Gedanken beeinflussen Spürhunde

Womit wir unsere Hund auslasten können!
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Gedanken beeinflussen Spürhunde

#1

Beitragvon jutta » 15.02.2012, 14:09

Beitrag von jutta »

CLICK

Heisst das ev. auch, dass wir doch unbewusst Tierkommunikation mit unserem Hund betreiben? :jumpgrin:

Bienchen

#2

Beitragvon Bienchen » 15.02.2012, 14:18

Beitrag von Bienchen »

Interessant Jutta, danke

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#3

Beitragvon Anita » 15.02.2012, 14:30

Beitrag von Anita »

Solange der Hund nicht unsere Gedanken beeinflusst! :lachtot:

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#4

Beitragvon jutta » 15.02.2012, 15:10

Beitrag von jutta »

Tut er das nicht schon?

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#5

Beitragvon Anita » 15.02.2012, 15:12

Beitrag von Anita »

:shout: NEIN, rede ich mir immer noch ein! :jumpgrin:

Ich mag zumindest nicht alle Gedanken haben und plötzlich hinter einem Reh, oder Hasen rennen damit ich die Beute den Affen aufs Tablett legen kann :jumpgrin:

Gast

#6

Beitragvon Gast » 15.02.2012, 16:53

Beitrag von Gast »

jutta hat geschrieben:Tut er das nicht schon?
Oh, ja: "Oh, sch.... ein Reh".
Den Gedanken kenne ich erst seitdem ich Hunde habe.

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#7

Beitragvon Ulrike » 15.02.2012, 16:58

Beitrag von Ulrike »

Julchen hat geschrieben:
jutta hat geschrieben:Tut er das nicht schon?
Oh, ja: "Oh, sch.... ein Reh".
Den Gedanken kenne ich erst seitdem ich Hunde habe.
:lol: :lol: und sooo wahr

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#8

Beitragvon Meggy » 15.02.2012, 17:22

Beitrag von Meggy »

OH ja, ohne Hund dachte ich früher: OH, wie wunderschöööööön, ein Reh! :winkgrin:

Abby versucht definitiv, meine Gedanken zu beeinflussen und zwar durch Hypnose! :yes:
Wenn sie mich lang genug fixiert, stehe ich hoffentlich bald auf und gehe die Fährte zu ihrem Futter! :kinggrin:

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#9

Beitragvon jutta » 15.02.2012, 17:30

Beitrag von jutta »

*räusper* in dem Artikel gehts aber um die Beeinflussung der Hunde durch UNSERE Gedanken :jumpgrin: , wenn auch die andere Seite ebenfalls interessant ist :kinggrin:

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#10

Beitragvon Meggy » 15.02.2012, 17:44

Beitrag von Meggy »

Jaaaaaa gut, mag ja sein, hast ja Recht..... :winkgrin:

:winken:

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#11

Beitragvon Freddysmama » 15.02.2012, 17:47

Beitrag von Freddysmama »

Ich kann mich daran erinnern das die Trainerin beim Mantrailkurs meinte. Es wäre besser wenn wir als Hundeführer auch nicht wüssten wo sich das Objekt der Begierde versteckt hat. Da wir durchaus unbewusst unseren Hund in diese Richtung lenkten würden.

Mir selber ist aufgefallen, wenn es bei meinem Nichtprofischnüffelfred dazu kommt (ggf.auch absichtlich) das i den Gesuchten vorher sehe. Dann dauert es keine 2 Sekunden und Fred steuert ziehlsträbig die ichtige Richtung an und findet dann auch sofort das "Opfer".

Es stimmt schon das wir auch einen schnüffelnden und scheinbar voll in seinem Element vertieften Hund durch minimale Reaktionen hervorgerufen durch unsere Gedanken (oedr Wissen) beeinflussen können.

Gast

#12

Beitragvon Gast » 15.02.2012, 17:57

Beitrag von Gast »

jo, ein Phänomen was jeder Mantrailer nur zu gut kennt ...

Man denkt "hier sind wir falsch", und schon dreht Hundi artig um ... :pfeif:
Bei meiner Schäferhündin stärker ausgeprägt (da führerbezogener) als beim Beagle der doch noch etwas stärker sein Ding macht, und trotzdem sind diese Effekte schnell da wenn man nicht tierisch aufpasst ...

