Wieviel Kilometer sind zumutbar?

Womit wir unsere Hund auslasten können!
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andreath
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Wieviel Kilometer sind zumutbar?

#1

Beitragvon andreath » 27.06.2011, 08:42

Beitrag von andreath »

Hallo,

wir wollen in den nächsten 2-3 Wochen Woche im Urlaub an der Donau mit dem Rad fahren. Nun ist der der Radweg wohl betoniert, ein Hundekörbchen haben wir.
Normalerweise läuft unser Oskar gern auch länger neben dem Fahrrad, aber die Tagestouren, die wir uns vorgenommen haben sind eh zu lang für ihn. Früher oder später muss er in den Korb. Zum Glück bleibt er drin sitzen. Falls neben dem Weg Gras ist, würde ich ihn möglichst darauf laufen lassen. Sind zweimal je 10 km zu viel? Blasen an den Pfoten oder anderes soll er ja nicht bekommen. Leider kann er Hundschuhe nicht ausstehen.

Grüße
Andrea

Gast

#2

Beitragvon Gast » 27.06.2011, 09:04

Beitrag von Gast »

Hallo Andrea -

ich denke das kommt sehr darauf an, wieviel laufen er ansonsten gewohnt ist.

An sich sind zweimal 10km nicht zuviel für einen Beagle, aber man muss bedenken, dass stetiges Laufen am Rad anstrengend ist, der Untergrund eine große Rolle spielt und auch das Wetter.

Ich denke entscheidend ist, wie gut Oskars Kondition ist - wenn er es gewohnt ist längere Strecken zu laufen und wirklich fit ist, sollte die Radtour kein Problem sein.
Aber ich würde es lieber langsam angehen lassen, vielleicht die erste Woche mal lieber öfter in den Korb nach kürzeren Strecken und auch genug Pausen einlegen.
Sonst bekommt er sicherlich Muskelkater und läuft sich die Pfoten wund.

Prinzipiell sind 20 km kein Problem für einen !trainierten! Beagle - aber 2-3 Wochen dieses Programm ist absolute Hochleistung! Da würde ich vorsichtig sein - weil wenn er Dir nach der ersten Woche völlig die Grätsche macht ist das ja auch nicht Sinn der Sache.

Also lieber weniger am Anfang, erst mal schauen wie es ihm nach 2 oder 3 Tagen damit geht, viele Pausen, genug zu trinken, auf den Untergrund achten und die Futtermenge würde ich auch etwas erhöhen.

:2thumbs:

Gast

#3

Beitragvon Gast » 27.06.2011, 09:26

Beitrag von Gast »

Kim hat geschrieben: An sich sind zweimal 10km nicht zuviel für einen Beagle, aber man muss bedenken, dass stetiges Laufen am Rad anstrengend ist, der Untergrund eine große Rolle spielt und auch das Wetter.

Also lieber weniger am Anfang, erst mal schauen wie es ihm nach 2 oder 3 Tagen damit geht, viele Pausen, genug zu trinken, auf den Untergrund achten und die Futtermenge würde ich auch etwas erhöhen.

Ich schließe mich gerne den Ausführungen von Kim an ! :winkgrin:

Es spielen doch etliche Faktoren eine Rolle
und daher kann man gar nicht sagen ,
was zumutbar ist oder nicht . . . :2thumbs:

Bienchen

#4

Beitragvon Bienchen » 27.06.2011, 10:22

Beitrag von Bienchen »

Ich würd auf jeden Fall genug Futter mitnehmen. Ich denke sein Bedarf steigt bei so viel Bewegung ungemein. Kannst du Oscar ableinen? Ich hab bei Hugo festgestellt, dass das konstante traben neben dem Rad anstrengender ist, als wenn er das Tempo selbst bestimmen kann. Ansonsten würde ich es machen wie Kim geschrieben hat. Vielleicht anfangs immer nur so 5 km, dann wieder in den Korb und wenn du nach 3 Tagen feststellst, dass er das gut verkraftet, kannst du die Länge ja immer erhöhen. Behalte die Füßchen im Auge und du kennst ja deinen Hund am Besten, wenn du den Eindruck hast, er wird müde, schnell ne Pause und wieder ein Stück im Korb mitfahren lassen. Kommt auch stark aufs Wetter an. Wenn es so bleibt wie heute, musst du unbedingt wegen Hitzschlag aufpassen.

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#5

Beitragvon andreath » 28.06.2011, 06:32

Beitrag von andreath »

In unserem eigenem Interesse und in dem von Oskar ist es wohl wirklich besser, wir übertreiben es besonders am Anfang nicht. ich muss bloss meinen Mann davon überzeugen. Aber wir haben vor einer Woche erst eine Radtour durch unseren Harz gemacht, hinterher waren wir drei auch am nächsten Tag noch ziemlich fertig. So Berg hoch und runter 60 km. Ich hoffe er weiß das noch. :afraid: Die meiste Zeit war der Hund im Korb wegen der Schotterwege.

