barfen oder nicht barfen, das ist hier die Frage

Trockenfutter, Dosenfutter, Barf, Leckerlis, Rezepte
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Re: barfen oder nicht barfen, das ist hier die Frage

#46

Beitragvon Porky » 17.11.2019, 17:39

Beitrag von Porky »

Hallo ihr Lieben. Ich habe mir diesen Thread ausführlich durchgelesen. Auch wir Barfen unsere Hündin, Seit 3 Monaten ist Coco bei uns und in den ersten Tagen hatte ich sie auf Diät gesetzt, d. h. anfangs gab es Reis, gekochtes Hähnchenbrustfilet und gekochte Möhren. Ich musste erst mal schauen, wie sie so drauf ist, wie ihr Output ist. Aber nach 4 Tagen haben wir voll gebarft mit allem drum und dran. Ich schrieb ja in meiner Vorstellung, dass wir fast 30 Jahren Boxer hatten. Mind. Die letzten 15 Jahre davon wurden die Hunde gebarft. Rohes Fleisch, frisches Obst und Gemüse. Selten Nudeln oder Kartoffeln dazu. 1x jährlich machten wir eine Blutkontrolle. Alles war immer bestens. Gestorben sind unsere Boxer an Ahtrose, Krebs und der letzte war Herzkrank. Alles typische Boxerkrankheiten. Was mir nun bei unserem Beaglechen etwas Probleme bereitet, ist die Futtermenge. Coco ist mit 11,7 kg bei uns angekommen. Sie bekommt tgl. 240 Gramm Fleisch plus Gemüse, Obst, Öl, Hüttenkäse usw. in Abwechselung. Ich habe aber das Gefühl, sie wird zu dick. Bewegung haben wir in Form von tgl. 2 Std. spazieren gehen. An der Schleppleine wo es möglich ist. Da Coco sehr verfressen ist, reagiert sie nur mit Leckerchen.
Oh ich weiche ab vom Thema.
Was ich eigentlich sagen möchte, dass das Barfen keine Kunst ist. Man wächst da rein. Es übt sich und ist so gesund.

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Re: barfen oder nicht barfen, das ist hier die Frage

#47

Beitragvon Porky » 17.11.2019, 18:21

Beitrag von Porky »

Ich habe im vorherigen Beitrag geschrieben, Bewegung tgl. 2 Std. Das ist insoweit richtig, ich gehe nachmittags 2 Std. mit Coco. Mein Mann vormittags 1 Stunde. Dazu kommt 3x die Woche eine Vizslahündin vormittags zu uns. Also Bewegung ist genügend da.

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Re: barfen oder nicht barfen, das ist hier die Frage

#48

Beitragvon jutta » 17.11.2019, 18:28

Beitrag von jutta »

Wie gross ist denn deine Hündin und wie alt?

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Re: barfen oder nicht barfen, das ist hier die Frage

#49

Beitragvon Porky » 17.11.2019, 20:37

Beitrag von Porky »

Hallo, Coco hat eine Höhe von ca . 39 cm
Und sie ist 2 Jahre und 8 Monate, kastriert im Juli und hatte vorher Welpen bekommen
Liebe Grüße

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Re: barfen oder nicht barfen, das ist hier die Frage

#50

Beitragvon jutta » 17.11.2019, 20:49

Beitrag von jutta »

@Porky
Hm, eigentlich eine relativ normale Menge. Ich könnte mir vorstellen, dass sie sich durch die Kastration noch in der hormonellen Umstellung befindet.
Die Frage ist auch, wieviel sie nebenbei an Leckerlis bekommt und was?

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Re: barfen oder nicht barfen, das ist hier die Frage

#51

Beitragvon tanja » 17.11.2019, 20:55

Beitrag von tanja »

Porky hat geschrieben:
17.11.2019, 20:37
Hallo, Coco hat eine Höhe von ca . 39 cm
Und sie ist 2 Jahre und 8 Monate, kastriert im Juli und hatte vorher Welpen bekommen
Liebe Grüße
Klar, jeder Hund ist anders gebaut. Unsere hat sehr starke Knochen... aber sie ist sehr schlank und wiegt bei etwa derselben Größe 12-12,5kg. Insofern kann ich mir gar nicht vorstellen, dass deine zu dick ist/wird? Unsere bekommt ebenfalls 250g Fleisch am Tag, hat etwa denselben Zeitanteil an Bewegung (ist allerdings mit 9J. sehr agil). Dazu bekommt sie aber Unmengen an Quinoa oder Amaranth und zusätzlich Fett, weil wir eher Schwierigkeiten haben, das Gewicht zu halten.

