Beagle schwerer motivierbar - Grund Vorurteil?

Womit wir unsere Hund auslasten können!
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Verena & Elli
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#31

Beitragvon Verena & Elli » 02.03.2012, 13:57

Beitrag von Verena & Elli »

Bienchen hat geschrieben:@Verena: Wieviele Beagle hast du eigentlich bei der Unterordnung schon beobachten bzw. selbst ausgebildet? Ich bin immer wieder von deinen Erfahrungen total erstaunt, denn sie sind so ganz anders als mein bzw. die Erfahrungen meines näheren Umfeldes. :gruebel:
Sorry, ich habe nicht viele kennen gelernt!
Bei der letzten Begleithundeprüfung auf der ich zugeschaut habe, ist allerdings ein mir bis dahin unbekannter Beagle durchgefallen :jumpgrin: .

Ich beziehe mich tatsächlich überwiegend auf die "Unterordnung" (ich hasse dieses Wort übrigens :winkgrin: ), die ich im Alltag oder auf Spaziergängen bei meinem oder bei anderen Beagles sehe. Und da muss ich ganz klar sagen, dass da zum Beispiel Lichtjahre liegen im Vergleich zu Retrievern (die ich mittlerweile sehr häufig auf Prüfungen, beim Training, privat und auf Hundeplätzen sehe).
EDIT: In diversen Hundeschulen oder auf Seminaren habe ich übrigens auch noch ein paar Beagles erlebt.

Aber wie sind denn DEINE Erfahrungen?? Beschreib das dochmal genauer, was du anders siehst! Vielleicht habe ich wirklich zu wenig Einblick und es sind rein subjektive Erfahrungen...

Bienchen

#32

Beitragvon Bienchen » 02.03.2012, 14:19

Beitrag von Bienchen »

Naja, also alle Beagles, die ich kenne und deren Besitzer Spass am Hundesport haben und Verständnis für Hundeerziehung, haben super motivierte Hunde! Da stellt auch Pipi auf dem Hundeplatz kein Problem dar, auch keine Leckerchen. Unser Hundeplatz liegt im Wald und ist nicht eingezäunt. Kein Problem für meine zwei Beagles und für die Anderen auch nicht, wenn besagte Vorraussetzungen bei Herrche da waren. Zu denen, wo das nicht da ist, ja, da ist der Beagle nicht motiviert. Aber was hab ich schon schlecht erzogene und nicht motivierte Labbies gesehen! Im Verhältnis zum Beagle sicher genauso viele. Und auch dort lugt es am Besitzer. Hugo war in unserer BH Gruppe der Beste. Mit dabei waren 1 Rottweiler, 2 Damatiner , 1 Viszla, ein Ridgeback und 3 Labbies. Auf Spaziergängen begegnet man ja vielen Labbies. Gerade heute Morgen einer an der Flexi. Uschi lief an der schleppenden Schlepp, Hugo frei. Letzte Woche kreuzten zwei wildernde Labbies im Wald meinen Weg. Der Flat meiner Trainerin Haut im Wald immer ab und frisst Scheiße. Der Boder meiner Tierärztin Jagd auch. Mehrere Retriever (Golden und Labbies) der morgendlichen Hausfrauengassierunde sind nicht abrufbar und belästigen Menschen und Hunde. Aber an all diesen Beispielen ist meist der Mensch Schuld.
Meiner Meinung nach sollte man keine pauschalen Urteile fällen. Achso, gelernte und bekannte Kommandos werden hier auch ausgeführt, ohne dass ich mit Leckerlies winke.

Du hast eben solche Erfahrungen und ich andere, hat mich nur verwundert. Kann deinen Eindruck einfach nicht bestätigen, das ist ja aber nicht schlimm.

Gast

#33

Beitragvon Gast » 02.03.2012, 15:48

Beitrag von Gast »

So ganz an den Haaren herbeigezogen ist es nicht was Verena schreibt, dass Beagles einfach schwerer zu knacken sind, vor allem OHNE Leckerlie. Drei Seiten lang haben wir doch hier gelesen, wie gut Beagles motivierbar wären, allerdings MIT Leckerlie, Salami, Käse usw.

