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Womit wir unsere Hund auslasten können!
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#61

Beitragvon Verena & Elli » 19.12.2013, 21:08

Beitrag von Verena & Elli »

Binebear hat geschrieben:Ah ok, cool, danke! Ich dachte, beim Dummytraining wäre es mit das Wichtigste, dass der Hund das Ding auch sofort ausgibt.
Na ja, aber die Basis von dem Ganzen muss ja erstmal über Vertrauen und Spaß & Spiel aufgebaut werden...

Die anderen Sachen sind dann "Fleißarbeit" und gutes Timing.
Stimmt, mit Jacky kann ich besser arbeiten, wenn er gar nicht an Leckerli denkt und dadurch nicht so total aufgeregt ist :2thumbs:
Ich hab halt bisher immer von Bailey auf Jacky geschlossen.
Kann ich gut nachvollziehen, ging mir damals sehr ähnlich mit dem völlig anders gepolten Zweithund...
:jumpgrin:

Gast

#62

Beitragvon Gast » 21.12.2013, 05:44

Beitrag von Gast »

Binebear hat geschrieben:
Christine Frei hat geschrieben:Ich denke, das es für Jackies Verständnis wirklich einfacher ist, wenn ihr von "hinten" anfangt, also erst einmal Schritt für Schritt das Halten übt so wie ich es im Magazin beschrieben habe. Ist zeitaufwendiger, aber echt sinnvoller.
Kann ich das denn auch ohne Clicker machen? Würdest du dann eher mit einem Futterdummy oder mit einem nicht nach Leckerli riechenden Gegenstand anfangen?
Naja, der Clicker ist ja nur ein Marker, der schneller als jedes Wort ist....natürlich kannst du auch ein Markerwort oder ein Schnalzgeräusch einführen, aber im Grunde musst du das genauso konditionieren wie den Clicker

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#63

Beitragvon tanja » 21.12.2013, 09:59

Beitrag von tanja »

Christine Frei hat geschrieben:Naja, der Clicker ist ja nur ein Marker, der schneller als jedes Wort ist....natürlich kannst du auch ein Markerwort oder ein Schnalzgeräusch einführen, aber im Grunde musst du das genauso konditionieren wie den Clicker
"fein" oder was auch immer als lob sollte doch bei unseren hunden ausreichend konditioniert worden sein :winkgrin:

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#64

Beitragvon Binebear » 21.12.2013, 13:41

Beitrag von Binebear »

Ja genau, dieses langgezogene feiiiiiin in hoher Piepsstimme setzen meine beiden direkt mit Leckerli gleich :2thumbs:

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#65

Beitragvon Verena & Elli » 22.12.2013, 10:38

Beitrag von Verena & Elli »

Hm, das mit dem Markerwort sehe ich genauso wie Christine: Es muss mMn genauso wie beim Click des Clickers konditioniert werden.
Sonst ist es ein verbales Lob, aber kein Markerwort...

EDIT:
Habe gerade beim schnellen googlen diesen Text gefunden, das beschreibt es in aller Kürze:
http://www.chico-rockt.de/2010/10/das-markerwort/
> Auf der verlinkten Homepage einer Hundeschule stehen auch zufällig ein paar nette Infos zum Just-for-Fun-Dummytraining.

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#66

Beitragvon Binebear » 22.12.2013, 12:25

Beitrag von Binebear »

Kurzes Update: Ich hab gestern mal mit Jacky geübt. Habe ein neues Spieli genommen (so'ne Gummistange von Kong), das er noch nicht kannte, und gar keine Leckerli mit in den Garten genommen. Er war total motiviert und hat mir das Teil freudig gebracht! Hab dann immer kurz mit ihm gezergelt, ihn gelobt, und auf "Aus" hat er mit das Spieli überlassen. Allerdings war's echt ungemütlich draußen, und da Jacky eine kleine Memme ist, hatte er dann nach ein paar Minuten keine Lust mehr und stand vor der Terrassentür (lass mich reeeeeeeeiiiiin :rolleyes:)

Wie lange sollten die Übungseinheiten denn am Anfang sein?

Ok, den Unterschied von Markerwort und verbalem Lob hab ich jetzt verstanden. Mal sehen, wie ich das angehe.

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#67

Beitragvon Verena & Elli » 22.12.2013, 16:29

Beitrag von Verena & Elli »

Toll! Das habt ihr schön zusammen hingekriegt!
Binebear hat geschrieben: Wie lange sollten die Übungseinheiten denn am Anfang sein?
Ein paar Minuten reichen. Kommt halt auch stark auf die Art der Übungen und auf den Hund drauf an.
Faustregel ist ja bei allem: Immer dann aufhören, bevor der Hund die Lust verliert.