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Re: barfen oder nicht barfen, das ist hier die Frage

#52

Beitragvon Bombelino » 18.11.2019, 09:53

Beitrag von Bombelino »

Porky hat geschrieben:
17.11.2019, 17:39
Ich habe aber das Gefühl, sie wird zu dick.
Meiner bescheidenen Meinung nach hilft da erstmal nur wiegen und kontrollieren.
Je nachdem passt du es dann an.

Wir wiegen ihn 1-2 mal die Woche (da ja noch im Wachstum).
Wiegen das Futter ab und geben variabel die Leckerchen.
Haben wir vor viel zu trainieren bekommt er weniger Futter und die Leckerchen gleichen das aus.
Gehen wir zum Beaglespielplatz und wissen er rennt da 1,5-2 Stunden wild rum bekommt er mehr.

Nun MEINE persönliche Meinung zur Bewegung.
Ich glaube spazieren alleine macht einen Beagle (ab einem gewissen Alter sicher) nicht glücklich und es lastet ihn auch nicht aus.
Würde jedem empfehlen einen Beaglespielplatz aufzusuchen (falls nicht zuuuuu weit weg) oder mich anderweitig danach umschauen wie und mit wem der Beagle Stundenweise mal flitzen soll. Wir haben einen Jagdhund.
Wenn ich Dr. Watson sehe der wirklich power hat ohne Ende so holt er sich seine Zufriedenheit bei einem Spaziergang voll und ganz übers schnüffeln und verarbeiten von Infos.
Aber Spaziergänge sehe ich nicht als Ausgleich zum Fressen an.

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Re: barfen oder nicht barfen, das ist hier die Frage

#53

Beitragvon Porky » 18.11.2019, 18:54

Beitrag von Porky »

Ja, bombelino, da gebe ich dir vollkommen recht, dass 08 15 Spaziergänge nicht auslasten. Coco geht an der Schlepp. - oder Flexleine. Mauselöcher werden derzeit ausgesagt. 2x mit Erfolg. Bedenke aber, wir können die Coco nicht ohne weiteres laufen lassen. Sie ist erst 3 Monate bei uns. Auch auf einem öffentlichen Hunde Platz, der nicht eingezäunt ist, würden wir sie nicht frei lassen. Das ist der momentane Stand. Es weiß ja niemand, was sie vorher erlebt hat. Es hat schon lange gedauert, so unser Gefühl, bis sie uns akzeptierte und uns verstanden hat. Uns fehlt ein großes eingezäunten Grundstück. Wiesen gibt es genug. Alle ohne Zaun. Leidet
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Re: barfen oder nicht barfen, das ist hier die Frage

#54

Beitragvon Bombelino » 18.11.2019, 19:51

Beitrag von Bombelino »

Verstehe das vollkommen und hoffe mein Beitrag kam nicht als Vorwurf rüber. Mir ging es nur darum aufzuzeigen das normales spazieren nichts großartig daran ändern würde würde sie wirklich dicker werden.

Wir lassen Dr. Watson auch nur auf den Beglespielplätzen frei laufen. Haben zwei Stück im Radius von einer Stunde Autofahrt und die BCD Landesgruppe eine Dreiviertel Stunde entfernt.

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Re: barfen oder nicht barfen, das ist hier die Frage

#55

Beitragvon Watson » 14.01.2020, 10:15

Beitrag von Watson »

Huhu zusammen,

ich muss diesen Thread mal wieder ausgraben. Wir sind aktuell in der finalen Phase und stehen kurz vor der Umstellung auf Barf. Im Moment schauen wir woher wir die benötigten Sachen beziehen.
Man soll ja möglichst 3 Fleischsorten füttern. Wir haben uns für Rind, Lamm und Huhn entschieden, das wollen wir dann jeweils wochenweise im Wechsel geben.
Nun stellt sich uns aber die Frage...muss dann alles von der jeweiligen Sorte sein also bei Rind brauche ich dann auch die Innereien vom Rind? Oder kann ich zb, weil die Bezugsmöglichkeit besser ist, Hühnerherz dazugeben?
Hoffe es ist verständlich was ich meine (")

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Re: barfen oder nicht barfen, das ist hier die Frage

#56

Beitragvon jutta » 14.01.2020, 15:00

Beitrag von jutta »

Ich denke, die Quelle der Innereien spielt keine Rolle. Wobei du vom Huhn ja nur Leber und Herz zur Verfügung hast. Ich würde schon schauen, vom Rind oder Lamm einen guten Innereienmix zu bekommen.

