Beagle oder nicht ... ?

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lunanuova
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#16

Beitragvon lunanuova » 14.04.2008, 15:53

Beitrag von lunanuova »

Lies Dir zum Thema Beagle frei laufen lassen vielleicht auch diesen thread durch:
"Beagle = Leine auf Lebzeit !?"

Gast2011

b

#17

Beitragvon Gast2011 » 26.04.2011, 09:59

Beitrag von Gast2011 »

Hey ihr Lieben!
Die Beiträge hier sind ja schon recht alt, aber vielleicht liest ja doch noch jemand meinen Beitrag. Denn auch im jahr 2011 fragt sich jemand ob ein Beagle das richtige ist. ;)
Ich habe bis jetzt wenig bis keine Hundeerfahrung (es gibt in der Familie ein paar Hunde, aber die erzieht man ja nicht mit), finde aber den Beagle von der Größe und dem Charakter sehr ansprechend. Ich bin zur Zeit Studentin und habe relativ viel Zeit, da ich viel zu Hause lerne, aber die zeiten variieren sehr stark. Mal bin ich nur zwei stunden weg, mal aber auch sechs.. wäre das negativ? Es wäre also recht schwer mit festen Zeiten zum Gassigehen etc..
Ich wohne hier mitten auf dem Land und wie ich schon gelesen habe, ist es meistens schlecht möglich, den Beagle von der Leine zu lassen, zumal ich auch im Garten viele kaninchen habe. dafür wäre aber auch ein Strand in der nähe, wo man ihn dann ja vielleicht mal frei laufen lassen könnte.
hmm würde mich über ein paar hilfreiche kommentare freuen :)
liebe grüße

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#18

Beitragvon Anette » 26.04.2011, 10:51

Beitrag von Anette »

Ganz viele hilfreiche Tipps und Informationen findest Du, wenn Du Dich anmeldest.

Aber auch hier malkurz ein paar Infos:

Einer unserer Rüden geht (fast regelmäßig) mit zur Uni und ist ab und an dort auch Bürohund, je nach Gegend, Bindung und Alter laufen alle unsere Beagles ohne Leine - nur selten alle gleichzeitig - wenn einer alleine mitihnen geht.

BINDUNG und den Hund "lesen" können - das finde ich am wichtigsten in der Beziehung zum/mit dem Hund!

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Re: b

#19

Beitragvon Ulrike » 26.04.2011, 11:00

Beitrag von Ulrike »

Lieber Gast (leider kann ich dich nicht anders ansprechen),
Gast2011 hat geschrieben: Ich bin zur Zeit Studentin und habe relativ viel Zeit, da ich viel zu Hause lerne, aber die zeiten variieren sehr stark. Mal bin ich nur zwei stunden weg, mal aber auch sechs.. wäre das negativ? Es wäre also recht schwer mit festen Zeiten zum Gassigehen etc..
was mir zu deiner Frage spontan einfällt ist, dass du dir vor der Anschaffung eines Hundes (egal ob Beagle oder ein anderer) unbedingt eine Betreuungsalternative überlegen solltest.

Du bist zur Zeit Studentin und hast entsprechend Zeit. Was ist, wenn du mit dem Studium fertig bist, eine Vollzeitstelle annimmst und deinen Hund nicht mitnehmen kannst? Sechs Stunden alleine zu bleiben ist für einen Hund schon eine extrem lange Zeit und sollte allenfalls die Ausnahme sein. Einen ganzen Arbeitstag lang regelmäßig alleine zu Hause verbringen zu müssen ist für mein Verständnis ein Unding!

Bevor du dir also weitere Gedanken darüber machst, ob Beagle oder nicht, müsstest du dich mit der Betreuungssituation auseinandersetzen.

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#20

Beitragvon Anette » 26.04.2011, 11:31

Beitrag von Anette »

Ulrike, Du sprichst noch mal DAS an, was für mich schon "irgendwie selbstverständlich" ist! Leider ist es dann auch oft so, dass man feststellt, das es für viele nicht die Grundvoraussetzung ist!