Nur mit Stimme geht beim Beagle sicherlich nicht so viel wie beim Goldie & Co. Klar gibts Ausnahmen auf beiden Seiten.

Bienchen

#34

Beitragvon Bienchen » 02.03.2012, 16:39

Beitrag von Bienchen »

Also Verena schrieb nicht, dass sich Beagles gut mit Leckerchen motivieren lassen, so wie auf den letzten 3 Seiten, sondern, dass man Beagles mit großem Aufwand, sehr viiielen Leckerchen, am Best in Kombination mit Clicker motivieren lassen, es aber dennoch nicht möglich ist, diese weg zu lassen und immer Pipistellen usw. auf dem Platz interessanter bleiben.
Diese Erfahrung kann ich nicht teilen und diese Feststellung unterscheidet sich für mich von den anderen Meinungen, deswegen hab ich nachgrfefragt.

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#35

Beitragvon snakchen » 02.03.2012, 16:43

Beitrag von snakchen »

Ich selbst bin mal eine UO mit Columbia gegangen und war danach total demotiviert. Im Training ist sie eine der Besten, motiviert, extrem aufmerksam (okay gibt auch schlechte Tage...) und einfach klasse zu führen. In der Prüfung dann... Schnüffel hier, schnüffel da. Sie hatte alles vergessen.
Alle bei uns in der HuSchu wollen, dass ich eine Prüfung mitlaufe, sie haben ja unser erstes Debakel nicht miterlebt und kennen uns nur vom Training. Wir hatten zwar ein Sehr Gut aber die Richterin hat ausdrücklich erwähnt, dass der Beaglebonus Extra-Punkte gegeben hat :winkgrin: )
Ich hab dann eine zeitlang versucht Leckerliegabe auszubauen also erst nach langen Zeiträumen zu belohnen...und dann hat mir selbst UO keinen Spaß mehr gemacht.

Ich finde Beagle sind super motivierbar - aber eben nur über nicht-dem-Menschen-angewachsene-Hilfsmittel. Oder zumindest viele Exemplare. Beim Agility ist das wieder anders, da schaffen sie ja auch komplette Parcours ohne Zwischenbelohnung - aber ich denk da ist auch mehr Action und Jagdfeeling als bei der UO... Hm

lg,
Karin

Bienchen

#36

Beitragvon Bienchen » 02.03.2012, 16:55

Beitrag von Bienchen »

Hmm, also dass ein Hund in einer Prüfung nicht so gut läuft wie im Training kann verschiedene Gründe haben. Ausbildungsfehler, Nervosität des Hundeführers usw. und muss nicht mit der Rasse zusammenhängen.

Bestes Beispiel mein früherer Trainer. Malli-Besitzer. Immer tolle UO im Training gelaufen. Bestätigung mit Beiswurst nach längeren Einheiten. Hund immer stark motiviert. In den Prüfungen hat der Hund nix gemacht, oder hat 2 Meter Abstand zum Herrchen gehabt und als die Hündin beim letzten Versuch sogar vom Platz ist, hat es mein Trainer eingesehen. Er war einfach zu nervös. Bei der nächsten Prüfung haben wir's getestet und mein Mann lief mit ihr ne BH und zwar so gut, dass Lizzy und er Stadtmeister wurden.

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#37

Beitragvon snakchen » 02.03.2012, 17:03

Beitrag von snakchen »

Klar, das hat sicher auch mitgespielt. Als ich mich auf dem Video gesehen hatte, dachte ich, ich hab nen Stock verschluckt - auwei. Das wär mir als Hund auch peinlich gewesen! :jumpgrin:

Bienchen

#38

Beitragvon Bienchen » 02.03.2012, 17:06

Beitrag von Bienchen »

:lachtot:

Ja, manchml müsste man wissen, was die Hundies sich denken, dann würde sich so einiges erklären:-)

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#39

Beitragvon Verena & Elli » 03.03.2012, 20:48

Beitrag von Verena & Elli »