Futter muss ich unterwegs einkaufen, hoffentlich bekomme ich seine Marke ohne Schwierigkeiten. Er frisst nur eine bestimmte Sorte und wir haben auch noch eine Zeltausrüstung im Gepäck, da kann ich nicht mehr als eine Tüte mitnehmen.
Na es wird schon werden!

Vielen Dank
Andrea

Anja S

#6

Beitragvon Anja S » 28.06.2011, 09:34

Beitrag von Anja S »

Hallo Andrea,

ich kann Dir leider nix raten, da wir eine solche Tour mit Hund noch nicht gemacht haben. Aber wir haben den Donau-Radweg schon ohne Hunde gemacht und es hat uns super gefallen. Wir haben dort auch Leute mit einem Schäfi im Anhänger getroffen, das stell ich mir recht anstrengend vor :skeptisch: . Generell ist es dort aber schön zu radeln, weil es recht eben ist, das dürfte auch mit Beagle im Körbchen noch gut klappen. Vielleicht magst Du hinterher mal über Deine Erfahrungen berichten?

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#7

Beitragvon snakchen » 28.06.2011, 15:47

Beitrag von snakchen »

Kommt ihr dann an mir vorbei? Falls ihr an der Donau bei Tulln mal jemanden mit zwei verrückten Beagles und einem Border seht - das bin dann ich :winkgrin:

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#8

Beitragvon andreath » 29.06.2011, 05:29

Beitrag von andreath »

Im Moment sind wir für die Srecke Donaueschingen-Passau. Ich glaube dann noch Passau-Wien ist dann doch zu viel.
Nein im Ernst, wir fahren nur so weit wir kommen. Rein theoretisch, wenn nichts dazwischen kommt und Beaglchen mitmacht haben wir 3 Wochen Zeit. Wir haben uns für die längere Strecke entschieden, weil wir vor 3 Jahren schon mal den Elberadweg von Rathenau bis Magdeburg gefahren sind. Nach 4 Tagen waren wir am Ziel und waren dann 3 Tage vorfristig zu Hause. Leider hat sich damals Oskar auf den allersersten Kilometern eine Pfote stark zerschnitten und mußte dann den Rest der Fahrt im Korb verbringen. Der Teil des Elberadweges ist sehr zu empfehlen. Übernachtet haben wir in den zahlreich am Weg vorhandenen Ferienwohnungen.

Gast

#9

Beitragvon Gast » 29.06.2011, 11:10

Beitrag von Gast »

ganz andere frage, nur rein interessehalber: wie klein/groß bzw. leicht/schwer ist euer Oskar denn, dass er in einen Fahrradkorb passt??? wir hatten auch immer den traum, mit snoopy ne längere radtour zu machen (nils ist mal die strecke München-Verden mit dem Fahrrad gefahren, ganz alleine in einer Woche), aber in einem Korb könnte ich ihn nicht transportieren. Wir haben so nen Hundeanhänger, aber den liebt er nicht wirklich.

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#10

Beitragvon Ulrike » 29.06.2011, 11:18

Beitrag von Ulrike »

Ein Korb kam für uns auch nicht in Frage, aber es gibt Fahrradkörbe mit einer Belastbarkeit von 20 kg.

CLICK

Gast

#11

Beitragvon Gast » 29.06.2011, 11:19

Beitrag von Gast »

danke ulrike, das wusste ich nicht. hab ich damals so aber auch nicht gefunden... war aber vielleicht auch besser, wenn ich mir vorstelle, snoopy fängt an, in dem ding rum zu randalieren, weil wir an nem schäferhund vorbei müssen... ne ne ne

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#12

Beitragvon Luisa » 29.06.2011, 11:25

Beitrag von Luisa »

wir haben auch son Fahrrad-Anhänger. Aber beide hassen ihn ziemlich.....

...zwar passen beide da bequem rein, aber auf lägere Strecken kann man das eigentlich gar nicht machen... :crazy: Wir hatten den mal mit an der Nordsee, also wirklich flach, aber nach wenigen km war ICH so dermaßen geschafft, weil ich so um die 36kg da hinten drinne hatte :crazy: das hatten wir beim Kaufen etwas unterschätzt :pfeif:

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#13

Beitragvon andreath » 29.06.2011, 11:30

Beitrag von andreath »

Unser Hundekorb ist angeblich bis 18 kg belastbar. Oskar wiegt 13 kg. Der Korb ist trotzdem beim letzten Ausflug in die Brüche gegangen (Weil der blödi sich auch immer nach hinten lehnen muss, anstatt sich gesittet in die Mitte zu setzen oder zu legen :datz: ). Bis zum Urlaub muss er noch repariert und ausreichend stabilisiert werden. Aber das bekommt mein Mann schon hin.
Komischerweise sind andere Hunde kein Problem, wenn er drin sitzt. Das kann aber auch daran liegen, dass er beim Fahren aus dieser Höhe nicht raus will. Da bleibt er lieber ganz ruhig.

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