Neu: Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Mantrailing

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Neu: Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Mantrailing

#1

Beitragvon Verena & Elli » 06.02.2018, 21:06

Beitrag von Verena & Elli »

Hallöchen,
im mdr gab es hier heute einen wirklich interessanten Bericht über eine neue wissenschaftliche Studie der Uni Leipzig zum Mantrailing.
(Sendung ungefähr ab Minute 41 oder 42 anschauen.)
https://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/ ... 45a6d.html

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Re: Neu: Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Mantrailing

#2

Beitragvon Verena & Elli » 07.02.2018, 13:09

Beitrag von Verena & Elli »

Habe es gerade zum 2. Mal angeschaut... :jumpgrin:
Ich freue mich so, dass der Polizeihundeführer ausgerechnet einen Beagle führt und keinen Bloodhound. :klatsch:
Das zeigt einfach einmal mehr (und nun wissenschaftlich untermauert) dass die Beagles zur „ernsthaften“ Arbeit und überaus anspruchsvollen Nasenleistung fähig sind.
Man sollte das in der Zucht niemals aus den Augen verlieren, dass eine super Nase und ebenso ein freundliches gelassenes Wesen zum gesunden und ausdauernden Beagle gehören!
Die Farbe(n) des Hundes, die Ohrenlänge und sonstiges tralala müssen dabei völlig wurscht sein.

Gast

Re: Neu: Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Mantrailing

#3

Beitragvon Gast » 07.02.2018, 14:03

Beitrag von Gast »

was glaubst Du warum ich mich 2010 für einen Beagle als Zweithund entschieden habe und nicht für einen Bloodhound? :jumpgrin: :klatsch:


Zu jener Studie würden mich allerdings ein paar genauere Infos über die Test-Durchführung sehr interessieren! :winken:
Die Ergebnisse von fast 100% erfolgreicher Sucharbeit auch noch nach Monaten(!) spiegeln leider nicht die Realitäten in der Vermisstensuche wieder ...

Trotzdem ist es faszinierend was unsere Schnüffelnasen alles so können,
und genau darum macht mir das Mantrailing auch nach fast 10 Jahren immer noch genau so viel Spaß ... :2thumbs:


Liebe Grüße,
Ulrike mit April.

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Re: Neu: Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Mantrailing

#4

Beitragvon Verena & Elli » 07.02.2018, 20:25

Beitrag von Verena & Elli »

Schnüffelnase hat geschrieben:was glaubst Du warum ich mich 2010 für einen Beagle als Zweithund entschieden habe und nicht für einen Bloodhound? :jumpgrin: :klatsch:
Ulrike mit April.
Ganz einfach, weil ein Beagle nicht sabbert und eine passendere Größe hat... :crazy:
:jumpgrin: :jumpgrin: :jumpgrin:
Aber im Ernst: unter den meisten „Cracks“ gilt der Bloodhound doch schon noch als die Mantrailrasse schlechthin, oder?
Zuletzt geändert von Verena & Elli am 07.02.2018, 20:31, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Neu: Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Mantrailing

#5

Beitragvon Verena & Elli » 07.02.2018, 20:29

Beitrag von Verena & Elli »

Schnüffelnase hat geschrieben: Die Ergebnisse von fast 100% erfolgreicher Sucharbeit auch noch nach Monaten(!) spiegeln leider nicht die Realitäten in der Vermisstensuche wieder ...
Meinst du, dass das unrealistisch ist?
Kann ein Hund nach Monaten überhaupt noch einen Trail machen? Ist das nach deiner Erfahrung nicht möglich? :nixweiss:

Gast

Re: Neu: Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Mantrailing

#6

Beitragvon Gast » 07.02.2018, 20:44

Beitrag von Gast »

Verena & Elli hat geschrieben:Aber unter den meisten „Cracks“ gilt der Bloodhound doch schon noch als die Mantrailrasse schlechthin, oder?
Jupp ... aber er ist der Riesen-Sabber-Hund schlechthin! :smiley_emoticons_panik:
... ich konnte mich beherrschen! :rolleyes:

Es ist in schon so:
ein Bloodhound aus richtig guter Zucht mit einem guten Hundeführer und einer guten Ausbildung wird im Ernstfall noch den ein oder anderen Kilometer mehr erfolgreich trailen als andere Rassen.
Wobei einige Schweißhunderassen wie ja auch unser Beagle schon relativ nah an die Bloodies rankommen...

