"familieninternes" mantraling?

Womit wir unsere Hund auslasten können!
ÖFFENTLICH LESBAR!

Moderator: BeagleFriends-Team

Benutzeravatar
Ulrike
Schnuckelchen mit Spurlaut-Tornado
Beiträge: 8668
Registriert: 23.03.2006, 19:45
Hund(e): Nelly, geb. 01.06.2005
Wohnort: Münster / Westf.
Hat sich bedankt: 11 Mal
Danksagung erhalten: 39 Mal
Kontaktdaten:

#16

Beitragvon Ulrike » 16.11.2013, 21:58

Beitrag von Ulrike »

tanja hat geschrieben: @ulrike: ja, die emma hat uns weggehen sehen. das liess sich nicht vermeiden an der stelle. bei lucys strecke haben wir es dann etwas geschickter gelöst!
Ich kann dir das jetzt nicht einmal fundiert begründen, aber ich war mir fast sicher, dass Emma deinen Mann hat weggehen sehen, umso spannender, dass es bei Lucy anders war.

Ich kann das letztlich nur mit Nelly vergleichen und unserer Situation, dass ich relativ oft nur mit 1 Bekannten traile, die Nelly gut kennt. Immer wenn Nelly alleine schon sehen konnte, dass meine Trailpartnerin überhaupt wegging, war der Start anschließend eine ziemliche Katastrophe. Da wurde nur rumgehampelt und rumgemacht, vor allem rumgeguckt und sich um alles andere gekümmert als ums Trailen. Und ja, irgendwann kam auch Madame dann mal in die Pötte, und dann liefs :datz: . Seitdem ich das "Hinterhergucken" konsequent und komplett bei allen und jedem, egal, ob bekannt oder nicht, abgestellt habe, indem ich eine Decke über die Box lege, ist das Thema erledigt.

Ein Erklärungsversuch wäre, dass Emma die Situation kennt, dass dein Mann einfach geht, sie das auch sehend mitbekommt, aber so what. Suchen tut ihn dann auch keiner, ist er halt mal weg. Jetzt sieht sie ihn plötzlich weggehen, weiß eigentlich sowieso wie er "riecht" und soll ihn suchen :gruebel: .

Vorschlag: Sicht versperren, egal wie, dass sie sich tatsächlich nur noch auf den Geruch verlässt und eben selbst auch nicht mehr mitgehen, damit da fürs Trailen so viel Klarheit wie möglich rein kommt. Der Beagle ist ja von Hause aus ein Nasen- und kein Sichtsucher wie andere Rassen. Lucy konnte nicht gucken, ich denke mal, für sie war ihr Auftrag klarer, aber auch das ist letztlich Spekulation. Probier es einfach mal aus. Ich bin sehr gespannt!

Gast

#17

Beitragvon Gast » 16.11.2013, 22:01

Beitrag von Gast »

Mir ist das völlig egal ob jemand just for fun trailt oder eben einsatzorientiert! Solange der Spass am Hund und an der Sache da ist und man eben immer in der Absicht arbeitet es so gut als möglich zu machen ist das für mich erstmal das Wichtigste! :2thumbs:

Ich wollte auch nie in einer Staffel landen....aber hier bei mir gab es nur diese Möglichkeit,und selbst die ist über 70 km von meinem Wohnort entfernt! Mittlerweile hats mich aber dann eben so gepackt, das ich halt weiter in Richtung Einsatz trainiere. Ob wir das jemals schaffen weiß ich nicht, aber das ist auch nicht so vorrangig. Wenn man nämlich anfängt ungesunden Ehrgeiz zu entwickeln kommt man mit unweigerlichen Rückschritten nicht mehr klar und es macht keinen Spaß mehr. Da möchte ich nie hinkommen! :yes:

Bienchen

#18

Beitragvon Bienchen » 16.11.2013, 22:13

Beitrag von Bienchen »