Von aussen betrachtet sind es meist doch mehr oder weniger kleine Veränderungen in der Körpersprache,
die Begleitpersonen können dies auch häufig beim Hundeführer erkennen wenn sie drauf achten.
( aber natürlich lernen auch schnell das Verhalten der Begleitpersonen auf dem Trail zu lesen die den Weg kennen ... :kinggrin: )


Ich denke eigentlich nicht, dass das "Gedankenübertragungen" sind, sondern winzigste Veränderungen in unserem Verhalten die die Hunde unglaublich fein wahrnehmen.


LG,
Ulrike mit den Fellnasen

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#13

Beitragvon Anette » 16.02.2012, 07:31

Beitrag von Anette »

Schnüffelnase hat geschrieben:Ich denke eigentlich nicht, dass das "Gedankenübertragungen" sind, sondern winzigste Veränderungen in unserem Verhalten die die Hunde unglaublich fein wahrnehmen.
:2thumbs:
Unsere Gedanken beeinflussen die Zusammensetzung der Körperdüfte/Ausdunstungen und das nimmt der Hund natürlich war.
Unsicherheit der HF spielt dabei eine große Rolle. Auch hierzu hat Gansloßer unendliche Studien beauftragt und begleitet.

Gast

#14

Beitragvon Gast » 16.02.2012, 10:29

Beitrag von Gast »

:kinggrin:
für eine trainierte Schnüffelnase eine leichte Übung im wahrsten Sinne des Wortes die Gedanken von Herrchen zu riechen!

Beim Trailen mit Gegenwind sind es dann vermutlich die feinen Nuancen in der Leinenspannung und zarte Veränderungen von Körperhaltung und Gangbild etc. die dem Wuff auch noch genug verraten ...

Ich finde es einfach faszinierend was unsere Hunde alles mitkriegen! :klatsch:


LG,
Ulrike mit den Fellnasen

PaulsFrauchen

#15

Beitragvon PaulsFrauchen » 17.02.2012, 13:16

Beitrag von PaulsFrauchen »

In der Tat können Trailer ein Lied davon singen. Allerdings muss man auch hinterfragen, warum sich der Hund am Hundeführer orientiert. Es gibt Hunde, die eine starke Führerorientierung haben und es kann sogar soweit gehen, dass sie nicht für den professionellen Einsatz im Mantrailing geeignet sind. Es können aber auch Fehler im Aufbau des Hundes gemacht worden sein, manchmal sind diese nicht mehr korrigierbar.

Wenn beide o. g. Kriterien nicht zutreffen, bleibt die Frage, warum geschieht es trotzdem - und kein Mantrailer ist davor sicher. Jeder, der was anderes behauptet, lügt sich was an die Tasche. :stumm: Oft geschieht diese Orientierung, wenn die Hunde auf dem Trail in Schwierigkeiten stecken. Das heißt, dass diese Orientierung meist eine Vorgeschichte hat und der Hundeführer seinen Hund nicht korrekt gelesen und entsprechend reagiert hat.

Und dann gibt es noch eine andere fiese Angelegenheit, das ist die Bindung zwischen Hund und Hundeführer. Die wird ja bekanntlich immer stärker, wenn man so intensiv zusammenarbeitet. Dadurch kann es durchaus geschehen, dass der Hund weitersucht und Trailverhalten zeigt, obwohl er gar keinen Geruch mehr hat und er macht das dann für seinen Hundeführer, weil dieser es von ihm erwartet. So entstehen zum Beispiel Geistertrails.

Ich kann hier auch so fröhlich darüber schwadronieren, weil ich das alles ganz genau weiß - ich habe die Fehler alle selbst auch gemacht. :kinggrin: Es ist keine gute Idee, den Trailverlauf nicht zu kennen, denn nur so lernt man, seinen Hund zu lesen. Wenn ihr kontrollieren wollt, ob ihr eure Hunde beeinflusst, macht regelmäßig Double-blind-Test. Da weiß nur die Versteckperson, wohin sie gegangen ist - und die Hundenase. :winkgrin:

Habe noch ein schönes Beispiel aus dem Alltag, das mir ständig passiert. Ich sitze auf der Coach und denke so: Könntest jetzt eigentlich mit dem Schlappohr rausgehen. Ich habe den Gedanken noch nicht mal zu Ende gedacht, da steht besagtes Schlappohr auch schon freudig erregt vor mir und sagt: Jawoll, Frauchen, lass uns stromern gehen. :shocked: Manchmal ist mir der Bengel unheimlich. :crazy:

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