Was fütterst du?

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Re: Was fütterst du?

#16

Beitragvon tanja » 13.04.2019, 08:51

Beitrag von tanja » 13.04.2019, 08:51

lunanuova hat geschrieben:
13.04.2019, 06:38
Kurzer ketzerischer Beitrag meinerseits und dann bin ich wieder still:
https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/d ... 3&ID=19154
Na, der sagt doch in etwa genau dasselbe wie ich - nur ausführlicher :jumpgrin:

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Re: Was fütterst du?

#17

Beitragvon jutta » 13.04.2019, 08:53

Beitrag von jutta » 13.04.2019, 08:53

Still sein kann jeder. Würde schon gern hören, was du uns damit sagen möchtest.

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Re: Was fütterst du?

#18

Beitragvon lunanuova » 13.04.2019, 18:00

Beitrag von lunanuova » 13.04.2019, 18:00

Warum ich den Link gesetzt habe?
Weil ich mich über verschiedene Aussagen geärgert habe und dachte, es wäre vielleicht ganz gut, wenn das Thema Futter mal von relativ neutraler Seite beleuchtet würde.

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Re: Was fütterst du?

#19

Beitragvon jutta » 13.04.2019, 18:52

Beitrag von jutta » 13.04.2019, 18:52

Jetzt machst du mich neugierig, worüber du dich hier in diesem Thread geärgert hast?

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Re: Was fütterst du?

#20

Beitragvon lunanuova » 13.04.2019, 19:13

Beitrag von lunanuova » 13.04.2019, 19:13

Dazu sage ich nun wirklich nichts. Das gehört hier nicht her.

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Re: Was fütterst du?

#21

Beitragvon tanja » 13.04.2019, 19:21

Beitrag von tanja » 13.04.2019, 19:21

lunanuova hat geschrieben:
13.04.2019, 19:13
Dazu sage ich nun wirklich nichts. Das gehört hier nicht her.
Häh??? Wenn nicht hierher, wohin denn dann? :jumpgrin:
Sind wir nicht (auch) hier, um kontrovers zu diskutieren?
Ich muss gestehen, dass ich es immer etwas schwierig finde, wenn irgendwelche Andeutungen gemacht werden, aber dann nix mehr hinterherkommt :gruebel:

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Re: Was fütterst du?

#22

Beitragvon Anita » 14.04.2019, 13:06

Beitrag von Anita » 14.04.2019, 13:06

Ganz früher habe ich auch gebarft, dann auf gekocht umgestellt und das viele Jahre so gehandhabt. Kurz angebraten, gedünstet und Pseudogemüse in allen Variationen dazu. Beide mochten das mit am liebsten.
Als Tharan dann alleine blieb, rührte er mir das Essen nicht mehr an und es war ein Eiertanz, ihn zum Fressen zu bringen. Ich probierte Vieles aus, verweigerte er oder er reagierte mit Durchfall. Kein Kothaufen war mehr normal. Bis ich Trofu entdeckte, das er sofort mochte und bei dem ich bisher auch geblieben bin. (...inklusiver wunderschöner Haufen.... :jumpgrin: )

Versuche es zwischendurch immer wieder mal mit Selbstgekochtem, aber das lehnt er weiterhin kategorisch ab.
Mit Gimli gemeinsam hat er es inhaliert :nixweiss:

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Re: Was fütterst du?

#23

Beitragvon jutta » 14.04.2019, 14:06

Beitrag von jutta » 14.04.2019, 14:06

Mal ein Zitat aus dem Artikel von Dr. Rückert, der m. M. nach absolut nicht neutral ist.
Es gibt meines Wissens nach wie vor keinen echten wissenschaftlichen Beleg dafür, dass Rohfütterung der Ernährung mit Fertigfuttermitteln unter gesundheitlichen Gesichtspunkten langfristig überlegen wäre.
Wer sollte diesen wissenschaftlichen Beweis denn erbringen? Die Futtermittelindustrie? :pfeif:

Uns Menschen wird stets vor Augen geführt, frisch zu kochen, wenig bis keine Fertigprodukte zu verwenden. Warum? Wissen wir alle, Zusatzstoffe, Konservierungsmittel, künstliche Vitamine usw.

