Generelle Frage an die Betroffenen

Impfungen, alternative Medizin, Tipps bei Krankheit (ersetzt keinen Tierarztbesuch)
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Steffen
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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#16

Beitragvon Steffen » 11.01.2020, 19:29

Beitrag von Steffen » 11.01.2020, 19:29

@AnjaLena ,dass ist sehr weise geschrieben. Dennoch bleibt, gerade bei mir, die bange Frage nach der gesundheitlichen Entwicklung...

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#17

Beitragvon Bine » 11.01.2020, 20:21

Beitrag von Bine » 11.01.2020, 20:21

Lupo hatte HD und Spondylose - beides Erkrankungen, die auch genetisch bedingt auftreten können. Ob seine Eltern und Geschwister davon betroffen
waren, weiß ich nicht -ich hab damals keine Papiere erhalten (Notfall). Bedingt durch die Fehlbildung der Hüfte hatte er dort auch Arthrose.
Diese Erkrankungen sind aber erst mit 12.5 Jahren, nach einem Unfall, auffällig geworden. Man kann also durchaus sagen, er war fit bis ins hohe Alter.
Mit Osteopathie und Ergänzungsmitteln hatten wir das gut im Griff, mit 14.5 lief er noch manche große Runde (so 2 Std etwa), sprang auf die Couch, lief Treppen.
Bei manchen Rassen (zb Boxer) ist Spondylose ein großes Thema, dort wird auch darauf untersucht vor dem Zuchteinsatz. Würde ich mir auch für Beagles wünschen,
habe nun schon öfter von Spondylose bei unserer Rasse gelesen. Wenn diese Erkrankung fortschreitet, die Brücken wachsen, verursacht das schlimme
Schmerzen bis das Wachstum aufhört. Die Beweglichkeit wird eingeschränkt, oft führt es zu Inkontinenz. Alles Dinge, die man zum Teil verhindern könnte, würde
man Spondylosetests zur Pflicht machen. Zu Bandscheibenproblemen neigen Beagle anscheinend auch gern.

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#18

Beitragvon tanja » 12.01.2020, 09:58

Beitrag von tanja » 12.01.2020, 09:58

Steffen hat geschrieben:
11.01.2020, 19:29
Dennoch bleibt, gerade bei mir, die bange Frage nach der gesundheitlichen Entwicklung...
Die wirst du aber nie beantworten können, lieber Steffen! Auch bei dir selber nicht...
Es stellt sich also die Frage, sich ein (Hunde-) Leben damit verrückt zu machen oder die gemeinsame Zeit statt dessen lieber zu genießen.
Wenn du deinen Hund gut beobachtest, ihn vernünftig ernährst, bewegst, auf sein Gewicht achtest und alle Vorsorgeuntersuchungen machst, bist du doch schon mal gut aufgestellt :2thumbs:

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Steffen
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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#19

Beitragvon Steffen » 12.01.2020, 10:20

Beitrag von Steffen » 12.01.2020, 10:20

@tanja Das ist genau der Punkt, an dem ich arbeiten muss.
Mich selbst im Vorfeld verrückt zu machen, nimmt leider einen großen Teil von mir ein. Dies war auch einer der Gründe für meinen Burnout. Ist aber mit professioneller Hilfe sehr viel besser geworden. Gottseidank.

Die nötigen Vorsorgemaßnahmen werden wir demnächst mit der TÄ besprechen.

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#20

Beitragvon tanja » 12.01.2020, 11:59

Beitrag von tanja » 12.01.2020, 11:59

@Steffen, ich kenne das selber nur zu gut und muß da auch sehr dran arbeiten!
Aktuell haben wir die Situation, dass Lucy die Diagnose Hautkrebs bekommen hat. Leider eine Form, die streuen kann. Auch wenn es zur Zeit gut aussieht, kann jeder Zeit etwas nachkommen. Wir müssen nun für uns abwägen, was wir an Kontrolluntersuchungen und in welcher Häufigkeit durchführen lassen und wie wir mit dem Wissen, dass sich jeder Zeit etwas an ihrem guten Zustand ändern kann, umgehen. Das ist eine große Herausforderung vor allem für mich... die ich noch dazu ein Kontrollfreak bin... (")

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#21

Beitragvon Steffen » 12.01.2020, 12:24

Beitrag von Steffen » 12.01.2020, 12:24

@tanja ja, der Kontrollfreak bin ich auch.
Ich drücke euch alle Daumen, dass sich alles zum Guten wendet.

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#22

Beitragvon AnjaLena » 13.01.2020, 12:35

Beitrag von AnjaLena » 13.01.2020, 12:35

@Tanja Die Sorgen hören bei Euch aber auch nicht auf 😦 da kann ich gut verstehen dass man sich verrückt macht, auch wenn es nichts hilft.
Ich drück die Daumen dass Ihr auch diese Herausforderung gut meistert und Lucy noch lange gesund und munter ist.

