Hundeführerschein

Womit wir unsere Hund auslasten können!
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Gast

#16

Beitragvon Gast » 27.03.2012, 15:42

Beitrag von Gast »

Herzlichen Glückwunsch , Ulrike ! :2thumbs:



So viel ich weiß ,
gilt für NRW folgendes :

Der so genannten " Hundeführerschein " ist der Sachkundenachweis für Hundehalter großer Hunde über 20 Kilo oder 40 cm .
Jeder ,
der nicht bereits vorher schon mindestens drei Jahre lang einen Hund gehalten hat
und dies nachweisen kann (Hundesteuer) ,
muss diesen Nachweis erbringen.

Ablegen kann im Prinzip jeder diese Prüfung ,
allerdings wird den Prüfstellen angeraten ,
diesen Nachweis erst ab 16 als Bescheinigung auszustellen ,
da zum Führen von großen Hunden sowohl eine gewisse körperliche
wie auch geistige Reife erforderlich ist .
Bei den Nachweisen für Listenhunde ist das Mindestalter 18 Jahre .

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#17

Beitragvon Ulrike » 27.03.2012, 19:52

Beitrag von Ulrike »

Oh, danke für die Glückwünsche :bussi: !

Der Sachkundenachweis, der zur Zeit in NRW bei "20/40-er" oder gefährlichen Hunden verlangt wird, ist nur ein theoretischer. Eine praktische Prüfung wird nicht verlangt, kontrollieren tut's eh niemand, und deswegen hat den auch keiner.

Gast

#18

Beitragvon Gast » 27.03.2012, 20:48

Beitrag von Gast »

Ulrike hat geschrieben:Oh, danke für die Glückwünsche :bussi: !

Der Sachkundenachweis, der zur Zeit in NRW bei "20/40-er" oder gefährlichen Hunden verlangt wird, ist nur ein theoretischer. Eine praktische Prüfung wird nicht verlangt, kontrollieren tut's eh niemand, und deswegen hat den auch keiner.

.....doooooooch!!!

Wir, bzw. Dirk musste das machen! Als wir Hazel angemeldet haben, kam kurz drauf ein Schreiben vom Ordnungsamt, das die angemeldete Rasse über 20/40 ist und dieser Sachkundenachweis zu erbringen ist.
Dirk hat das dann gemacht, den Leinenruck leider vergessen anzukreuzen, hat dann noch mit dem Veterinär dort diskutiert als es ums Nicht-Chipen-lassen-müssen von z.B. Chiahuahua oder Malteser o.ä. ging,letztendlich bestanden und 30 € bezahlt.
Da die dort die Unterlagen aber vergessen haben weiter zu leiten, kam wieder ein paar Wochen später die Androhung eines Ordnungswidrigskeitsverfahrens gegen Dirk.............
Die liebe Alex hat dann alle Papiere samt 30€ Quittung kopiert und da nochmal eingereicht............. :motz: :umfall

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#19

Beitragvon Ulrike » 27.03.2012, 20:56

Beitrag von Ulrike »

Ooohh, sorry Alex :blush: , ich werd's editieren und Münster dazu schreiben. Hier wird das nämlich nicht gemacht oder die Leute haben samt und sonders ihre Hunde schon gar nicht erst angemeldet. Das wäre auch noch ne Möglichkeit.

Gast

#20

Beitragvon Gast » 27.03.2012, 20:57

Beitrag von Gast »

Ulrike hat geschrieben:Ooohh, sorry Alex :blush: , ich werd's editieren und Münster dazu schreiben. Hier wird das nämlich nicht gemacht oder die Leute haben samt und sonders ihre Hunde schon gar nicht erst angemeldet. Das wäre auch noch ne Möglichkeit.
Quatsch Ulrike!! :hug:

ich hab diesen Fragenkatalog als Lachplatte abgetan!!! Ich hab noch ein Exemplar davon zu Hause!!! :lol:

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#21

Beitragvon Ulrike » 27.03.2012, 20:57

Beitrag von Ulrike »

Ulrike hat geschrieben:Oh, danke für die Glückwünsche :bussi: !