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Re: barfen oder nicht barfen, das ist hier die Frage

#57

Beitragvon Bombelino » 25.01.2020, 17:46

Beitrag von Bombelino »

Um das hier mal abzuschließen...

Wir sind gerade beim umstellen auf Barf. Fehlt nur noch extra zugeführtes Fett um auf 15% zu kommen. Lassen wir bisher weg und fügen es nächste Woche schrittweise zu.
Bisher sieht alles gut aus.
Haut rein wie ein Wilder und gestern hat er das erste mal überhaupt in seinem Körbchen wartend Fäden von Sabber gezogen während wir zusammengestellt haben :jumpgrin:

Für jene die es interessiert unsere Tabelle nach der wir im Moment einteilen.
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Re: barfen oder nicht barfen, das ist hier die Frage

#58

Beitragvon Steffen » 25.01.2020, 19:23

Beitrag von Steffen »

Klingt lecker. Einzig der Aufwand ist mir zu groß. Wenn ich die Gewähr hätte, dass unser Hundl mit BARF deutlich gesünder und damit älter werden würde, könnte ich umsteigen.
Ist eine Glaubensfrage...

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Re: barfen oder nicht barfen, das ist hier die Frage

#59

Beitragvon tanja » 25.01.2020, 19:49

Beitrag von tanja »

Steffen hat geschrieben:
25.01.2020, 19:23
Einzig der Aufwand ist mir zu groß.
Den Aufwand hast du im Vornherein und am Anfang! Nachher ist es reine Routine :2thumbs:
Ich denke schon, dass wir uns auch gesünder ernähren und älter werden, wenn wir frisch kochen anstatt jeden Tag dasselbe Fertiggericht zu uns zu nehmen. Mal abgesehen davon, dass es uns vermutlich anöden würde, jeden Tag dasselbe zu essen :winkgrin:

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Re: barfen oder nicht barfen, das ist hier die Frage

#60

Beitragvon Bombelino » 26.01.2020, 09:32

Beitrag von Bombelino »

@Steffen Glaubensfrage ist das nicht für "mich".
Hatte auch lange überlegt und den Ausschlag gab genau das Wort gesünder.
Hier ein Text aus dem Netz:
Das National Research Council (NRC) ist eine amerikanische Organisation, die unter anderem Bedarfswerte für Hunde herausgegeben hat.
Diese Sammlung an Nährstoffbedarfswerten dient vorrangig der Fertigfutterindustrie um bedarfsgerechte Futtermittel herzustellen.
Dementsprechend gibt es den NRC Rechner mit dem du die genauen Bedarfswerte deines Hundes berechnen kannst (kann bei Wunsch den Link einstellen).
Das haben Stefanie und ich getan bevor wir endgültig loslegten.
Das Trockenfutter was wir fütterten als Grundlage, haben wir dann geschaut wieviel Dr. Watson pro Tag von den einzelnen Inhaltsstoffen bekommt. Aber da kannst du nehmen was du willst. Uns sind die Augen rausgefallen wie massiv unser Watson mit gewissen Dingen überfüttert wurde.
Da braucht es keinen Doktortitel um zu erkennen wie gesund das ist.

Aber das ist eh klar. Das Trocken/Nassfutter ist für jede Rasse, und muss dementsprechend alle abdecken. Lieber zu viel als zu wenig.

Daher ist für UNS klar das es für Dr. Watson gesünder ist wenn er auf ihn abgestimmtes Fressen erhält.

Deine Aussage von wegen Gewähr das sie dadurch deutlich länger Leben würde ist, verzeih mir die Wortwahl aber mir fällt nichts anderes ein, Geplapper.
Du gehst auch spazieren mit ihr ohne zu wissen ob sie dadurch älter wird. Einzig damit es ihr besser geht. Und so ist es beim Futter auch.
Du kannst sagen du hast keine Lust, das ist mir zu viel oder was auch immer. Das glaube ich dann. Aber das du keine Gewähr hast. Das hast du bei nichts was du tust und tust es trotzdem.

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