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#68

Beitragvon Binebear » 22.12.2013, 16:34

Beitrag von Binebear »

Ok, super, dann werd ich einfach immer mal ein paar Minuten mit Jacky alleine im Garten üben. :2thumbs:

Bienchen

#69

Beitragvon Bienchen » 13.01.2014, 07:26

Beitrag von Bienchen »

Huhu, also ich war mit Vito am Samstag beim DRC. Zunächst haben wir eine Stunde das Training verfolgt und dann durfte ich Vito vorstellen und zeigen, was er schon kann. Jetzt haben wir ein paar Aufgaben bekommen, die wir bis 3 Wochen zum nächsten Training üben sollen und dann geht es wohl los.
Ich denke nach wie vor, dass das für Vito genau das Richtige sein könnte.

Hab uns nun schon die erste Grundausstattung zum Üben bedtellt. Einzig ein Buch fehlt noch. Kann mir jemand speziell für die Dummyarbeit eins empfehlen? Bin nächste Woche eine Woche mit meiner Mams, Vito und Hugo im Urlaub, da wollen wir fleißig üben. Hugo muss dann auch mit machen :-)

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#70

Beitragvon tanja » 13.01.2014, 07:34

Beitrag von tanja »

Bienchen hat geschrieben:Einzig ein Buch fehlt noch. Kann mir jemand speziell für die Dummyarbeit eins empfehlen?
hhmmm, das kommt natürlich immer darauf an, ob dir die herangehensweise des autoren zusagt! mir haben die bücher von JAN NIJBOER immer weitergeholfen, da hast du dann aber auch gleich seine ganze erziehungsphilosophie inkl.i :crazy:

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#71

Beitragvon Verena & Elli » 13.01.2014, 14:16

Beitrag von Verena & Elli »

Das finde ich ja toll! :klatsch: :klatsch: :klatsch:
Bitte berichte weiter!

@ Buch zur Dummyarbeit:

"Das" Buch ist eigentlich das von Norma Zvolsky:

"Die (Kosmos)Retrieverschule"

Absolute Grundlage, finde ICH. Das ist schon länger auf dem Markt und gib mMn den besten Überblick über die Dummyarbeit. Das Buch ist natürlich nicht nur für Retrieverbesitzer interessant, aber es liegt in der Natur der Sache, dass es eigentlich für solche geschrieben wurde. Wenn du mit Viszla trainierst, muss man ggf. manche Trainingsschritte anders angehen oder anders aufbauen. Manche Ausbildungsaspekte finde ich allgemein nicht mehr ganz zeitgemäß, v.a. wenn es um Methoden zum üben von reinen Basics wie Fußarbeit und Leinenführung geht. Aber man muss eh alles kritisch lesen und das für sich herausziehen, wann einem selber am Sinnvollsten erscheint. (Mein Buch ist von 2002, es liegt gerade vor mir, vielleicht gibt es mittlerweile eine veränderte Neuauflage?)

In Ergänzung zur "Retrieverschule" fand ich selber damals beim Trainieren mit meiner Junghündin (u.a. zur Vorbereitung auf die DRC "Dummy A"-Prüfung) das "Trainingsbuch für Retriever - Markieren, Einweisen, Verlorensuche" (auch von N. Zvolsky) richtig klasse. Das ist ein richtiges Praxisbuch und dabei nicht wirklich teuer.

Sag mal, was ist Vito für ein Typ Hund? Ist der nervös und hibbelig (beim Arbeiten)? Oder kann er es gut ertragen ruhig zu warten und in Maßen schon ein bisschen zuschauen (ohne jegliches fiepen, bellen, jammern) wenn ein anderer Hund arbeitet? Das ist bei der Retrieverarbeit am Anfang fast noch wichtiger als die Arbeit selbst. Warten, warten, warten und sitzen in allen Lebenslagen, das ist etwas, was du auch üben solltest, falls es nötig ist (falls du mal Prüfungen anstrebst oder dir das Ganze zumindesten offen halten willst).

Gast

#72

Beitragvon Gast » 13.01.2014, 14:30

Beitrag von Gast »

Kann mich Verena anschließen und schlage euch dies hier vor:
Norma Zvolsky : Trainingsbuch für Retriever
Auch bei Kosmos erschienen :winkgrin:
Damit werden wir in unserem Kurs nun weiter arbeiten...

Bienchen

#73

Beitragvon Bienchen » 13.01.2014, 15:35

Beitrag von Bienchen »

Danke für die Tipps, das praxisbuch habe ich mir bei Amazon bestellt und das im Kosmosverlag leiht mir eine Freundin aus.

