Eigentrail

Womit wir unsere Hund auslasten können!
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Kruerex

Eigentrail

#1

Beitragvon Kruerex » 16.03.2012, 12:38

Beitrag von Kruerex »

Hallo

Nun denkt Mensch wohl zuerst "Eigentrail? Wie soll das funktionieren?"
Weil beim Trailen ja der verlorene Mensch das Ziel ist und ich kann ja nicht "Opfer" und "Hundeführer" bgleichzeitig sein ;o)
Hund müßte sich nun auch beim Ansetzen einfach umdrehen und sagen "Ey , du stehst doch da - willst mich veräppeln?" ;o)
Wenn man es allerdings so sieht : "Hund findet über meine Spur seine Belohnung" ist es gleich anders oder?
Und auch beim Trailen mit fremden Personen , sucht Hund ja nicht aus reiner Nächstenliebe , sondern weil er belohnt wird , wenn er das Opfer gefunden hat.

Weil mir immer Opfer fehlten , wr ich bis jetzt immer Fährten , probierte die Sache mit dem Eigentrail heute aber mal aus.
Mich zu finden , wenn Hund mich verloren hat , ist für beide Hunde eine leichte Übung - aber das tun sie frei und am Schluß bin ich ja das "Ziel"
Fährten - also einer Spur/Bodenverletztung folgen kann Madam im Schlaf *machen wir ja Jahre* . Verlorensuche - also einen versteckten Ball finden kann sie auch.
Schon allein deshalb war es interessant zu sehen , was Madam wohl machen würde.

Da aller Anfang leicht sein soll - waren es heute nur 2 Versuche , kurze Strecken *50-100m ich kann schlecht schätzen* , Hunde abgelegt , kurz gradeaus gelaufen , dann um eine Ecke rum , Zick/Zack um Bäume rum , irgendwann Ball abgelegt *mein Ziel* und zurück zum Hund ....Rexi ist mir inzwischen gefolgt - Madam lag wie festgenagelt immer noch an ihrem Platz.
Krüsi angeleint und angesetzt (hatte nun keinen Geruchsträger , habe am Boden gescharrt) und nun fragt mich nicht warum , aber Madam suchte wie sie suchen sollte. Eine Mischung aus hoher und tiefer Nase , nicht immer 100% auf der Spur (ein Zeichen das sie nicht der Bodenverletzung folgte) und kam 2x am Ziel an. *war im Grunde zu einfach für sie*
Am Ziel/Ball wurde sie belohnt *mit Ball*, abgeleint und Suche war beendet - sie suchte auch nicht weiter obwohl noch Spur da war *kann mich ja nicht wegbeamen*

Schwer war es nur für mich , da sie nicht immer auf der Spur war , war ich öfter leicht versucht sie neu anzusetzen *wie beim Fährten halt*

Nächster Versuch wird länger und ich möchte auch mal mit dem Rad los - das kennt sie bis jetzt nur mit Schleppenfährten *zieh Wurstwasser hinter mir her*

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#2

Beitragvon snakchen » 16.03.2012, 13:05

Beitrag von snakchen »

Mit dem Eigentrail habe ich insofern ein Problem, dass ich ja nicht möchte, dass mein Hund lernt "Auch wenn die Person am Start dabei ist, führt die Spur derselben zum Erfolg"
Hast du einen kontaminierten Geruchsgegenstand (z.B. weil Verwandte im selben Haus leben) wirst du zukünftig vielleicht ein Problem bekommen wenn du Eigentrails im selben Kontext wie "normales" Trailen machst.

Wenn du aber nur mit Gegenständen und Tüten arbeitest die ausschließlich den Geruch der zu suchenden Person tragen wirds kein Problem sein.

Just 4 Fun sicher eine super Sache. Columbia macht das auch oft, wenn ich z.B. ein Leckerlie verstecke. Sie geht ganz genau meiner Spur nach und sucht es so. :yes:
Interessant wirds, wenn du z.B. einen Bachlauf querst (viel Geruch weggetragen) oder andere Hindernisse einbaust.

Liebe Grüße,
Karin

Mel

#3

Beitragvon Mel » 16.03.2012, 15:06

Beitrag von Mel »

Hi,

ich halte von diesen EIgentrail auch nix. Was ich ab und an mal mache und EIgentrails nenne ist wenn ich einen Trail legen und ein Fremder mit meinen Hund nach mir Trailt.

Kruerex

#4

Beitragvon Kruerex » 16.03.2012, 16:35

Beitrag von Kruerex »

Leudde - ihr dürft nicht vergessen , dass ich NICHT normal traile.
Selbst wenn man was kaputt machen würde - kann ich es garnicht ..weil da vorher nix war ;o)

Können nun also darüber diskutieren was für ein Mist das ist oder aber wie es Hund auslastet ;o)
Ich wäre für Nr.2 ;o)

Wenn ich bedenke , was für ein Aufwand ich vorher gemacht habe um so eine Spurensuche zu machen *habe ja immer Fremddüfte gelegt* und es im Grunde auch so geht...wieso also nicht..

Kruerex

#5

Beitragvon Kruerex » 16.03.2012, 16:50

Beitrag von Kruerex »

Tante Google spuckt sogar Seminare zum Thema "Eigentrail" aus:

http://www.teamcanin.com/tc_data/leistu ... 062012.php

scheint auch kein "Einzelfall " zu sein - die bieten es auch an:
"Schwerpunkt: Eigentrail und Objektsuche

Der Eigentrail, als eine natürliche und einfache Form der Suche, bei der, der Hund lernt die Spur des Hundeführers zu verfolgen und das im Gegensatz zur Fährte auch auf Asphalt oder anderen Wegen. Der Vorteil zum Mantrail: man benötigt keine Fremdpersonen und kann seinen Hund trotzdem auslasten..."
http://www.dog-for-fun-training.de/Seminarkalender.html

Bienchen

#6

Beitragvon Bienchen » 16.03.2012, 16:59

Beitrag von Bienchen »

Klar, wenn man so immer arbeiten möchte, ist es sicher eine Alternative wenn man keine Versteckpersonen hat. Hat halt nichts mit Mantrailing im eigentlichen Sinn zu tun und ein Einstieg ins Richtige Trailen könnte schwieriger werden. Muss aber nicht.
Eigentrails werden auch beim Antrailen mal gemacht, aber aus oben genannten Gründen wird eigentlich anders gearbeitet.

Auslastung schafft man dann, wenn der Hund was zum Krübeln hat. Wenn du das so schaffst, hast du doch dein Ziel erreicht.

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