Ich kenne es, dass Hunde schon unterschiedlich motiviert suchen. Kinder suchen meine beiden z.B. Aextrem motiviert, Herrchen etwas weniger, Menschen, die sie nicht mögen, manchmal sogar wiederstrebend. Für einen Hund spielt neben dem Geruch auch Stimmung, Medikamente usw. eine Rolle. Nichts desto Trotz erwarte ich von meinen Hunden, dass sie ihre Arbeit machen, egal wer gesucht wird. Das funktioniert auch, so sehich nur an Kleinigkeiten, ob die VP mehr oder weniger interessant ist.
Generell kenne ich es aber aus dem Training gerade bei den Beagletieren, dass sie je leichter die Aufgabe ist, umso mehr neben her machen können. Unsere Gruppe besteht auch mehreren Beagle und ich hab auch schon viele andere Rassen gesehen. Dadurch, dass der Beagle ein extremer Nasenspezialist mit fast den meisten Riechzellen ist, empfindet er Sachen als sehr einfach, die wir für kniffelig halten. Da kann er khne Probleme Hundezeitung lesen, Müll wahrnehmen, die Hasenspur erkennen und den Trail verfolgen. Meine Erfahrung ist, je kniffeliger der Trail, je motivierter sind die kleinen Klugscheißer. Also natürlich bei erfahrenen Hunden.

Kniffelig bedeutet übrigens nicht gleich lang. Es könnte also sein, dass zusätzlichzu der bekannten VP auch der Trail unglücklich gelegt war. Windverhältnisse, unvorhandene Verleitspuren, Bodenbeschaffenheit usw. Da ist es durchaus möglich, dass der Hund beim Ansatz schon weiß, das Opfer sitzt in 200 Metern links.

Das A und O ist daher, sich mit dem Traillegen zu beschäftigen, sehr abeechslungsreich zu sein, VP wechseln, Backup wechseln, Scent wechseln, gegen die Startrichtung ansetzen, mit Verleitspuren arbeiten, mit Blenkung, verschieden Untergründe.... So bleibt es interessant. Weiß der Hund was er zu tun hat, macht es aber trotzdem nicht, nur wenn er Lust hat, muss dringend am Gehorsam gearbeitet werden. Denn neben all der Motivation, ist es auch eine Sache des Gehorsam, dass mein Hund eine gestellte Aufgabe erledigt.

Benutzeravatar
Ulrike
Schnuckelchen mit Spurlaut-Tornado
Beiträge: 8668
Registriert: 23.03.2006, 19:45
Hund(e): Nelly, geb. 01.06.2005
Wohnort: Münster / Westf.
Hat sich bedankt: 11 Mal
Danksagung erhalten: 39 Mal
Kontaktdaten:

#19

Beitragvon Ulrike » 16.11.2013, 22:20

Beitrag von Ulrike »

Bienchen hat geschrieben:Meine Erfahrung ist, je kniffeliger der Trail, je motivierter sind die kleinen Klugscheißer. Also natürlich bei erfahrenen Hunden.

Kniffelig bedeutet übrigens nicht gleich lang. Es könnte also sein, dass zusätzlichzu der bekannten VP auch der Trail unglücklich gelegt war. Windverhältnisse, unvorhandene Verleitspuren, Bodenbeschaffenheit usw. Da ist es durchaus möglich, dass der Hund beim Ansatz schon weiß, das Opfer sitzt in 200 Metern links.

Das A und O ist daher, sich mit dem Traillegen zu beschäftigen, sehr abeechslungsreich zu sein, VP wechseln, Backup wechseln, Scent wechseln, gegen die Startrichtung ansetzen, mit Verleitspuren arbeiten, mit Blenkung, verschieden Untergründe.... So bleibt es interessant. Weiß der Hund was er zu tun hat, macht es aber trotzdem nicht, nur wenn er Lust hat, muss dringend am Gehorsam gearbeitet werden. Denn neben all der Motivation, ist es auch eine Sache des Gehorsam, dass mein Hund eine gestellte Aufgabe erledigt.
:winken: Katrin, Tanja trailt doch erst seit Juli :winkgrin: :keks: . Ich glaube, das wäre jetzt alles des Guten zuviel ...

Bienchen

#20

Beitragvon Bienchen » 16.11.2013, 22:32

Beitrag von Bienchen »

Für einen Hund, der seit Juli jede Woche trailt, müsste aber ein Trail von 200 Metern auf Wald mit Gegenwind trotzdem zu einfach sein. Oder es wurde, wie schon geschrieben, gar nicht darauf geachtet, dass der der Individualgeruch gesucht wird, sondern der Frischeste. Dafür würde das Verfolgen der Familie sprechen.