Der Sachkundenachweis, der zur Zeit in NRW bei "20/40-er" oder gefährlichen Hunden verlangt wird, ist nur ein theoretischer. Eine praktische Prüfung wird nicht verlangt, kontrollieren tut's in Münster eh niemand, und deswegen hat den auch hier keiner.

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#22

Beitragvon Verena & Elli » 27.03.2012, 21:03

Beitrag von Verena & Elli »

Alex hat geschrieben: Wir, bzw. Dirk musste das machen! Als wir Hazel angemeldet haben, kam kurz drauf ein Schreiben vom Ordnungsamt, das die angemeldete Rasse über 20/40 ist und dieser Sachkundenachweis zu erbringen ist.
Was ist Hazel denn für eine Rasse? Ein Beagle kann es ja dann nicht sein, oder??!
Alex hat geschrieben:Dirk hat das dann gemacht, den Leinenruck leider vergessen anzukreuzen, hat dann noch mit dem Veterinär dort diskutiert als es ums Nicht-Chipen-lassen-müssen von z.B. Chiahuahua oder Malteser o.ä. ging,letztendlich bestanden und 30 € bezahlt.
Was war das denn für eine Frage mit dem Leinenruck? Was hat er denn da nicht angekreuzt (nur interessehalber)?

Gast

#23

Beitragvon Gast » 27.03.2012, 21:12

Beitrag von Gast »

Zu 1: Hazel ist ein Poitevin

Zu 2 : Es ging ums Tadeln des Hundes........

Wie sollte ein Hund getadelt werden?
a) durch Schläge b) über Leinenruck c) über die Stimme d) durch Schnauzengriff

bis auf Antwort a wäre alles anzukreuzen gewesen. Dirk hat mit dem Veterinär nachher über den Leinenruck gesprochen und war, anders als der Mann der Meinung, daß da vllt der Zusatz ...wenn Hund am Geschirr... nicht schaden könne.........

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#24

Beitragvon Ulrike » 27.03.2012, 21:25

Beitrag von Ulrike »

Alex hat geschrieben:
Ulrike hat geschrieben:Ooohh, sorry Alex :blush: , ich werd's editieren und Münster dazu schreiben. Hier wird das nämlich nicht gemacht oder die Leute haben samt und sonders ihre Hunde schon gar nicht erst angemeldet. Das wäre auch noch ne Möglichkeit.
Quatsch Ulrike!! :hug:
Doch, doch, schon ok so :winkgrin: . Ich wollte das echt nicht verallgemeinern :bussi:

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#25

Beitragvon snakchen » 28.03.2012, 07:26

Beitrag von snakchen »

Ulrike hat geschrieben:
snakchen hat geschrieben: Aber ganz ehrlich, die Prüfung ist sinnlos.
Das sehe ich - auch ganz ehrlich - völlig anders :winkgrin: . Was die theoretische Sachkundeprüfung anbelangt, gebe ich dir im Wesentlichen Recht. Den Kram muss man sich nun mal in den Kopf hauen, und viele "richtige" Antworten sollte man anschließend auch ganz schnell wieder vergessen.
Hi, Glückwunsch zur Prüfung!

Vielleicht ist das in Dtld anders, in Österreich ist die Prüfung ja bundeslandeinheitlich. Da gibts keine hundeschuleigenen Führerscheine und der Führerschein ist z.B. für Kampfhunde verpflichtend. (Theorie und Praxis)

Ich hatte einen Hund im Kurs der war einfach nur unmöglich. Die Besitzerin hat dann bei der Prüfung der Prüferin (die bei uns ja nicht von der Hundeschule kommt) erklärt, dass ihr Hund schon zweimal ein Kaninchen vom Nachbarn gekillt hat. Der Hund hat sich bei der Prüfung schlecht benommen, ich bin im Boden versunken, wirklich. Wenig Spur von kontrollierbar. Sein Glück war, dass er keine Menschenaggressivität gezeigt hat. Und deshalb hat sie ihn gekriegt.
Aber eine Bescheinigung, dass der Hund gut zu führen ist und der Besitzer sich mit Hunden auskennt, ist das definitiv nicht. Zumindest nicht bei uns in Ö, trotz der gesetzlichen Verpflichtung und bundeseinheitlichen Regelung...