Hi Katrin, danke für deine Antwort :2thumbs: .
Bienchen hat geschrieben:Naja, also alle Beagles, die ich kenne und deren Besitzer Spass am Hundesport haben und Verständnis für Hundeerziehung, haben super motivierte Hunde! Da stellt auch Pipi auf dem Hundeplatz kein Problem dar, auch keine Leckerchen.
Das klingt toll!
Aber was hab ich schon schlecht erzogene und nicht motivierte Labbies gesehen! Im Verhältnis zum Beagle sicher genauso viele. Und auch dort lugt es am Besitzer.
Speziell zum Labi (brauchen wir hier im Beagleforum aber nicht vertiefen):
In Hundeschulen, auf der Straße und in den Siedlungen sieht man ja leider massenhaft Labradore. Leider sind die wenigsten aus kontrollierten VDH-Zuchten (was bei einem Modehund wirklich mal gar nicht geht!). Unter der "Vermehrung" und "Verpaarung" von Hunden die so *aussehen wie Labis* leidet die Rasse unglaublich, weil da keine Rücksicht auf den typischen Charakter und das gute, freundliche Wesen des Hundes gelegt wird. Geschweige denn auf Arbeitsleistung. Außerdem meinen viele unbedarfte Hundekäufer, dass sich ein Retriever quasi wie von selbst erzieht. Das ist natürlich ein riesengroßer Irrtum. Ich bin selber oft erschüttert über stumpfe, unerzogene und sture Labis oder Goldens und deren Besitzer, die mir so auf der Straße begegnen. Manche wissen noch nichtmal, dass es sich um Jagdhunde handelt. Solche Hunde sind leider gar nicht so, wie die Rasse sein sollte und wie es im Rassestandard steht.
Aber komm mal zu einer Veranstaltung des DRC (Deutscher Retriever Club). Am besten zu einem Workingtest. Da siehst du etwas vollkommen anderes!!
Hugo war in unserer BH Gruppe der Beste. Mit dabei waren 1 Rottweiler, 2 Damatiner , 1 Viszla, ein Ridgeback und 3 Labbies. Auf Spaziergängen begegnet man ja vielen Labbies. Gerade heute Morgen einer an der Flexi. Uschi lief an der schleppenden Schlepp, Hugo frei. Letzte Woche kreuzten zwei wildernde Labbies im Wald meinen Weg. Der Flat meiner Trainerin Haut im Wald immer ab und frisst Scheiße. Der Boder meiner Tierärztin Jagd auch. Mehrere Retriever (Golden und Labbies) der morgendlichen Hausfrauengassierunde sind nicht abrufbar und belästigen Menschen und Hunde. Aber an all diesen Beispielen ist meist der Mensch Schuld.
Ja, es sind meistens die Besitzer, bei denen es hapert. Dennoch: Der Jagdtrieb beim Beagle (wenn er denn vorhanden ist) ist im Prinzip nicht kontrollierbar. Der vom Retriever müsste eigentlich recht gut bis hervorragend über reinen Gehorsam zu kontrollieren sein, weil sie ja eh nicht selbständig jagen und stöbern sollen.

Bienchen

#40

Beitragvon Bienchen » 03.03.2012, 21:23

Beitrag von Bienchen »

Bei deinem Zweiten Absatz könnte ich Labrador jedes Mal Beagle ersetzen und es ist inhaltlich genauso richtig. Es gibt viel mehr Vermehrer und Dessidenz-Beagle als VDH.

Ich kann nur nochmal betonen, dass ich den Jagdtrieb eines Beagles nicht für unkontrollierbar halte. Ich kenne zumindest keinen Beagle, bei dem das so wäre. Was nicht heißt, dass die alle ableinbar sind, da hat dann aber der Besitzer Mist gebaut. Es mag diesen Beagle geben, der so starken Jagdtrieb hat, dass nix mehr hilft, so einen gibt es aber bei fast jeder Rasse. Und wie gesagt, ich kenne viele Beagles, aber da ist keine solche Kanone dabei.

