt läuft sie noch an bestimmten Stellen ohne Leine...durch den Park (so viele Kaninchen)
gehts aber nicht mehr ohne Leine. Ich finde es auch schade, daß sie nicht überall frei laufen kann,
aber nur ein lebender Beagle ist ein schöner Beagle :klatsch:
und ich bin froh, daß ich sie habe.
Denn der Beagle hat ansonsten so viele positive Eigenschaften.
Den Dickkopf muß man aber auch lieben. Wenn man mehr auf Befehlsempfänger steht,
dann ist der Beagle die falsche Rasse-auf jeden Fall!!! :shout:


Gruß
Regina mit Filimu :dogrun

Louisa0802

#44

Beitragvon Louisa0802 » 29.10.2008, 12:21

Beitrag von Louisa0802 »

Hallo,

also wir haben unsere Paula auch von Anfang an von der Leine gelassen, bis sie etwa 1 Jahr alt war, hat dies wunderbar geklappt.
Dann ist sie uns einmal abgehauen, aber nicht weil sie gewildert hat, sondern sie ist schön brav zwei Spaziergängern bis ins nächste Dorf gefolgt, die uns aber kannten und uns anriefen.
Nichts desto trotz, hat sie einen sehr ausgeprägten Jagdinstinkt uns lässt sich im Wals überhaupt nicht abrufen.
Wenn ich ein besonderes Leckerchen dabei habe und sie sitzen muss, dann kann ich bestimmt 2-bis 3hundert Meter vor gehen und sie bleibt wo sie ist, selbst am Waldrand. Dann hocke ich mich hin und rufe sie und sie kommt zu mir. Aber wenn ich sie aus den Augen lasse, oder ohne Kommando von der Leine lasse, habe ich keine Chance, dann ist sie weg. Heute z.B. habe ich es nochmal ausprobiert und sie war 2 Stunden unterwegs. Irgendwann saß sie dann vor unserer Terassentür. Wir wohnen auf dem Land, wenn sie im Wald unterwegs ist, muss sie keine Straße queren um nach Hause zu kommen, deswegen gehe ich dann nach Hause und warte.
Ich finde es auch ausgesprochen schade, dass ich sie nicht problemlos von der Leine lassen kann, aber man hat es mir vorher gesagt.
Auch die beste Erziehung bringt da nichts, wenn sie eine Fährte hat, lässt sie sich in keinster Weise abrufen.

Dela

#45

Beitragvon Dela » 30.10.2008, 11:11

Beitrag von Dela »

Hallo alle zusammen,

das mit dem Beagles und dem Jagdinstinkt ist schon so eine Sache. Aber ich denke das ist auch bei jedem Beagle wieder ein bisschen anders, da gerade die erblichen Anlagen auch mitentscheidend sind, ob ein Hund zum Jagen tendiert oder nicht.

Wir konnten Aaron bis er 2 Jahre alt war auch überall ohne Bedenken laufen lassen, solange er nur wusste, dass wir Leckerchen dabei haben.
Im Wald hatten wir aber trotzdem die Schleppleine dran, da man ja nie weiß, auf welche Ideen pubertierende Beagle so kommen.

Er ist dann auch tatsächlich zwei Mal einer Spur nach in den Wald abgehauen. Er war zwar nach 10 Minuten wieder da, aber trotzdem gibt es für ihn jetzt verschärfte Schleppleinenpflicht im Wald.

Am Murgdamm (Fluss bei uns in der Nähe) lasse ich ihn aber trotzdem frei laufen. Da gibt es keine Hasen und ähnliches und für Enten interessiert er sich nicht.

Wenn man sich einen Beagle anschafft, sollte man denke ich immer im Hinterkopf behalten, dass man Glück oder Pech haben kann und einen Beagle mit oder ohne Jagdtrieb erwischt.

Aber wie gesagt, ich kann meinen Beagle, mit ausgeprägtem Jagdtrieb (im Nachhinein haben wir sogar erfahren, dass er von der Seite seiner Mutter her aus einer jagdlichen Zucht kommt), je nach örtlichen Gegebenheiten mit viel Leckerchen in der Tasche auch frei laufen lassen und mit anderen Hunden spielen lassen, ohne dass er mir gleich abhaut.
Ganz im Gegenteil. Aaron klebt an mit wie eine Klette und weicht mir keine 2 Meter von der Seite.
Und selbst wenn ich ihn im Wald an der Schleppleine habe, bedeutet das für ihn ja auch nichts Schlimmes. Ich habe die Leine dann einfach auf dem Boden liegen, dass ich zur Not draufstehen könnte, und lasse ihn laufen, wie ohne Leine.
Das stört die Hunde ja nicht. Und solange er auf mein Rufen hört und lieb herkommt, was bei ihm fast immer der Fall ist, muss ich ja von der Schleppleine auch keinen Gebrauch machen und die Läuft dann einfach so nebenher, als Sicherheit für mich, dass ich ihn in der Not doch zurückholen könnte.

Aiko, unser Laborbeaglechen, hat meiner Meinung nach keinen Jagdtrieb. Er schaltet aber manchmal einfach auf Stur und läuft seines Weges weiter, ohne zu rennen. Ich könnte aber auch nicht dafür garantieren, dass er nicht mit rennen würde, wenn Aaron wirklich mal ne richtige Spur erwischen sollte. Beagles sind ja Meutehunde und jagen auch zusammen. Er läuft daher dann im Wald auch mit der Schleppleine, die stört ja nicht.

Liebe Grüße

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