In dem Zusammenhang frage ich auch immer, wie eine längere Abwesenheit bei Krankheit oder Urlaub geregelt ist.

In diesem Fall z.B. Praktika oder Praxis-Semester, ein Auslandssemester .....
Wäre gut, etwas dazu zu lesen und zu hören.

:hug: Danke Ulrike, es ist so wichtig das anzusprechen!

Gast2011

#21

Beitragvon Gast2011 » 26.04.2011, 12:13

Beitrag von Gast2011 »

Ja, das ist wirklich ein wichtiges Thema, dazu habe ich noch gar nichts gesagt..
:blush:
Ich würd mir niemals ein Tier anschaffen, wenn ich nicht wüsste, dass ich es bei jeder Situation in gute Hände geben kann, die es betreuen!
Also bei mir wäre das zum einen mein Freund, mit dem ich zusammen wohne oder meine Mutter, die nur ein paar Minuten weiter wohnt. Außerdem gibt es hier einen Gassiservice, der auch noch eine Alternative wäre. Ein Auslandssemester ist nicht geplant, bin sehr heimatverbunden ;) Und falls das Geld für einen Urlaub übrig wäre, würd ich nur einen mit Hund machen. Da gibt es ja doch viele Möglichkeiten.

Wenn ich später in einer Vollzeitstelle arbeite, würde es auch diese Betreuungsmöglichkeiten geben. Ich studiere Pädagogik und würde sehr gerne später den Hunde bei einer Tätigkeit mitnehmen können.. aber das sind erstmal nur Wünsche und Träume ;) Bis dahin sind es noch mind. 3Jahre.

Lg, Ronja

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#22

Beitragvon Kerstin Guckel » 26.04.2011, 15:58

Beitrag von Kerstin Guckel »

Hallo Ronja,

es ist halt ein zweischneidiges Schwert.
Ist man es gewohnt ( oder erwartet es ), dass ein Hund die volle Aufmerksamkeit auf den Halter richtet, und das vor allem wenn man unterwegs ist, der Hund super zuverlässig am "Mann" bleibt, nur mit Herrchen und Frauchen spielen will, und keinen Jagdinstikt hat, sollte der Wunsch vielleicht in Richtung Bodercollie ( Beispiel) gehen.

Es gibt hier im Forum unzählige Beispiele für unglaublich gehorsame Beagle. Begleithundeprüfungen werden von diesen Hunden super absolviert.
Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass sie ohne die Übungssituation immer noch so gut ihren Jagdtrieb kontrollieren können und wollen.
Der Beagle ist ein sehr eigenständig denkender Hund. Er braucht im Gelände seine Menschen nicht wirklich.
Er entwickelt da eine besondere Strategie, die ihn recht unabhängig vom Menschen macht.

Ich erinnere mich an die Beagle die teilweise wochenlang, unter widrigsten Wetterbedingungen in freier Natur verbracht haben, und es trotzdem relativ gut überstanden. Natürlich war das vom Menschen nicht gewollt.

Im Haus sieht die Sache gaaaaaanz anders aus. Ich kenne kaum eine Hunderasse die so menschenbezogen ist, und diese möglichst immer um sich haben will.

Ich kann aus Erfahrung sagen ( immerhin habe ich drei von der Sorte ) dass der Jagdtrieb bei dem ein oder anderen Beagle, wenn der auf der passenden Fährte ist, über allen anderen Interessen steht, und das kann man nur sehr schlecht beeinflussen.
Trotz viel Beschäftigung und Bindungsspielen, Hundeschule, Begleithundeprüfung und Fährtenarbeit sind meine drei ziemlich unterschiedlich.
Der Jüngste ist der Jäger vor dem Herrn, er kennt alle Komandos, er hat eine sehr gute Beziehung zu mir, er wackelt den ganzen Tag hinter mir her, und möchte möglichst auf dem Arm durchs Haus getragen werden. Wenn wir im Wald sind, habe ich jedoch immer den Eindruck ich falle ihm zur Last, mit meinen dauernden Anweisungen. Wenn es ihm nach ginge, würde ich ihn dort absetzten und 5 Stunden später wieder einsammeln.

