Impulskontrolle

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Snirp

#16

Beitragvon Snirp » 31.03.2010, 09:56

Beitrag von Snirp »

Bienchen hat geschrieben:Impulskontrolle hab ich eigentlich von Welpenbeinen an trainiert. Anfagns mit Futter. Also er darf nicht direkt fressen, ich lege Leckerlie auf Pfoten, auf Nase....beim Fusslaufen fliegt ein Leckerlie und er darfs erst holen, wenn er schön weiter folgt.
Diese Übung haben wir noch weiter aufgebaut, Hund sitzt mit gegenüber Leckerli fliegt zur Seite und er muss zu mir kommen. Dieses zur Seite werfen wird mit der Zeit immer dichter, bis der Hund direkt über das Leckerlie zu mir laufen muss hier bekommt er dann das Superleckerlie und dann darf sie sich das andere auch holen oder ich nehme es mit.
Oder, der Hunds sitzt gegenüber und es fliegen in alle möglichen Richtungen Leckerlies, bis der Hund sich kaum noch merken kann wo überall etwas liegt und dann Übungen ausführen oder herkommen, danach darf dann ausführlich gesucht werden.
Gast

#17

Beitragvon Gast » 31.03.2010, 18:28

Beitrag von Gast »

Wenn ich das alles so durchlese...............all das beherrscht Amy aus dem "FF"..............aber alles vergessen, wenn ne Spur kommt, dann Hund weg :nixweiss:
Könnt manchmal kot....... :kotz:
Gast

#18

Beitragvon Gast » 31.03.2010, 22:17

Beitrag von Gast »

na dann... versuch es doch auf der Spur mit der Impulskontrolle... :2thumbs:
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#19

Beitragvon snakchen » 31.03.2010, 23:12

Beitrag von snakchen »

Ich denke wichtig bei der Impulskontrolle ist auch, verschiedene Dinge zu nehmen, wie Jana schon sagte. Wir sagen doch immer: Hunde sind schlecht im generalisieren, deshalb muss man alles an verschiedenen Orten üben, damit es richtig sitzt. Und so ist es bestimmt auch mit der Impulskontrolle. Wenn ein Hund sich beim Quietschie abrufen lässt, heißt das noch lange nicht, dass er das auch schon bei einem Blatt, Futterdummy oder Hasen gut beherrscht.

lg, Karin
Rinaldo

#20

Beitragvon Rinaldo » 01.04.2010, 04:11

Beitrag von Rinaldo »

Es ist halt wirklich nur schwer, mit einem Hasen zu üben :gott:

Monti beherrscht all diese Übungen auch aus dem FF -und das ganze ist auch gut generalisiert.

Vielleicht würde die Impulskontrolle sogar irgendwann klappen, wenn wir einen richtigen lebendigen Hasen zum Üben hätten............wer weiß????

Ansonsten ist Wild natürlich eine ganz andere Nummer als Leckerlis, Futterdummies, irgendwelche Attrappen.......

LG
Marion
Gast

#21

Beitragvon Gast » 01.04.2010, 05:15

Beitrag von Gast »

Ja aber die Herausforderung steht doch hier ganz klar im Vordergrund.
Warum machen wir denn das alles.
Warum üben wir dei Impulskontrolle.
Es ist zwar toll wenn ich den Dummy werfe und der Hund wartet bis ich ihn loslaufen lasse den Dummi zu holen, aber es ist anscheinend recht nutzlos in der realen harten "wilden" Welt. Also nutzen wir es doch und üben diese... genau in dieser wilden Wild.
Anders wird es nie klappen. Wenn ich nur an Dummi oder anderen Sachen die Impulskontrolle übe und anwende, bringt es für die Praxis sicher nicht den gewünschten Erfolg.
Ich werde es demnächst in der Tat versuchen auf einer Spur den Impuls zu kontrollieren.
Rinaldo

#22

Beitragvon Rinaldo » 01.04.2010, 06:14

Beitrag von Rinaldo »

Hallo Jana,

ich stelle das alles ja auch gar nicht in Frage und finde die Impulskontrolle auch enorm wichtig. Sonst würde ich diese Übungen ja auch gar nicht mit meinen Hunden machen. Und natürlich fängt man klein an mit z.B. Leckerlis und steigert sich dann bis zum Realfall: Wild. Leider gibt es den Realfall - Wild oder Wildspur nur in der Realität und nicht zu Übungszwecken. Und genau das finde ich so schwierig. In meinem Monti ist die Jagdleidenschaft so tief und fest verankert, dass es da eigentlich keine Lösung gibt:-((. Wenn er an der Leine ist, kann ich ihn ablenken und auf mich fixieren. Steht er unangeleint im Kommando oder ist unter ständiger Beschäftigung, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass er nicht "abgeht" auch recht hoch. Doch trotzdem gibt es immer noch den großen Funken der Jagdleidenschaft, den ich mit Sicherheit nie abtrainieren kann............Es geht hier ja nicht um Jagdtrieb aus Langeweile oder Ungehorsam..........

Mit der Impulskontrolle kann ich die Jagdleidenschaft bestimmt ein bißchen ausbremsen aber abstellen mit Sicherheit nicht. Aber das ist ja auch von Hund zu Hund unterschiedlich. Je nachdem aus welchen Gründen er jagd, wie oft er schon zum Erfolg kam u.s.w......

