Hundeführerschein

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Ulrike
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#31

Beitragvon Ulrike » 28.03.2012, 18:47

Beitrag von Ulrike »

snakchen hat geschrieben: Hi, Glückwunsch zur Prüfung!
Danke :bussi: !
snakchen hat geschrieben:Der Hund hat sich bei der Prüfung schlecht benommen, ich bin im Boden versunken, wirklich. Wenig Spur von kontrollierbar. Sein Glück war, dass er keine Menschenaggressivität gezeigt hat. Und deshalb hat sie ihn gekriegt.
Unser Prüfer war bestimmt kein hardliner, aber den hätte sie bei ihm dann nicht gekriegt :crazy:

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#32

Beitragvon Ulrike » 28.03.2012, 19:23

Beitrag von Ulrike »

Alex hat geschrieben:.... ich überlege, was denn mit den Hunden passiert, die durch oder mit Halter durch die Prüfung fallen....

Gibt es da schon irgendwie einen Plan?? Darüber hab ich nämlich noch nix gehört, und man kann dann ja wohl nicht alle Hunde ins TH stecken???
Im neuen niedersächsischen HundeG ist ja vorgesehen, dass alle Neu-Hundehalter die theoretische Sachkundeprüfung schon machen müssen, bevor ein Hund ins Haus kommt. Theoretisch darf sich also niemand einen Hund zulegen, der diese Prüfung nicht bestanden hat. Aber solche Regelungen stehen und fallen ja immer damit, wie die einzelnen Gemeinden sie umsetzen bzw. ihr Ermesen ausüben.

In NRW darf die Sachkundeprüfung nur ein Mal wiederholt werden. Wenn jemand die Prüfung 2 Mal nicht bestanden hat, gibts ne Meldung ans Ordnungsamt. Was die dann im Einzelnen draus machen, weiß ich nicht. In Münster wird zumindest bei Listenhunden durchgegriffen. Die landen dann tatsächlich im Tierheim, egal wie lieb die sind.
Ausserdem finde ich die 20/40 in NRW auch nicht soooo gelungen, es gibt doch auch kleinere Rassen, die nicht Listenhund sind aber auch nicht "ohne", zumindest was Leinenagression und so was angeht....????
Das sehe ich ganz genauso! Ich glaube, NRW ist auch das einzige Bundesland, das diese 20/40-er Regelung hat. Ich kann dir auch aus dem Stand 2 JR's und 3 Chihuahuas nennen, die jedem Listenhund alle Ehre machen würden :datz:
Ich gebe zu, ich habe das noch nicht wirklich begriffen..... :gruebel: :blush:
Begreifen ist auch schwierig, weil da vieles im Ermessen der Behörden der einzelnen Städte und Gemeinden liegt.

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#33

Beitragvon beagle2 » 29.03.2012, 12:06

Beitrag von beagle2 »

Ich habe jetzt nicht alles durchgelesen, vielleicht hätte ich das tun sollen.
Jetzt aber nur so aus dem Stegreif. Ich denke, daß es z.T. gut ist, aber auch,
daß viele Tierheimhunde ihre Chance verlieren, aus dem TH zu kommen.
Denn ich kann mir nicht vorstellen, daß jeder, der jetzt gerne einen Hund möchte,
erst eine Prüfung machen will oder wird bevor er einem Hund ein neues Zuhause gibt.

Hat halt alles seine zwei Seiten.

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#34

Beitragvon Ulrike » 29.03.2012, 16:07

Beitrag von Ulrike »

Hallo Elfriede,

ich seh da erst mal kein Problem für die TH-Hunde, weil ALLE neuen Hundehalter diese Prüfungen machen müssten, egal woher der Hund kommen soll. Und da Menschen, die sich für TH-Hunde interessieren, oft auch ein gewisses Problembewusstsein mitbringen, glaube ich nicht, dass sie eine Sachkundeprüfung abschrecken würde, die sie bei einem Hund aus anderer "Quelle" auch ablegen müssten.

Viel eher glaube ich, dass sich Leute die Anschaffung zwei Mal überlegen, die sich einen "Billighund" vom Vermehrer anschaffen wollen, die dann hoffentlich die Lust verlieren, schon im Vorfeld auch noch Geld und Zeit in eine Sachkundeprüfung zu stecken. Oder Leute, die sich aus einer Laune heraus einen Hund anschaffen wollen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was da eigentlich auf sie zukommt. Auch hier würde dann hoffentlich manchem Hund der Weg ins TH erspart bleiben. Und das wäre doch mal grad recht!

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#35

Beitragvon beagle2 » 29.03.2012, 18:08

Beitrag von beagle2 »

Ja Ulrike,
ich stimme Deiner Ausführung voll zu und halte es auch für richtig.

Nur, ich kenne eben auch Leute, die sich Hunde aus dem TH geholt haben,
den Hunden geht es super und die werden gehegt, gepflegt und geliebt.
Es wird alles getan, daß es ihnen gut geht.
Zwei davon kommen über Vermittlungen aus Moldawien, der andere weiß
ich jetzt nicht mehr.
Aber - wenn die vorher einen Sachkundenachweis hätten bringen müssen
oder eine Prüfung, die hätten das nie gemacht.

Das war halt meine Überlegung dazu. Die wollten den Tieren helfen und sonst nix.

Ergänzend muß ich aber noch erwähnen, dass es den HH wirklich nicht schaden
würde, wenn sie so eine Schulung gemacht hätten. :dogrun :dogrun :dogrun = deshalb.

Jenny

#36

Beitragvon Jenny » 30.03.2012, 12:44

Beitrag von Jenny »

Ich wohne ja nun in Niedersachsen. Ich habe mich, bevor Birdie bei uns im November letzten Jahres eingezogen ist, bei unserer Gemeinde erkundigt, wie, wo, wann und was für ein Sachkundenachweis zu erbringen ist.
Mich schauten zwei große Augenpaare der Angestellten dort an und sie sagten mir, dass noch KEINER nen Plan hat, wie das ganze laufen soll. :gruebel:
Es stehen wohl noch keine Richtlinien und nichts.
Weitere Antwort war, dass ich mir erst mal keine Gedanken machen solle, ich bekäme dann Post von der Gemeinde wenn es soweit wäre......

Ich erwarte das ganze mit Spannung. Kann ja dann mal berichten, wenn es soweit ist..... :winkgrin:

Jenny

#37

Beitragvon Jenny » 30.03.2012, 12:46

Beitrag von Jenny »

Nun habe ich aber etwas vergessen.

Ich halte es genauso wie ihr sinnvoll, so einen Sachkundenachweis zu erbringen. Wenn ich manchmal sehe, was die Leutchen so mit ihren Hunden machen.....oder auch nicht....

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