Homi ist ein recht gehorsamer Hund, auch wenn wir unterwegs sind. Aber auch für ihn lege ich meine Hand nicht ins Feuer, wenn ich nicht aufmerksam genug bin.

Der einzige von den Dreien, der nun so gar kein Interesse an der Jagd hat, ist Titus.
Er entfernt sich kaum fünf Meter von mir und bleibt immer in meiner Nähe.
Selbst ein Hase oder ein Reh vor seiner Nase, veranlassen ihn nicht zu irgendwelchen Spökskes.

Trotz dem ich glaube mit allen gleich viel geübt zu haben, sind sie eben sehr unterschiedlich veranlagt.
Und diese Veranlagung kann man sich nicht aussuchen !!
Sie steckt in dem einen Hund, und in dem anderen eben nicht.
Und das sie zum Beagle nun mal grundsätzlich dazu gehört sollte jedem klar sein der einen Beagle zu sich nimmt.

Ich persönlich finde ja gerade diese Eigenständigkeit so klasse. Das macht den Charakter des Beagles aus. Mit einem ständig devoten: "Frauchen, was kann ich jetzt für die tun, um dir zu gefallen", würde ich wahnsinnig werden.

LG

Kerstin

Gast2011

#23

Beitragvon Gast2011 » 27.04.2011, 07:14

Beitrag von Gast2011 »

Danke für deine ausführliche Antwort, Kerstin! :)
Gerade diese Eigenständigkeit finde ich spannend und sehe das als eine Herausforderung. Ansonsten würde ich mich eher für einen Labbi interessieren ;) Entschuldigung an alle, die hier evtl. auch einen Labrador haben, aber die, die ich kenne, sind eben eher so.. ;)
Oder wäre das eher ein Grund zu sagen, der Beagle ist keine Anfängerhund?

Ich würde auch damit zurecht kommen, wenn dann der Jagdtrieb doch stärker ausgeprägt ist, den Hund mehr an der Leine oder Schleppleine zu führen. Ich glaube, man kann ihm trotzdem ein schönes Leben geben und ihn dann eben auf andere Weise auslasten.

Ich dachte nur, da ich jetzt noch immer mal Semesterferien habe und dementsprechend längere Zeit frei bzw. frei einzuteilende Zeit, wäre es doch besser, wenn man sich in dieser Zeit einen Welpen holt und ihn dann an alles gewöhnen kann, ihn erziehen und eingwöhnen kann.

Wie lange sind denn eure Hunde immer so allein und wie organisiert ihr das mit der Betreuung ?

Liebe Grüße, Ronja

Bienchen

#24

Beitragvon Bienchen » 27.04.2011, 08:52

Beitrag von Bienchen »

Deine Herangehensweise finde ich klasse! Vorher informieren ist immer gut!

Solltest du dich dann dazu entschließen einen Beagle zu dir zu nehmen, erkundige dich genauso gut, woher du ihn holst. In Tierheimen oder bei Beagles in Not zuchen viele Beagles ein neues Zuhause. Soll es ein Welpe vom Züchter sein, dann bitte achte auf einen Seriösen Züchter. Eine recht gute Übersicht und Auswahl seriöser Züchter findest du beim Beagle Club Deutschland.

Annelie

#25

Beitragvon Annelie » 27.04.2011, 09:19

Beitrag von Annelie »

Hallo liebe Ronja,

ich bin auch Studentin (Förderpädagogik) und finde, es gibt keinen passenderen Zeitpunkt um einen Hund holen. So viel Zeit wie jetzt, werde ich wohl später nicht mehr haben. Ich trainiere viel und geniese es wirklich. Natürlich weiß ich, dass das nicht ewig andauern wird, in zwei Jahren ist es leider vorbei :b006g.


