Beagle schwerer motivierbar - Grund Vorurteil?

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Kruerex

Beagle schwerer motivierbar - Grund Vorurteil?

#1

Beitragvon Kruerex » 28.02.2012, 13:18

Beitrag von Kruerex »

Huhu

Höre ja (leider immer noch obwohl es genug Gegenbeweise gibt) das Beagle schwerer motivierbar wären als andere Rassen.
UO usw würde fast garnicht gehen..
Habe grade bei Youtube Videos von supermotivierten Beaglen bei UO und Obedience gesehen - mich muß man also nicht überzeugen ;o)
Liegt es also vielleicht auch daran , dass man mit dem Vorurteil ans Training geht?

Anja S

#2

Beitragvon Anja S » 28.02.2012, 13:32

Beitrag von Anja S »

Ich finde überhaupt nicht, daß Beagles schwer motivierbar sind! Die meisten Beagles kann man super über Futter motivieren :winkgrin: . Ich glaube, daß viele Leute nur nicht wissen WIE sie einen Beagle motivieren können. Ich habe auf dem Hundeplatz auch schon Leute gesehen, die versucht haben einen Beagle mit Druck dazu zu bewegen daß er Agility macht :irre3: Der arme Beagle machte dann vor dem Hindernis einen Sitzstreik. Solche Leute erzählen dann sicher herum, daß man einen Beagle nicht motivieren kann.

Gast

#3

Beitragvon Gast » 28.02.2012, 13:58

Beitrag von Gast »

Ich finde auch, dass ein Beagle (zum Beispiel im Gegensatz zu einem kl. Münsterländer, da spreche ich ja aus Erfahrung) sehr gut zu motivieren ist! Alleine mit einem Wiener Würstchen im Kühlschrank ist Lola schon motiviert in der Hoffnung, dass es für sie sein könnte. :jumpgrin:

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#4

Beitragvon wilma2005 » 28.02.2012, 16:13

Beitrag von wilma2005 »

Genau, man muss nur wissen wie und Leckerchen sind dafür sehr geeignet. ;)

Gast

#5

Beitragvon Gast » 28.02.2012, 16:33

Beitrag von Gast »

Also April mangelt es bestimmt nicht an Motivation ... :jumpgrin:

Aber Jagd-/Schweißhunde ticken halt meist doch etwas anders als die Hüte- und Gebrauchshunderassen die man häufig auf den Hundeplätzen sieht und man muss sich darauf einstellen (was leider auch nicht jeder Hundetrainer kann)
Wenn ich mit meinem Beagle so arbeiten würde wie mit meinem Schäfi, dann hätte ich auch Motivationsprobleme! :kinggrin:


LG,
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Re: Beagle schwerer motivierbar - Grund Vorurteil?

#6

Beitragvon jutta » 28.02.2012, 16:43

Beitrag von jutta »

Kruerex hat geschrieben: Höre ja (leider immer noch obwohl es genug Gegenbeweise gibt) das Beagle schwerer motivierbar wären als andere Rassen.
UO usw würde fast garnicht gehen..
Wo und von wem genau hörst du das denn?

Vorurteil würde ich es ev. nicht nennen, eher alle Hunderassen über einen Kamm scheren und nicht die einzelnen Bedürfnisse und Vorzüge der Rasse beachten.

Der Beagle lässt sich nunmal leicht über Fressen motivieren und damit haben wohl manche ein Problem, weil es für sie so nicht läuft und dann läufts halt in vielen Fällen mit dem Beagle nicht.
Zum anderen sollte man sich eben die Mühe machen herauszufinden, wofür mein Beagle gut zu motivieren ist und da ansetzen. Kadavergehorsam ist nunmal nicht sein Ding.

Gast

#7

Beitragvon Gast » 28.02.2012, 17:02

Beitrag von Gast »

Also dass Beagle nicht zu motivieren sind, kann ich nicht bestätigen. Für Leckerlie tun die doch eigentlich alles, oder?