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#41

Beitragvon Verena & Elli » 03.03.2012, 23:34

Beitrag von Verena & Elli »

off topic:
Bienchen hat geschrieben: Ich kann nur nochmal betonen, dass ich den Jagdtrieb eines Beagles nicht für unkontrollierbar halte. Ich kenne zumindest keinen Beagle, bei dem das so wäre. Was nicht heißt, dass die alle ableinbar sind, da hat dann aber der Besitzer Mist gebaut.
Ich vermute, dass du "kontrollierbar" anders definierst als ich :gruebel: !
Für mich wäre kontrollierbar, dass der Hund praktisch überall (auch in Gebieten mit Feldhasen) frei laufen kann, ohne sich zu verselbständigen und ohne extrem aufwändiges Training. Dabei ist sehr guter Grundgehorsam natürlich sowieso Voraussetzung (unabhängig von der Hunderasse!). Ohne Schleppleine. Und dass er sich dabei auch mehr als nur etwa 5-10 Meter von mir entfernen darf. Und dass er im Zweifel vor einem flüchtenden Hasen bzw. von einer Spur abrufbar oder zu stoppen ist. Ich denke, dass das bei einem normal und gut veranlagten Beagle nur in absoluten Ausnahmefällen möglich sein dürfte.
Mein Labi hat (ungewöhnlich viel!) Jagdtrieb. Vier von Kayliz Geschwistern, die ich recht gut kenne, sind recht uninteressiert, wenn ein Karnickel oder Reh vorbeiflitzt. Meine Hündin nicht, ähäm... Aber selbst Kayliz kann ich mittlerweile (sie ist zweieinhalb) vor einem Rudel Rehe oder einem Kaninchen abrufen (Feldhase hatte ich zum Glück länger nicht, das dürfte mittlweile auch klappen.)
Um das zu erreichen musste ich ihren Gehorsam auch bei großen Reizen immer weiter festigen und sehr konsequent sein, aber es war recht gut machbar.

Bienchen

#42

Beitragvon Bienchen » 04.03.2012, 06:27

Beitrag von Bienchen »

Meine Definition von kontrollierbar entspricht deiner, einziger Unterschied ist wohl wirklich etwas mehr Arbeit.

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#43

Beitragvon Verena & Elli » 04.03.2012, 23:04

Beitrag von Verena & Elli »

Bienchen hat geschrieben:Meine Definition von kontrollierbar entspricht deiner, einziger Unterschied ist wohl wirklich etwas mehr Arbeit.
Mit Verlaub:

Wenn Hugo tatsächlich so prima kontrollierbar ist, bist du erstens eine gute Hundeführerin und zweitens hat er mit Sicherheit einen sehr, sehr "moderaten" Jagdtrieb für einen Beagle.
:winkgrin:
Zuverlässig abrufbar am flüchtigen Wild sind sie im Gegensatz zu Vorstehern und Co. nämlich eigentlich nicht.
Wenn dein Hugo ein typischer Beagle ist, will ich auch irgendwann wieder einen. :jumpgrin: Scheint ein nettes, "gut zu motivierendes" Exemplar zu sein :2thumbs: .

Bienchen

#44

Beitragvon Bienchen » 05.03.2012, 06:30

Beitrag von Bienchen »

Verena, wir sind an dem selben Punkt wie schon einmal, obwohl es eigentlich um die Motivierbarkeit des Beagles ging, sind wir wieder beim Jagdtrieb angelangt.

So langsam ärgere ich mich über deine Unterstellungen, weswegen ich nicht weiter mit dir diskutieren möchte. Wie schon bei der letzten Diskussion geschrieben, hab ich wohl das Glück gehabt, zwei Beagles zu haben, die völlig untypisch sind und den Rest. Du kennst Hugo und Uschi nich, zunächst unterstellst du mir eine andere Auffassung und nun, dass ich nicht beurteilen kann, ob meine Hunde Jagdtrieb haben, du fällst ein pauschales Urteil über alle Beagles ohne zu berücksichtigen, woher sie kommen und wie fähig der Hundeführer ist, möchtest aber bitte den Alltagslabbi nicht mit den Labbis beim DRC verglichen haben, obwohl da genau das zum Tragen kommt, was ich die ganze Zeit zu erklären versuche. Jemand, der sich nen Labrador beim LRC oder DRC holt, hat sich schonmal mehr Gedanken gemacht, wird vom Züchter besser aufgeklärt, Hund hat bessere rassetypische Merkmale, beim Training im DRC gibt es von Anfang an kompetente Hilfestellung und die Hundeführer werden von Beginn an motiviert Anlagen zu fördern und den Hund auszulasten. Das ergibt dann von Beginn an einen leichtführigeren Hund und am Ende sicher einen gut erzogenen.