Und wie sieht das bei unseren Tieren aus?
Da wird dafür geworben, ausschliesslich Fertigfutter zu verwenden. Trockenfutter, diese Konsistenz allein schon sollte doch zu denken geben. Der Hund dankt es mit "duftenden" Blähungen, aber selbst das schreckt nicht ab. Synthetische Vitamine stehen für Menschen in arger Kritik und für den Hund?
Falsche Ernährung zeigt sich leider nicht sofort, aber im Verlauf des Hundelebens dann halt doch bei vielen. Auch wenn wir es dann meist gar nicht mit der Ernährung in Zusammenhang sehen.

Das heisst ja nicht, dass ich das Angebot des Fefus gar nicht nutzen soll. Wir essen ja auch mal nicht so gesund. Aber vielleicht ein guter Mix?

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Re: Was fütterst du?

#24

Beitragvon tanja » 14.04.2019, 19:20

Beitrag von tanja » 14.04.2019, 19:20

jutta hat geschrieben:
14.04.2019, 14:06
Uns Menschen wird stets vor Augen geführt, frisch zu kochen, wenig bis keine Fertigprodukte zu verwenden. Warum? Wissen wir alle, Zusatzstoffe, Konservierungsmittel, künstliche Vitamine usw.

Und wie sieht das bei unseren Tieren aus?
Da wird dafür geworben, ausschliesslich Fertigfutter zu verwenden. Trockenfutter, diese Konsistenz allein schon sollte doch zu denken geben. Der Hund dankt es mit "duftenden" Blähungen, aber selbst das schreckt nicht ab. Synthetische Vitamine stehen für Menschen in arger Kritik und für den Hund?
Falsche Ernährung zeigt sich leider nicht sofort, aber im Verlauf des Hundelebens dann halt doch bei vielen. Auch wenn wir es dann meist gar nicht mit der Ernährung in Zusammenhang sehen.
Naja, so ganz über einen Kamm scheren kann man das aber ja nun auch nicht :winkgrin: Sicher trifft es auf die meisten Trofu zu, keine Frage! Aber ich habe damals bei Emma wirklich fast den ganzen Trofu-Markt super gründlich recherchiert und erinnere mich durchaus qualitativ gute Futter gefunden habe, die übrigens keine synthetischen Vitamine erhalten. Es ist schon zu lange her, als dass ich dir alle nennen könnte, aber eines war z.B. von Marengo. Das habe ich übrigens immer etwas mit Wasser eingeweicht, aber damals, weil Emma so wenig trank. Blähungen hatte sie bei den von mir ausgewählten Trofus nie und der Output war auch völlig in Ordnung.

Als ich eingangs schrieb, dass ich bei einem nächsten Hund aus genannten Gründen aller Wahrscheinlichkeit nach erst einmal nicht mehr barfen würde, schrieb ich auch, dass ich Trofu geben würde. Kann aber auch Dose sein. Weiß ich noch nicht. Und es würde davon abhängen, ob ich etwas finden würde, was mir zusagt und ich mit meinem Gewissen vereinbaren kann.

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Re: Was fütterst du?

#25

Beitragvon jutta » 14.04.2019, 19:33

Beitrag von jutta » 14.04.2019, 19:33

Ich schere absolut nichts über einen Kamm und klar gibts heutzutage auch schon recht gute Trofus. Aber, da durch die starke Bearbeitung/Erhitzung (auch bei sogenanntem kaltgepressten Futter) sehr viele natürliche Vitamine zerstört werden, werden im Endeffekt doch wieder künstliche Vitamine hinzugefügt, um die nötige Menge, die ein Futter haben muss, zu erreichen oder um es haltbar zu machen.
Bleibt aber immer noch die unnatürliche Konsistenz, die viel Wasser benötigt, um verdaut werden zu können.
Das sind meine Erfahrungen.

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Re: Was fütterst du?