Oft scheitert es aber an den genannten Voraussetzungen, vor allem weil der Bloodhound teilweise ziemlich kaputtgezüchtet wurde und es schwer ist einen gesunden und wesensfesten Bloodhound zu bekommen ...
Ich persönlich würde mich wohl höchstens als Diensthundeführer für einen Bloodhound entscheiden, aber nicht als Hobby-Trailer. :winken:


Liebe Grüße,
Ulrike mit April.

Gast

Re: Neu: Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Mantrailing

#7

Beitragvon Gast » 07.02.2018, 21:15

Beitrag von Gast »

Verena & Elli hat geschrieben:Meinst du, dass das unrealistisch ist?
Kann ein Hund nach Monaten überhaupt noch einen Trail machen? Ist das nach deiner Erfahrung nicht möglich? :nixweiss:
ich habe es nie ausprobiert ... :jumpgrin: :kinggrin:

Die meisten ernsthaften Mantrailer die ich kenne, sind froh wenn sie die Vermissten in den ersten Tagen des Verschwindens erfolgreich nachsuchen können!
Unter günstigen Umwelt- und Witterungsbedingungen kann in Einzelfällen so manches möglich sein ... aber zu behaupten Mantrailerhunde hätten kein Problem damit nach Monaten die Spuren zu verfolgen, gehört für mich in die Kategorie Wunschdenken.

Daher würden mich die Details zu jenen Tests interessieren:
Wo und wie wurden die Spuren gelegt, wie lange waren die Trails und vor allem: Wurde Double-Blind (d.h. nur die Versteckperson weiß den Weg, Hundeführer und alle Begleitpersonen wissen es nicht um unbewusste Beeinflussung auszuschließen) ?
etc. ...

Es ist einfach die Erfahrung unzähliger Einsatz-Hundeführer, dass lange nicht jeder Trail erfolgreich nachgesucht werden kann und dass die Chance einer erfolgreichen Suche in den ersten 12-24 Stunden am größten sind ...
Solche Berichte sind für mich daher eher kontraproduktiv und führen zu völlig überzogenen Erwartungen an die Teams bei einer Vermisstensuche ... :sweet:


Liebe Grüße,
Ulrike mit April.

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Re: Neu: Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Mantrailing

#8

Beitragvon Verena & Elli » 08.02.2018, 13:23

Beitrag von Verena & Elli »

Ja, so ähnlich habe ich bisher auch gedacht. Aber der Bericht bezieht sich ja auf eine seriöse Universitätsstudie!
Und es wurde ja jetzt auch beliebiger „Hunde-Heini“ interviewt... :gruebel:

Da ich nur rudimentäre Kenntnisse vom bzw. Erfahrungen mit dem Trailen habe, kann ich es aber selber nicht einordnen.

Gast

Re: Neu: Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Mantrailing

#9

Beitragvon Gast » 08.02.2018, 14:18

Beitrag von Gast »

Verena & Elli hat geschrieben:Ja, so ähnlich habe ich bisher auch gedacht. Aber der Bericht bezieht sich ja auf eine seriöse Universitätsstudie!
daher würden mich die genauen Test-Abläufe sehr interessieren, :winken:
denn Universitäts-Studien müssen nicht unbedingt die Realitäten des Alltags widerspiegeln ... !

Die Studie kam auf weit über 90% Erfolgsquote der Hunde, egal ob die Spur frisch war - oder gar Monate alt.
Sämtliche Statistiken von Einsatz-Trailern in der Vermissten-Suche sprechen aber eine gänzlich andere Sprache!