Ich wohne derzeit noch bei meinen Eltern, daher ist die Betreuung meiner beiden Süßen gesichert. Ich werde auch immer versuchen, in der Nähe meiner Heimat zu bleiben, sofern das möglich ist. Falls nicht, bin ich mir sicher, dass sich Möglichkeiten finden werden.
Wer kann sein Leben schon mehrere Jahre im Voraus planen, auch wer beispielsweise den Hund mit auf Arbeit nehmen kann, kann plötzlich seine Stelle verlieren und steht dann auch wieder "am Anfang".
Meine Freundin hat mittlerweile den dritten Arbeitsplatz innerhalb weniger Jahre und hat bisher immer Möglichkeiten gefunden, ihre Hunde zu betreuen (z.B. mitnehmen, viel zu Hause arbeiten, lange Mittagspausen ...).

Was die Rassewahl betrifft, kommt es ganz auf dich an. Ich denke, Beaglebesitzer brauchen viel Humor und müssen damit klarkommen, dass ihr Lieblinge nicht gerade die Streber auf den Hundeplätzen sind :z_puppy


Ich habe ja noch einen Pudel (aus dem Tierschutz, daher auch nicht ganz leicht zu nehmen), der gehört schon eher zu den "Frauchen, was kann ich für dich tun, um dir zu gefallen"-Hunden. Trotzdem liebe ich die Beagle. Ich kann nicht genau sagen, warum. Aber es ist so :winkgrin:

LG Annelie mit Cosy und Pauline

Gast2011

#26

Beitragvon Gast2011 » 02.05.2011, 07:11

Beitrag von Gast2011 »

Hey,

so, nachdem mein PC mich jetzt wieder mag, kann ich hier auch mal antworten ;)

Also ich habe inzwischen mit meine Familie und mit potenziellen Betreuern gesprochen und da gäbe es keine Probleme. Und ich denke auch, man kann sein Leben nicht komplett planen, aber wenn man sich der Verantwortung bewusst ist, wird man auch immer eine hundegerechte Lösung finden!

Ich habe mich jetzt auch schon nach Züchtern vom BCD umgesehen und werde dort in den nächsten Tagen mal nachfragen, ob Würfe erwartet werden. Da ich im Sommer ja Semesterferien habe, sollte die Zeit zum Eingewöhnen eines Welpen doch reichen oder ? (ca. 6 Wochen)

Vielen Dank für die lieben Antworten, obwohl ich nur Gast bin. ;)
Aber vielleicht meld ich mich ja auch bald an, wenn hier ein kleiner Wirbelwind wohnt :)

Liebe Grüße Ronja

Bienchen

#27

Beitragvon Bienchen » 02.05.2011, 08:22

Beitrag von Bienchen »

Du kannst dir auf der Internetseite des BCD die Welpenliste herunterladen, da siehst du aktuelle und erwartete Würfe.

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#28

Beitragvon Anette » 02.05.2011, 09:05

Beitrag von Anette »

Gast2011 hat geschrieben:Aber vielleicht meld ich mich ja auch bald an, wenn hier ein kleiner Wirbelwind wohnt :)
Hallo Ronja,

eine Anmeldung auf ohne Beagle lohnt sich, denn dann kann Du über viele Themen lesen, die Dich sicherlich interessieren.
Die Semesterferien sind ja schon lang und wenn Betreuung vor Ort ist, dann kann man es sicherlich organisieren. Ich kenne auch viele Beaglebesitzer, die im beruflichen Bereich viele Dinge gemeinsam tun.

Kathrins Tipp ist gut, da findest Du auch sicherlich jemanden in Deiner Nähe.

martin

#29

Beitragvon martin » 30.05.2011, 19:14

Beitrag von martin »

hallo!
also ich will unbedingt einen beagle haben . wir haben aber eine total süße katze(6 jahre alt, weißes fell). werden sich die beiden vertragen??? :gruebel:

Bienchen

#30

Beitragvon Bienchen » 31.05.2011, 09:55

Beitrag von Bienchen »

Hallo Martin,

deine anderen Fragen wurden ja schon beantwortet und dort wurde auch geschrieben, dass man so pauschale Aussagen nicht machen kann. Meine Meinung ist, dass es mit einem jungen Hund, wenn die Katze schon im Haus ist, eher keine Probleme gibt.

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