GabiH

#8

Beitragvon GabiH » 28.02.2012, 17:53

Beitrag von GabiH »

Ich glaube viele Hundeschulen haben generell Beagle gegenüber Vorurteile.
Schwer erziehbar, kein zuverlässiger Gehorsam, nur über Futter zu motivieren( also das geht ja gar nicht).

So in der Art haben wir das schon erlebt. In der Hundeschule waren wir genau 1mal.

Dabei ist es doch so einfach: Super Lekkerlies, ein paar liebe Worte und schon ist alles in Butter.

Lg Gabi und Cooper

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#9

Beitragvon Vic » 28.02.2012, 17:54

Beitrag von Vic »

Meine Beagle sind über Leckerchen auch gut zu motivieren. Und Sam macht prima mit bei der UO. Mit seinen 14 Monaten ist er oftmals viel besser auf dem Platz als manch andere Hunde (u.a. auch ein Border!!!).

Man muss nur wissen, wie sie ticken und schon klappt das auch!

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#10

Beitragvon Freddysmama » 28.02.2012, 18:01

Beitrag von Freddysmama »

Wenn ich mit meinen Hund lebe, dann weiß ich auch wie ich Ihn zu was motivieren kann.

Am Ende steht ja immer die Belohnung (der Weg ist das Ziel) und diese sieht für jeden Hund anders aus. Dazu kommt für mich der oft vergessene Aspekt nicht jeder Hund mag alles (selbst innerhalb der gleichen Rasse).
Wenn ich also unbedingt mit meinem Beagle Obedience machen will, der Hund das aber eigendlich doof findet, weil er bsp. viel lieber mit der Nase am Boden ist, nun dann muss i Ihn halt auch dementsprechend stärker motivieren. Oder ich verzichte aufs Obedience und geh Trailen.
Es ist nämlich nicht immer so das der Hund an dem freude hat was Du machst und um so weniger es Ihm Spaß macht um so mehr musst Du Ihn motivieren.

Ich habe bei meinem Freddy die Erfahrung machen dürfen, das er bei Tätigkeiten (UO, Sport, etc.) die wir gemeinsam machen und die Ihm auch Spaß bringen keine großartige Motivation braucht. Da reicht das Komando oder die Geste dazu und er geht ab wie Schmitz Katze (Japadu) und da is er auch nicht immer die Belohnung einfordernt.
Bei Sachen die er aber blöd findet da brauch i schon au jede menge Motivationsleckerlie, am besten ich hab es schon vor der Sache in der Hand. Und dann wird am Ende auch wehement eingefordert.

Mit Leckerlie lässt sich der Beagle zu fast allem überreden, mal braucht man mehr mal weniger :kinggrin:

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#11

Beitragvon Anita » 28.02.2012, 19:36

Beitrag von Anita »

Ich erlebe, oder höre das gerade von Hundeschulen oft. Viele sagen "Beagle, oh mein Gott!"
Ich glaube aber, dass es auch oftmals diese elendige Sturheit ist und dieses LMAA-Verhalten, das diese "Vorurteile" bringt.

Unmotiviert ist Gimli gar nicht! Er muss nur richtig angeleitet werden! :jumpgrin:

SchnuffelBarney

#12

Beitragvon SchnuffelBarney » 28.02.2012, 19:49

Beitrag von SchnuffelBarney »

Bin auch der Meinung dass Beagles sehr gut zu motivieren sind.
Wie schon gesagt, für Futter machen sie fast alles und wenn Frauchen oder Herrchen auch noch mit Freude mit ihm zusammen arbeitet klappt es noch viel besser.
Kann mich noch gut erinnern, als ich bei der ersten Hundeschule war. Mir wurde gleich zu anfang gesagt: "Oh, Gott ein Beagle, da haben sie sich ja was angetan!" Klasse, oder?!
Lange bin ich dort auch nicht geblieben, da die Trainingsmethoden nichts zum Beagle passten. Es wurde ohne Leckerle und ohne Spieli gearbeitet und mit dem guten alten Kassernenton.
Jeder Hund ist anders, gibt eben kein Schema X.