I

Benutzeravatar
tanja
mit dem einzelnen Schlacks und dem Emmchen-Engel
Beiträge: 10301
Registriert: 08.05.2006, 13:12
Hund(e): Emma (10.08.2005-08.02.2019), Lucy (* 21.06.2010)
Hat sich bedankt: 81 Mal
Danksagung erhalten: 73 Mal
Kontaktdaten:

#21

Beitragvon tanja » 17.11.2013, 09:25

Beitrag von tanja »

wir trailen erst seit juli und es gab dabei auch längere pausen (z.b. den gesamten sept.), aber fährten tut emma ja schon seit 7 jahren. auch wenn es nicht dasselbe ist, verfolgt sie auch knifflige spuren unabhängig von der windrichtung ziemlich gut :2thumbs:
... und sie hat in der tat, wie katrin beschreibt, auch immer mal wieder zeit für's pinkeln auf der strecke, gras fressen, müll sowieso :crazy:
lucy "nur" für müll... :lol:

ich habe ja jetzt viele tolle hinweise von euch bekommen (DANKE!), darüber nachgedacht und bin zu folgendem (natürlich spekulativem) ergebnis gekommen, warum emma die trail-situation gestern verwirrt hat:

zunächst denke ich, hat emma die übertragung der speziellen trainer-situation auf unsere familieninterne übungssituation irritiert.
dann musste sie erst einmal begreifen, dass mein mann nun auf eine ihr in diesem zusammenhang neue art zu suchen ist. da sehe ich im nachhinein am start richtig ihr hirn rattern :liebhab: ... denn ihre motivation, meinen mann zu suchen ist sehr hoch!
ganz wichtig denke ich, ist ulrikes hinweis, dass sie meinen mann hat weggehen sehen. daran habe ich gestern auch schon gedacht. das nächste mal werde ich die box im auto einfach mit einer decke abhängen.
ausserdem kommt meine spur, da ich meinen mann in sein versteck begleitet habe und wieder zurückgegangen bin, in doppelter dosierung hinzu -zumal ich ja auch den geruch meines mann trage. werden wir das nächste mal auch drauf verzichten.

und ich werde das ganze auch noch einmal mit unserer trainerin besprechen - nun ja bestens vorbereitet :winkgrin:

wiederholen können wir diese übungssituation von gestern wahrscheinlich erst am wochenende in zwei wochen :trippel

schön zu wissen, dass ihr zum teil auch mit familienmitgliedern trailt - denn es war ja auch eine frage, ob diese vorgehensweise sich in irgendeiner form hinderlich oder negativ auswirkt.

Gast

#22

Beitragvon Gast » 17.11.2013, 15:37

Beitrag von Gast »

hi,

mein erster Gedanke war auch, ob Emma wirklich den Sinn vom Geruchsartikel verstanden hat.
Beim Fährten hat sie ja keine Suche nach GA kenengelernt
und Du schreibst dass Deine Trainerin beim Trailen die Person immer weg bringt und Emma möglicherweise nun diesen "Hilfsgeruch" vermisst hat.
(ich hatte mir bei meinem ersten Trailhund durch dieses Wegbringen der VP übrigens auch unnötig Fehler eingebaut... :afraid: )

Ich greife auch gelegentlich auf Familienmitglieder als VP zurück (wozu hat man vier Kinder ... :winkgrin: )
Es gibt Hunde, die - wenn häufig gut bekannte Personen/Familienmitglieder gesucht werden - , später fremde Personen weniger motiviert suchen. Daher wird u.a. oft empfohlen nur mehr oder weniger fremde Personen zu verstecken, damit Wuffel gleich lernt, dass ALLE Leute toll sind.

Probleme mit der Geruchsartikelverknüpfung gibt es übrigens leicht wenn immer die gleichen Personen im Training gesucht werden (und der Hund sich dann eh schon denken kann welche Spuren...), das gilt natürlich auch für häufiges Trailen mit Familienmitgliedern.

Wenn man Familienmitglieder im Wechsel zu möglichst vielen verschiedenen Personen suchen lässt, wüsste ich nichts was dagegen spricht.

LG,
Ulrike mit den Fellnasen

p.S.:
recht einfach und billig ist es, an Wäscheklammern ein Stück rot-weißes Absperrband zu knoten. Die kann dann Dein Mann als Markierung an Sträucher und Bäume klammern damit Du weiß wo er lang gegangen ist ...