#26

Beitragvon tanja » 15.04.2019, 07:21

Beitrag von tanja » 15.04.2019, 07:21

Mit der korrekten Vitaminversorgung finde ich es aber beim Barfen auch schwer! Klar habe ich mich vorher schlau gemacht, aber da ist noch sehr viel Luft nach oben, was meine Bereitschaft jedoch übersteigt. Im Endeffekt mache ich alles aus der hohlen Hand und nach Gefühl. Als ich dann bei Emma aufgrund ihrer Erkrankungen in Absprache mit der TÄ eine Ernährungsberatung hinzuziehen musste, war ich erstaunt, was ich alles falsch gemacht habe. Klar rechnet eine Ernährungsberatung auch alles im kleinsten Detail aus, und wir Menschen rechnen ja bei uns auch nicht alles genauestens aus, aber dennoch fühle ich mich dadurch aktuell mit dem Barfen bei Lucy nicht besonders wohl und kann nur hoffen, dass sie gut versorgt ist. Eine Ernährungsberatung bei ihr wäre schwierig, weil das Ergebnis aufgrund ihrer Einschränkungen mit dem der THP nur schwer wenn nicht sogar gar nicht zusammenpassen würde. Und von der THP profitieren wir.

Aber: Im Gegensatz dazu weiß ich natürlich ebenso wenig, ob mein Hund mit einem guten Trofu oder Dofu vernünftig versorgt ist! Das ist mir klar. Nur ist das Argument der richtigen Nährstoffversorgung mich daher kein entscheidendes für das Barfen.

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Re: Was fütterst du?

#27

Beitragvon jutta » 15.04.2019, 07:35

Beitrag von jutta » 15.04.2019, 07:35

tanja hat geschrieben:
15.04.2019, 07:21
Nur ist das Argument der richtigen Nährstoffversorgung mich daher kein entscheidendes für das Barfen.
Das habe ich auch nicht als einziges Argument gebracht und auch nicht die Menge der Nährstoffe, sondern deren Ursprung.
Ich schreibe das auch nicht, um dich zur Umkehr deiner Gedanken zu bringen, sondern allgemein für alle. Einfach nochmal zum Nachdenken, sich ev. nicht nur auf das fertige Futter aus der Futtermittelindustrie (einem riesen Wirtschaftsunternehmen) zu verlassen.

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Re: Was fütterst du?

#28

Beitragvon lunanuova » 19.04.2019, 05:39

Beitrag von lunanuova » 19.04.2019, 05:39

jutta hat geschrieben:
14.04.2019, 14:06
Mal ein Zitat aus dem Artikel von Dr. Rückert, der m. M. nach absolut nicht neutral ist.
Es gibt meines Wissens nach wie vor keinen echten wissenschaftlichen Beleg dafür, dass Rohfütterung der Ernährung mit Fertigfuttermitteln unter gesundheitlichen Gesichtspunkten langfristig überlegen wäre.
Wer sollte diesen wissenschaftlichen Beweis denn erbringen? Die Futtermittelindustrie? :pfeif:
Forscher an Unis vielleicht?
Oder waren Mayer/Zentek von der Futtermittelindustrie gesponsort?

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Re: Was fütterst du?

#29

Beitragvon lunanuova » 19.04.2019, 05:42

Beitrag von lunanuova » 19.04.2019, 05:42

Was mir auffällt:
viele Barfer lassen sich ihr Fleisch ja von Barf-Shops schicken.
Händlern also.
Aber die Preise bewegen sich auf Schlachthofniveau.
Wovon lebt der Händler?
Der muss doch zwangsläufig sein Fleisch billiger einkaufen.
Oder hab ich da einen Gedankenknoten?

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Re: Was fütterst du?

#30

Beitragvon jutta » 19.04.2019, 06:48

Beitrag von jutta » 19.04.2019, 06:48

lunanuova hat geschrieben:
19.04.2019, 05:39

Forscher an Unis vielleicht?
Oder waren Mayer/Zentek von der Futtermittelindustrie gesponsort?
Studien sind fast immer gesponsert, halt von denen die das Geld und die Macht haben.
Dann gibt es eben auch noch die Möglichkeit, Bücher zu schreiben, wie es Mayer/Zentek tun.

Ich wollte damit auch eigentlich nur sagen, dass es für grossangelegte Barfstudien, Geld bedarf und das Interesse daran. Die einen haben das, die anderen das.

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