beagle-connection

#13

Beitragvon beagle-connection » 28.02.2012, 20:10

Beitrag von beagle-connection »

Mir persönlich ist noch kein Beagle begegnet, der nicht über Leckerlies zu motivieren wäre.
Aber auch ohne Futter, haben viele doch einen ausgeprägten "will to please". Mein Kaiba ist einer davon und es rührt mich immer wieder.

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#14

Beitragvon Anja » 28.02.2012, 20:24

Beitrag von Anja »

SchnuffelBarney hat geschrieben:...
Kann mich noch gut erinnern, als ich bei der ersten Hundeschule war. Mir wurde gleich zu anfang gesagt: "Oh, Gott ein Beagle, da haben sie sich ja was angetan!" Klasse, oder?!...
Genau so hat unsere Hundelehrerin auch erst reagiert. Ich bin aber dabei geblieben und habe ihr, glaube ich - nein, weiß ich - gezeigt, dass ein Beagle nicht schwer erziehbar ist. Otis war meistens Klassenbester und auch wir hatten einen Border in der Gruppe :winkgrin:
Sicher gab es Tage, da hatte er dann mal kein Bock und verweigerte auch das Leckerlie. Na ja, Pech gehabt. Die anderen hatten ihren Spaß, wie der sture Beagle da so mitten auf dem Platz saß und Frauchen mit dem Ar**** nicht angeguckt hat. Aber letzlich ging es dann doch. Man mußte dann eben nur die Leckerlieanzahl erhöhen :lol: Er hat oft und gerne den Klassenclown gespielt, aber er war immer irgendwann motivierbar.

Und als dann auch mal ein gaaanz dickes Lob von der Hundetrainerin kam, dass wir es doch wirklich gut hinbekommen haben - da steht man doch schon ganz stolz und aufrecht neben dem Border :winkgrin:

Beagle sind nicht so schlimm wie ihr Ruf, aber das braucht nicht jeder zu wissen. Sonst wird er doch noch zum Modehund ...

Kruerex

#15

Beitragvon Kruerex » 28.02.2012, 20:31

Beitrag von Kruerex »

Wo ich sowas gehört habe?
Man kommt ja ein bissel rum und der eine oder andere Beaglebesitzer *gut das waren nicht so viele mit denen ich geredet habe * , auf nem Hundeplatz damals usw

Aber wenn ich das so lese , dann ist es genauso wie bei uns : mit Wursti geht alles :winkgrin:

Mit Spieli geht/gings zwar auch , aber da wurde mir vorallen Madam zu hektisch /schnell..

Auch Rexi als Hütehundmix arbeitet nicht aus reiner Nächstenliebe mit mir - er hat zwar megaspaß dran *auch jetzt im Alter noch* aber umsonst? Nö , wieso auch....

Madam Monsterländer das Selbe....mit Eifer dabei die richtige Grundstellung zu finden - aber bitte mit Belohnung ;o)

Und natürlich sollte Hund Spaß an so Sachen haben.
Ist ja hier auch so - Madam ist eine Nasensau....Rexi kann bis heute keine Fährte richtig abgehen....muß er auch nicht - wenn er die Wurststücke lieber anders sucht...bitte


Was ähnliches wurde mir übrigens auch schon über Münsterländer erzählt :
Schäferhundbesitzer behauptete steif und fest , dass man mit Münsti nie Fährten gehen könnte ..nie so wie mit Schäferhund *na wenn er meint gg*

edit : das lese ich ja jetzt erst : Werde ich da in der Signatur gegrüßt? Besonderer Service? ;o)

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