Yvonne

#23

Beitragvon Yvonne » 17.11.2013, 19:41

Beitrag von Yvonne »

Ich habe mal eine Frage, ist das vielleicht eine Ecke gewesen, in der ihr sonst spazieren geht?
Meine Erfahrung hat gezeigt, dass Hunde in ihrem Gassigeh "Bezirk" trailen, es viel schwerer haben, als in fremden Umgebungen. Das kann ein Grund sein.
Und ob der Hund die Spur des Trainers trailt oder die der Zielperson, kann man testen, indem der Trainer einen anderen Weg zum Start zurück geht, als der gelegte Trail. So haben wir mal überprüft, ob die Hunde die Trainerspur trailen oder die der Zielperson.
Mein Freund war auch mal mit zum Training und saß als Verleitperson kurz vor dem Ziel. Und sie ist an ihm vorbei.

Benutzeravatar
tanja
mit dem einzelnen Schlacks und dem Emmchen-Engel
Beiträge: 10301
Registriert: 08.05.2006, 13:12
Hund(e): Emma (10.08.2005-08.02.2019), Lucy (* 21.06.2010)
Hat sich bedankt: 81 Mal
Danksagung erhalten: 73 Mal
Kontaktdaten:

#24

Beitragvon tanja » 18.11.2013, 08:23

Beitrag von tanja »

nein, yvonne, in dem dem gebiet sind wir ganz selten und waren es dieses jahr noch gar nicht.

unsere trainerin geht auch manchmal einen anderen weg zurück, aber dennoch ist sie doch mit der zielperson zusammen ins versteck gegangen!

Gast

#25

Beitragvon Gast » 18.11.2013, 10:55

Beitrag von Gast »

Yvonne,
ich glaube es reicht nicht immer, dass der Trainer/Backup einen anderen Weg zurückläuft.
Der Hund muss nicht unbedingt die Trainerspur trailen, es reicht oft schon dass er gelernt hat diese Spur als Hilfe mitnutzen zu können.
(und das kann dann z.B. dazu führen, dass wenn der Hund an einer schwierigen Stelle die Spur der VP verliert, er auf der vertrauten Hilfsspur weitersucht anstatt den Spurverlust zu zeigen...)

Ich habe diesbezüglich schon genug leidvolle Erfahrungen gesammelt :afraid:
und achte daher im regelmäßigen Training konsequent drauf solche Parallelspuren zu vermeiden.
(z.B. kann die Person die den Trail auslegt, gleich vom Start weg andersherum um den Häuserblock laufen, dann kurz parallel gehen, an der nächsten Ecke sich wieder trennen etc ...)

LG,
Ulrike mit den Fellnasen

Benutzeravatar
tanja
mit dem einzelnen Schlacks und dem Emmchen-Engel
Beiträge: 10301
Registriert: 08.05.2006, 13:12
Hund(e): Emma (10.08.2005-08.02.2019), Lucy (* 21.06.2010)
Hat sich bedankt: 81 Mal
Danksagung erhalten: 73 Mal
Kontaktdaten:

#26

Beitragvon tanja » 15.12.2013, 20:40

Beitrag von tanja »

wollte noch einmal kurz folgendes berichten:

es stand ja die überlegung im raum, dass der hund sich beim trailen mit an der spur der begleitperson orientiert oder zu sehr daran, sofern diese die zielperson mit ins versteck begleitet.

nun hatten wir genaus dieses thema gerade am freitag beim trailen mit emma und ich kann es revidieren: emma hat super getrailt. unsere trainerin lässt die zielperson i.d.r. einige meter zum schluss hin alleine laufen und geht einen anderen weg zurück - sprich an einer stelle gabelt sich der weg zwischen begleit- und zielperson. emma hat an dieser gabelung ohne umschweife die spur der zielperson verfolgt!
lucy ein anderes mal auch :2thumbs:

in unserem fall war das beim "familieninternen" trailen also nicht das problem.
wir haben es seitdem alleine allerdings auch nicht noch einmal ausprobiert, weil wir wieder mehr gefährtet haben. ist aber für die weihnachtsfeiertage geplant, und ich bin gespannt!

Benutzeravatar
Ulrike
Schnuckelchen mit Spurlaut-Tornado
Beiträge: 8668
Registriert: 23.03.2006, 19:45
Hund(e): Nelly, geb. 01.06.2005
Wohnort: Münster / Westf.
Hat sich bedankt: 11 Mal
Danksagung erhalten: 39 Mal
Kontaktdaten:

#27

Beitragvon Ulrike » 15.12.2013, 22:11

Beitrag von Ulrike »

tanja hat geschrieben: es stand ja die überlegung im raum, dass der hund sich beim trailen mit an der spur der begleitperson orientiert oder zu sehr daran, sofern diese die zielperson mit ins versteck begleitet.......