Liebe Grüße,
Karin

kleineMeute

#26

Beitragvon kleineMeute » 28.03.2012, 09:09

Beitrag von kleineMeute »

Also ich fände es nicht schlecht, wenn man einen Nachweis erbringen müsste sich informiert bzw. gebildet zu haben bevor man sich einen Hund anschafft. Dann würden vielleicht auch weniger Hunde mehr unterm Weihnachtsbaum sitzen.
Es ist nur schade dass es so uneinheitlich ist.

Das Training an sich find ich toll (jedenfalls bei uns) es wird halt doch noch ein bisschen mehr aufs Detail geachtet als im "normalen" Gruppenunterricht.

Und nacher wird nicht geprüft wie der Hud drauf ist also sein Wesen, sondern ob man ihn führen kann. Ob man vorausschauend ist und seinen Hund richtig einschätzen kann. Ob die Beziehung zwischen Hund und Mensch stimmt. Sollte der Prüfer einen z.B. in Situationen bringen in denen man weiß das schafft der Hund nicht bzw. das wird zu eng, zu stressig etc. und man löst das auf eine andere Art - so wie es dem Hund gut tut, dann ist das okay. Denn genau das will er sehen.

Und das find ich super. Das ist fürmich ein Test der Sinn macht.

Wie genau das nacher aussehen soll, ob dann auch der Lebenspartner den Schein machen muss und die Mutter die den Hund max. 4 mal im Jahr führt und vielleicht noch die Freundin die ihn ab und zu mal zur Pflege hat etc. das weiß ich nicht, das wäre wohl übertrieben.
Bin mal gespannt wo die Gernzen sind wenn der Hundeführerschein bei uns eingeführt wird.

kleineMeute

#27

Beitragvon kleineMeute » 28.03.2012, 09:11

Beitrag von kleineMeute »

Ach und zu 20/40
Ich kenne da ein paar Beagle die haben gerade so knapp über 40cm und haben auch ihre 20kg.... :jumpgrin:
NEIN, Emilio nicht!

Gast

#28

Beitragvon Gast » 28.03.2012, 09:16

Beitrag von Gast »

.... ich überlege, was denn mit den Hunden passiert, die durch oder mit Halter durch die Prüfung fallen....

Gibt es da schon irgendwie einen Plan?? Darüber hab ich nämlich noch nix gehört, und man kann dann ja wohl nicht alle Hunde ins TH stecken???

Ausserdem finde ich die 20/40 in NRW auch nicht soooo gelungen, es gibt doch auch kleinere Rassen, die nicht Listenhund sind aber auch nicht "ohne", zumindest was Leinenagression und so was angeht....????

Ich gebe zu, ich habe das noch nicht wirklich begriffen..... :gruebel: :blush:

kleineMeute

#29

Beitragvon kleineMeute » 28.03.2012, 12:41

Beitrag von kleineMeute »

Stimmt, der Dackel von 2 Straßen weiter ist viel giftiger als meiner Freundin ihr Rotti bzw. ne anderen Bekannten ihre Dobilämmer ;-)
20/40 ist out!

Ja, gute Frage Alex, ich hab keine Ahnng was mit denen passiert die durchfallen...
Weiter machen bis sie es packen? :gruebel: :nixweiss:
Darüber hab ich auch noch nix gehört.

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#30

Beitragvon Verena & Elli » 28.03.2012, 13:42

Beitrag von Verena & Elli »

Alex hat geschrieben: Wie sollte ein Hund getadelt werden?
a) durch Schläge b) über Leinenruck c) über die Stimme d) durch Schnauzengriff

bis auf Antwort a wäre alles anzukreuzen gewesen.
Ah, o.k. Danke.

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