Mit Verlaub gesagt, die meisten Hundeschulen haben keine Ahnung von Jagdhunden und schon gar nicht vom Beagle, es findet wenig Aufklärung beim Züchter statt. Sowohl bei Hugi, als auch bei Uschi begann das Antijagdtraining mit 8 Wochen. Bindungsarbeit, konsequente Abbruchsignale usw. Wie ich das rausgehört habe, musstest du daran bei deinem Labbi aber auch arbeiten, also am Abbruchsignal. Die meisten Beagle, die ich kenne, haben nicht mehr oder weniger Jagdtrieb als Hugo und Uschi, es wurde meist aber erst an Bindung und Abbruchsignalen trainiert, als das Kind schon in den Brunnen gefallen war.... Ach, ich wollte ja nix mehr schreiben, nun gut, jetzt bin ich aber raus hier, auch weil es nun wirklich nicht mehr um das Ursprungsthema geht.

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#45

Beitragvon Verena & Elli » 05.03.2012, 14:45

Beitrag von Verena & Elli »

Hallo Katrin,
Bienchen hat geschrieben:Verena, wir sind an dem selben Punkt wie schon einmal, obwohl es eigentlich um die Motivierbarkeit des Beagles ging, sind wir wieder beim Jagdtrieb angelangt.
Ja du hast Recht, wir sind off topic :blush: .
Aber nun muss ich dir hier noch einmal antworten.

So langsam ärgere ich mich über deine Unterstellungen, weswegen ich nicht weiter mit dir diskutieren möchte. Wie schon bei der letzten Diskussion geschrieben, hab ich wohl das Glück gehabt, zwei Beagles zu haben, die völlig untypisch sind und den Rest. Du kennst Hugo und Uschi nich, zunächst unterstellst du mir eine andere Auffassung und nun, dass ich nicht beurteilen kann, ob meine Hunde Jagdtrieb haben,
Ich habe das Gefühl, dass du dich von mir provoziert fühlst. Das ist mit Sicherheit ein Missverständnis! Ich unterstelle dir nichts. Und wenn meine Worte für dich nach Unterstellungen klingen, dann tut es mir leid.
Natürlich kann ich via Internet nicht beurteilen, wie deine Hunde sind. Und das will ich auch gar nicht. Allerdings decken sich deine Beagleerfahrungen offenbar nicht mit meinen. Das ist alles. Ich finde das aber sehr spannend - daher habe ich so oft nachgefragt.

du fällst ein pauschales Urteil über alle Beagles ohne zu berücksichtigen, woher sie kommen und wie fähig der Hundeführer ist, möchtest aber bitte den Alltagslabbi nicht mit den Labbis beim DRC verglichen haben, obwohl da genau das zum Tragen kommt, was ich die ganze Zeit zu erklären versuche.
Ich kann nur von meinen persönlichen Erfahrungen, Eindrücken, Gesprächen etc. sprechen und muss sagen, dass ich den Beagle (unabhängig von seiner züchterischen Herkunft) in den Händen der meisten Hundeführer (ich schließe mich da selbst nicht aus) als schwerführig erlebe. Für mich liegt es in der Natur dieser Rasse.
Mit Verlaub gesagt, die meisten Hundeschulen haben keine Ahnung von Jagdhunden und schon gar nicht vom Beagle, es findet wenig Aufklärung beim Züchter statt. Sowohl bei Hugi, als auch bei Uschi begann das Antijagdtraining mit 8 Wochen. Bindungsarbeit, konsequente Abbruchsignale usw. Wie ich das rausgehört habe, musstest du daran bei deinem Labbi aber auch arbeiten, also am Abbruchsignal.
Das sehe ich alles ganz genauso!
Und ja: mit Kayliz musste ich auch fleißig arbeiten. Sie ist mir etwa 2-3mal kurz hinter Rehen abgezwitschert. Leider! Dann war sie kurz außer Sicht und kehrte um. Das ganze hat jeweils maximal 30 Sekunden gedauert. Ellis erster Jagdausflug im Alter von drei Jahren (der erste von insgesamt dreien) hat fast 4 Stunden gedauert.

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