.... in unserem fall war das beim "familieninternen" trailen also nicht das problem.
Das würde ich persönlich noch nicht so schnell als unproblematisch abhaken, sondern gut im Auge behalten und ausprobieren.

Die Trainerin und die VP sind Fremde, du in der Rolle als "Trainerin" oder besser Trailauslegerin und dein Mann als VP sind keine Fremden für deine beiden, heißt es sind da zwangsläufig auch viele gemeinsame Gerüche im Spiel, die Teil eures Individualgeruchs sind. Für mich ist das ne andere Nummer, die man austesten sollte. Es kann ja gut und gerne sein, dass es wirklich kein Problem ist, aber die Trainingssituation ist nicht unbedingt dieselbe wie die familieninterne Trailsituation.

Benutzeravatar
tanja
mit dem einzelnen Schlacks und dem Emmchen-Engel
Beiträge: 10301
Registriert: 08.05.2006, 13:12
Hund(e): Emma (10.08.2005-08.02.2019), Lucy (* 21.06.2010)
Hat sich bedankt: 81 Mal
Danksagung erhalten: 73 Mal
Kontaktdaten:

#28

Beitragvon tanja » 16.12.2013, 08:11

Beitrag von tanja »

da hast du völlig recht, ulrike! war beim schreiben gestern total unkonzentriert :blush:

wie es in unserer konstellation das nächste mal läuft, werden wir sehen. hatte schon abgehakt, dass ich meinen mann wieder begleiten würde. er wird allein gehen...

nein, ich meinte, dass meine hunde das trailen anscheinend generell nicht auf den geruch unserer trainerin beziehen. ...denn es wurde ja auch vermutet, dass es mit emma in unserer familiensituation nicht funktioniert hat, weil ihr die spur/der geruch unserer trainerin fehlte.
und auch beim trainings-trailen wurde ja darauf hingewiesen, dass es keine gute idee sei, wenn die trainerin prinzipiell die zp begleitet. das beeinflusst die beiden aber ja auch nicht. das war für mich am freitag wie oben beschrieben so ein aha-erlebnis.

Gast

#29

Beitragvon Gast » 16.12.2013, 10:15

Beitrag von Gast »

tanja hat geschrieben:und auch beim trainings-trailen wurde ja darauf hingewiesen, dass es keine gute idee sei, wenn die trainerin prinzipiell die zp begleitet. das beeinflusst die beiden aber ja auch nicht. das war für mich am freitag wie oben beschrieben so ein aha-erlebnis.
wenn Du Glück hast, beeinflusst es Deine Hunde wirklich nicht, häufig ist das aber nur eine Frage der Zeit und Fehler sind eingebaut.
Und oft merkt man dann erst spät, dass der Hund doch gelernt hat, dass er sich bei Schwierigkeiten auch an der "Hilfsspur" des Traillegers orientieren kann.

Für Hobbytrailer meist nicht so schlimm - aber bei Rettungshunden u.U. mit schweren Folgen: wenn dann z.B. der Hund im Einsatz bei Spurverlust auf eine aus dem Training bekannte Spur eines Staffelkollegen (der zuvor dort gesucht hat) switcht, anstatt ein sauberes Negativ zu zeigen ...

Benutzeravatar
tanja
mit dem einzelnen Schlacks und dem Emmchen-Engel
Beiträge: 10301
Registriert: 08.05.2006, 13:12
Hund(e): Emma (10.08.2005-08.02.2019), Lucy (* 21.06.2010)
Hat sich bedankt: 81 Mal
Danksagung erhalten: 73 Mal
Kontaktdaten:

#30

Beitragvon tanja » 16.12.2013, 15:06

Beitrag von tanja »

Schnüffelnase hat geschrieben:Für Hobbytrailer meist nicht so schlimm - aber bei Rettungshunden u.U. mit schweren Folgen: wenn dann z.B. der Hund im Einsatz bei Spurverlust auf eine aus dem Training bekannte Spur eines Staffelkollegen (der zuvor dort gesucht hat) switcht, anstatt ein sauberes Negativ zu zeigen ...
ja klar, das leuchtet mir ein! wie machen es ja auch nur aus spass an der freude, und ich werde das im auge behalten.

Antworten