LG Renate

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#23

Beitragvon himbeerchen » 13.01.2020, 19:37

Beitrag von himbeerchen » 13.01.2020, 19:37

@@Steffen ich kann dich verstehen, ich bin auch so ein Kontrollfreak und reagiere beim kleinsten bisschen. In den letzten 13 Jahren habe ich aber gelernt damit umzugehen.
Unser Sammy ist mit 8 Wochen bei uns eingezogen. Er hatte nicht die besten Voraussetzungen von seinem Vermehrer. Er war von klein an immer krank, ein Infekt nach dem anderen(oft Antibitoika), Magen/Darm-probleme, Bauchspeicheldrüse, massiv Allergien (viel Kortison und auch Immunsupressiva), mehrere Fettgeschwulste, und kleinere Tumore an bauch und Hals (gutartig),Schilddrüsenunterfunktion, epileptische Anfälle, schwere Herzinsuffizienz. Aber er lebt immer noch und ist mit seinen 13 Jahren relativ fit und er rennt ab und zu trotzdem mit unserem Tino (3 Jahre, seeeeehr aktiv :winkgrin: ) im Garten um die Wette :liebhab:
Auch wenn er sehr krank war und ist, wir haben immer die bestmögliche Behandlung für ihn gewählt, sind teilweise sogar bis 180km zu einer spez. Tierkliniken gefahren, er bekommt zu den schulmedizinischen Medikamenten zusätzlich Homöopathie, immer in Absprache mit unsere TÄ.
Also auch ein Hund, der sehr krank ist kann glücklich alt werden :liebhab: :liebhab:

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#24

Beitragvon himbeerchen » 14.01.2020, 21:12

Beitrag von himbeerchen » 14.01.2020, 21:12

Ach was ich noch vergessen habe, ich habe mit Sammy trotzdem Sport gemacht, also Agility und das sogar erfolgreich bis ins A3 geschafft, auf Empfehlung des Kardiologen habe ich auch weiter gemacht. Allerdings war Sammy immer sehr gemütlich unterwegs, hatte aber immer sichtlich viel Spass :winkgrin: Er hat sehr oft zur Belustigung des Publikums beigetragen :jumpgrin:
Im Alter von 10,5 Jahren habe ich aber dennoch aufgehört, ab und zu darf er aber noch im Garten über kleine Hürden springen oder Slalom machen und er macht es immer noch gerne. Vor ca. 5/6 Monaten hatte ich ihn mal auf dem Hundeplatz dabei. Dort dürfte er ein bisschen Slalom und Tunnel machen - er wollte gar nicht aufhören :jumpgrin:
Es kommt auch auf die eigene Einstellung an. Meine TA und auch die THP haben mir immer gesagt, dass es auf mein Verhalten ankommt. Wenn ich ruhig und entspannt bin, ist er es auch und das wirkt sich auch auf die Gesundheit aus.Sammy ist ein ziemliches Sensibelchen und merkt wenn ich schlecht drauf bin, dann überträgt es sich auf ihn.

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#25

Beitragvon Regine » 16.01.2020, 08:20

Beitrag von Regine » 16.01.2020, 08:20

Ich leide hier auch immer sehr mit, wenn ich lese ein Hund ist krank. Gaya ist auch ein Hund vom Züchter und war eigentlich in den letzten Jahren kaum krank. Trotzdem hatte sie an beiden Augen einen Nickhautdrüsenvorfall und wurde schon als Junghund an beiden Augen operiert. Seitdem war Ruhe und sie war immer gesund. Seit ca 2 Jahren haben die ganzen Wehwechen angefangen. Lefzendermatitis, Probleme nach den Läufigkeiten und nun das Cushing Syndrom. Wenn ich zurück sehe, hat Gaya ein tolles Leben und hat es heute immernoch. In meinem Freundeskreis gibt ist viele Hunderassen die im Alter sehr krank wurden. Vor allem Krebs ist ein großes Thema. Genau wie bei Menschen. Meine Hündin wird in 3 Monaten 15 Jahre alt und ich hoffe , dass sie dank der Medizin noch Zeit mit uns verbringen darf. Ich glaube auch das ein Hund spürt, wenn wir uns Sorgen machen. Also geniest einfach all die Zeit die wir mit unseren Vierbeinern haben.
LG Regine

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#26

Beitragvon Karin » 16.01.2020, 13:05

Beitrag von Karin » 16.01.2020, 13:05

Mein erster eigener Hund, Dackel Toni aus dem Tierheim, hatte eine angeborene Herzschwäche und ist damit alt geworden. Ansonsten keine Krankheiten.

Großpudeldame Momo bekam im Alter Leukämie und hatte mit Gebärmuttervereiterungen zu tun. Zumindest die Jahre, die sie bei mir war, war sie sonst gesund, über die 7 Jahre davor weiß ich nichts.

Bill, aus dem Auslandstierschutz, ist ein "Montagshund". Von Anfang an Magen/Darmprobleme, Pollenallergie und Futtermittelunverträglichkeiten, eine schwere Bauchspeicheldrüsenentzündung und im Anschluss daran eine Bradykardie, die aber (noch) nicht behandelt werden muss, mehrere Lipome seit er 2 Jahre alt ist, davon ein großes tiefliegendes, invasiv wachsendes Lipom, das operiert werden musste (leider hat sich aber ein Rezidiv gebildet) und ein Mastzellentumor, der glücklicherweise auch rechtzeitig erkannt und früh genug entfernt werden konnte. Uffz...

Man steckt eben nicht drin. :nixweiss: Bill steht jetzt natürlich unter besonderer Beobachtung, besonders was die "Knubbel" angeht. Ein regelmäßiges Blutbild und auch einmal im Jahr ein Bauchultraschall gehören zu unserem Programm.

Mit dem Pony habe ich gelernt, wie wichtig eine Blutkontrolle sein kann, da sich manche Dinge bei Tieren schwer feststellen lassen, weil sie uns nicht unbedingt verraten, wenn was schief läuft. Allein aufgrund der Blutkontrolle haben wir bei ihm eine Vergiftung festgestellt, deshalb gehört das bei uns fest ins Programm, auch beim Hund. Bei Bill hält sich der Stress bei der Blutabnahme auch in Grenzen, somit lasse ich lieber einmal mehr kontrollieren, bevor ich was verpasse. Eine 100%ige Sicherheit, dass alles in Ordnung ist, gibt es aber auch damit nicht.

Bill wird dieses Jahr 11 und derzeit geht es ihm echt gut. Ich genieße es und hoffe auf noch viele gemeinsame Jahre.

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