Selbst wenn der Geruchsartikel gut ist und die Aussagen über den letzten Aufenthaltsort stimmen - also der Hund auch an der richtigen Stelle mit einem eindeutigen Geruchsartikel gestartet werden kann, ist es nicht unbedingt einfach für ein Team den Trail korrekt auszuarbeiten.
Da gibt es z.B. das Problem der Geruchpools - wenn sich die Person an dem zuletzt gesehenen Ort länger aufgehalten hat. Oder vielen überlagerten Spuren der vermissten Person am Wohnort derselben. Oder wenn gar am Wohnhaus gestartet werden muss, von wo die frischeste unter unzähligen(!) Spuren der letzten Zeit vom Hund korrekt herausgeknobelt werden muss! Oder die Einflüsse durch stärkeren Straßenverkehr auf die Geruchs-Spur ... oder im Wald wenn die Rehe vor der Nase des Hundes einen alten Trail kreuzen! etc. ... etc ...

Das reale Leben läuft halt nicht unter Universitäts-Studien-Bedingungen ab,
und es gibt nichts was es nicht gibt an Herausforderungen und Schwierigkeiten an denen ein Team scheitern kann.
Aber solche Reportagen erwecken den Eindruck, dass für ein gutes Mantrailing-Team doch alles ganz easy ist ... sogar nach 6 Monaten! :smiley_emoticons_panik:


Liebe Grüße,
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Re: Neu: Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Mantrailing

#10

Beitragvon Verena & Elli » 08.02.2018, 15:03

Beitrag von Verena & Elli »

:2thumbs:
Danke für deine Einschätzung. Ich finde es super interessant.
Bin mal sehr gespannt, ob wir demnächst mehr von der bzw. über die Studie hören.

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Re: Neu: Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Mantrailing

#11

Beitragvon Anette » 09.02.2018, 05:11

Beitrag von Anette »

Schnüffelnase hat geschrieben:Sämtliche Statistiken von Einsatz-Trailern in der Vermissten-Suche sprechen aber eine gänzlich andere Sprache!
Ist bei Nachsuchen auch so! :winkiss:
Ich habe schon Nachsuchen"hefte" mit Aufzeichnungen gesehen, da waren NUR erfolgreiche Nachsuchen verzeichnet.

Gast

Re: Neu: Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Mantrailing

#12

Beitragvon Gast » 09.02.2018, 10:27

Beitrag von Gast »

Anette hat geschrieben:Ist bei Nachsuchen auch so! :winkiss:
Ich habe schon Nachsuchen"hefte" mit Aufzeichnungen gesehen, da waren NUR erfolgreiche Nachsuchen verzeichnet.
ach so geht das! :light:
... jetzt weiß ich endlich wie ich das mit den Trainigsprotokollen künftig machen muss um ein erfolgreicher Mantrailer zu werden! :lachtot: :klatsch:


gab es eigentlich unter Jägern auch schon mal die Idee, die Wildspuren nach 6 Monaten nachzusuchen? :rolleyes:


Liebe Grüße,
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Re: Neu: Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Mantrailing

#13

Beitragvon Gast » 09.02.2018, 10:56

Beitrag von Gast »

hier mal ein guter Link in englisch mit etwas genaueren Infos über die Studie: :2thumbs:
Mantrailer-Studie

muss bei Gelegenheit mal ausführlicher drin schmökern (auf englisch ist es für mich immer etwas mühsam) ... :winkiss:
die deutschsprachige Zusammenfassungen die bisher aus Mantrailerkreisen bei mir ankamen, waren etwas dürftig ...

Vielleicht findet sich auch ja noch was gutes in deutsch ... ? :winken:


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Re: Neu: Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Mantrailing

#14

Beitragvon Verena & Elli » 11.02.2018, 19:14

Beitrag von Verena & Elli »

Ach super, danke! :2thumbs:
Muss ich die Tage mal mit Ruhe lesen.

Gast

Re: Neu: Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Mantrailing

#15

Beitragvon Gast » 11.02.2018, 21:07

Beitrag von Gast »

Warum gibt es sowas interessantes eigentlich meist nur auf Englisch? :crazy: Ich hoffe wirklich, dass man das irgendwann auch auf Deutsch lesen darf.

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