Vito ist zwar mit Feuereifer bei der Arbeit, aber er saß eine Stunde neben uns, während wir aus verschiedensten Entfernungen den fliegenden Dummies zugesehen haben. Natürlich mit Entenpfeife usw. Er wa ruhig und hat interessiert zugesehen. Nach einer Stunde war er dann etwas unruhig, da es auch ziemlich nass und kalt war. Da hätte er wohl gerne angefangen ein Loch zu buddeln, aber geliefert, gefiept oder sonst irgendwie hat er nicht gewirkt, als würde er den Reiz nicht aushalten. Im Gegenteil ich war wirklich überrascht, dass er alles so gelassen hingenommen hat.

Wir arbeiten nun am "Voran" und am korrekten Fuß. Leider war mir anfangs nicht klar, dass ich mit Vito außer Trailen irgendwas machen würde und habe daher meine Mutter nicht darauf hin gewiesen, dass Vito gerade neben ihr sitzen sollte. Nun setzt er sich zwar z.B. Sofort, wenn man stehen bleibt, aber gut 30-40 cm weg und gerne im rechten Winkel. Aber er ist ja noch jung, er wird schnell den Unterschied merken.

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#74

Beitragvon Verena & Elli » 13.01.2014, 16:30

Beitrag von Verena & Elli »

Bienchen hat geschrieben: Er wa ruhig und hat interessiert zugesehen. Nach einer Stunde war er dann etwas unruhig, da es auch ziemlich nass und kalt war. Da hätte er wohl gerne angefangen ein Loch zu buddeln, aber geliefert, gefiept oder sonst irgendwie hat er nicht gewirkt, als würde er den Reiz nicht aushalten. Im Gegenteil ich war wirklich überrascht, dass er alles so gelassen hingenommen hat.
Klingt sehr gut! Eine Stunde ist mMn schon ziemlich viel, je nachdem wo du genau mit ihm gesessen/gestanden hast und was er in der Zeit gemacht hat...Dann überspann den Bogen nicht mit dem kleinen Kerl, der ist ja noch recht jung (wie alt ist er im Moment nochmal?), manche Hunde gewöhnen sich das Jammern im Rahmen von Gruppentrainings leider auch erst an. Nach meiner Erfahrung können Kauknochen (Rinderkopfhaut), "Bewegungspausen" (ein bisschen gehen mit dem Hund), Leckerchen aus dem Laub/Gras etc. raussuchen etc. das teilweise lange Warten in den Pausen unterstützen. Ich hatte immer eine einrollbare Decke von "Farmland" mit (habe ich sogar heute noch fast immer mit, weil das Warten in der Wartezone dadurch ritualisiert und entspannt ist, Calis kann da abschalten).
Bienchen hat geschrieben:Wir arbeiten nun am "Voran" und am korrekten Fuß. Leider war mir anfangs nicht klar, dass ich mit Vito außer Trailen irgendwas machen würde und habe daher meine Mutter nicht darauf hin gewiesen, dass Vito gerade neben ihr sitzen sollte. Nun setzt er sich zwar z.B. Sofort, wenn man stehen bleibt, aber gut 30-40 cm weg und gerne im rechten Winkel. Aber er ist ja noch jung, er wird schnell den Unterschied merken.
Vertrauensvolles, schnelles "Voran" (in verschienenen Arten von Geländen, mit Geländeübergängen und auf weite Entfernungen, später auf Blinds) kann Jahre dauern, das mit der Fußarbeit und dem seitlichen Einparken ist dagegen eher Kleinkram, das kriegst du ganz bestimmt relativ schnell in ein paar Wochen prima hin, auch wenn es nicht schon mit dem Welpen eintrainiert wurde.
:2thumbs:
Ach ja: Haben sie dir gesagt, dass der Hund dich beim Fußgehen NICHT anschauen soll?! (Er darf dich zwar schon mal angucken, aber du brauchst nicht das "Starren" vom Hundeplatz üben. Das ist bei der Dummyarbeit kontraproduktiv, weil der Hund von sich aus das Geschehen beobachten soll. (Später fallen z.B. mehrere Dummies und wenn man mit mehreren Hunden nebeneinander aus der Linie heraus arbeitet, kann der Hund nicht markieren, wenn er die ganze Zeit auf Frauchen fixiert ist.)

Bienchen

#75

Beitragvon Bienchen » 13.01.2014, 16:52

Beitrag von Bienchen »

Nein, das wurde mir nicht gesagt. Danke für den Tipp. Ja, eine Stunde Warten war wirklich lange, aber das war so nicht geplant, denn der Trainer hatte erst eine halbe Stunde später für mich Zeit, als abgemacht. Ich könnte mir auch vorstellen, dass ihm das Warten schwerer fallen wird, wenn er erst denn Sinn der fliegenden Dummies verstanden hat.

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