LG
Marion
Gast

#23

Beitragvon Gast » 01.04.2010, 06:43

Beitrag von Gast »

Rinaldo hat geschrieben:Hallo Jana,


Mit der Impulskontrolle kann ich die Jagdleidenschaft bestimmt ein bißchen ausbremsen
LG
Marion
......... und genau da ist für mich der Ansatz.
InFlame ist auch eine Jägerin aus Leidenschaft, aber ich werde nicht aufgeben daran zu arbeiten.
Denn wir haben viele Hürden, bei denen andere aufgeben gemeistert mit viel Übung und noch viel mehr Geduld, ich denke da nur an die Linenaggression. Das haben wir zu 100 % hingekriegt.
Mir ist durchaus bewußt dass ich einen Jagdhund habe, die Nie so funktionieren wird wie zB ein Hütehund, aber noch bewußter ist mir, dass ich es nicht zulassen kann, daran nicht zu arbeiten. Und ich bin sicher auch kkleine Erfolge bringen uns ein etwas entspannteres Leben und wir profitieren davon.
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#24

Beitragvon snakchen » 01.04.2010, 11:22

Beitrag von snakchen »

Rinaldo hat geschrieben: Vielleicht würde die Impulskontrolle sogar irgendwann klappen, wenn wir einen richtigen lebendigen Hasen zum Üben hätten............wer weiß????
Naja, wenn du nie Wild sehen würdest, dann hättest du kein Problem. Also nutze doch die Möglichkeiten, wenn Wild vor dir aufspringt oder dein Hund eine frische Spur hat. Und währenddessen vertieft man mit normalem Dummy oder Spielzeug.
So hätte ich es mir zumindest gedacht.

lg, Karin
Bienchen

#25

Beitragvon Bienchen » 01.04.2010, 11:30

Beitrag von Bienchen »

Bei Hugo funktioniert die Impulskontrolle auch auf der Spur und auch oft schon hinter Wild. Vielleicht liegt es daran, dass ich vier Kaninchen im Garten habe, bei denen Hugo auch mal ist :kinggrin: Dort muss er im Platz bleiben, auch wenn sie um ihn rumhüpfen.
Nee...mal Spass bei Seite. Keine Ahnung, ob das der Grund ist, aber wie Sandra (Beagle-Amy) schon schrieb, es gibt HUnde, die das beherrschen, aber eben nicht, wenn eine Spur auftaucht. Ich frag mich ganz ehrlich, wie man das speziell üben soll. Ich kann es mir ja nicht aussuchen, ob ich nen Hasen treffe oder nicht. Und Sandras Amy zeigt auch an der Schlepp nicht ganz so ein krasses Verhalten wie ohne Leine. Aber sie kann sie deswegen ja nicht ableinen. Man müsste quasi diese Situation herbeiführen, um auch erst mal vorbereitet zu sein. Ich verhalte mich ja schließlich in einer Trainingssituation erst mal anders, als wenn auf einmal 5 Rehe übern Weg springen. Aber wie führe ich diese Situationen herbei. Mein Garten ist zu klein für ein Reh :kinggrin:
Gast

#26

Beitragvon Gast » 01.04.2010, 17:25

Beitrag von Gast »

tztztz dann miete dir ein grundstück mit reh :lachtot: :lachtot:
na ja, bin mal auf den workshop gespannt..........vielleicht taucht da noch was auf, was ich gebrauchen kann :gott:
schade dass deichbeagle im urlaub ist...........hätt mal gern gewusst wie sie impulskontrolle auf der spur gemeint hat :nixweiss:
wenn amy ne tolle spur hat ist sie mit nix mehr ansprechbar.
die ist mir letztens ab, einem aufspringenden hasen hinterher. den hat sie verloren, sie ist dann der spur nach. da hat sie vergessen, dass sie wasserscheu ist und normal noch nicht mal durch brennesseln geht. sie ist freiwillig durch bach/fluß und war voller dornen, als sie nach 10 minuten zurück kam :datz:
Bienchen

#27

Beitragvon Bienchen » 01.04.2010, 17:43

Beitrag von Bienchen »

Das ists ja. Amy kann Alles ind vielen verschieden Situationen mit unterschiedlich hoher Ablenkung. Als nächste Stufe folgt dann Wild und da ists dann rum . Was ist für euch die letzte Stufe vor Wildkontakt. Wie kann man den die Ablenkung durch Wild in unterschiedlicher Intensität trainieren.
Rinaldo

#28

Beitragvon Rinaldo » 02.04.2010, 05:26

Beitrag von Rinaldo »

gar nicht, denn du kannst ja nicht planen, wann die Spur bzw. das Wild auftaucht........
Du kannst den Hasen ja nicht bitten, in einer gewissen Entfernung von dir stehen zu bleiben und die nächsten Tage immer ein Stückchen näher zu kommen :gott:

LG
Marion
Gast

#29

Beitragvon Gast » 02.04.2010, 06:34

Beitrag von Gast »

Huhu
Wie kann man den die Ablenkung durch Wild in unterschiedlicher Intensität trainieren.
Tja, da müsste man den Herrn "Zufall" um Mithilfe bitten. Du kannst eben tatsächlich nur üben wenn es da ist, aber wenn Du bereit bist, die Schleppleine dran ist, Du gut vorbereitet bist ... dann kommt ja nix :nixweiss: :gott: Aber wehe Du bist einen Moment unkonzentriert, nicht vorbereitet, hast keine Schleppe dran .... :gott:
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#30

Beitragvon snakchen » 02.04.2010, 07:53

Beitrag von snakchen »

Habt ihr nicht so Gebiete, wo fast jedesmal Wild auftaucht? Bei mir in der Nähe im Wald kann ich mir zu 95% sicher sein, dass Rehe aufspringen. Ich hab verschiedene Gebiete für verschiedene Schwierigkeitsstufen :yes:

lg, Karin
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