Generelle Frage an die Betroffenen

Impfungen, alternative Medizin, Tipps bei Krankheit (ersetzt keinen Tierarztbesuch)
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Steffen
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Generelle Frage an die Betroffenen

#1

Beitragvon Steffen » 08.01.2020, 11:22

Beitrag von Steffen » 08.01.2020, 11:22

Hallo zusammen,
ich lese diesen Faden auch immer mit und hoffe, dass sich alles zum Guten wendet! Ich leide mit den Betroffenen jedesmal mit, bei jeden neuen Post über schlimme Diagnosen oder Berichte.
Meine Wahrnehmung in puncto Gesundheit ist die, dass viele betagte Beagles irgendwann eine schwere Krankheit bekommen oder an schwer zu definierenden Problemen leiden.
Ist das meine subjektive Wahrnehmung oder trifft es, wie bei vielen Menschen im hohen Alter, auch viele Beagles im hohen Alter?
Falls ja, gibt es rasse-typische Beschwerden bei unseren Hunden?

Bitte versteht diese Fragen nicht falsch! Ich will nur das richtige Bild im Kopf haben!

Danke für eure Rückmeldungen...

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#2

Beitragvon jutta » 08.01.2020, 11:51

Beitrag von jutta » 08.01.2020, 11:51

Hi Steffen, im Prinzip ist das so.
Es gibt, wie beim Menschen auch, Krankheiten die sich aufgrund des Alters zeigen.
Rassetypisch glaub ich eher nicht. Manche Beschwerden entwickeln sich und werden mit zunehmendem Alter stärker und manche Krankheiten treffen dich wie ein Schlag.
Hobi bekam mit nicht ganz 12 Jahren einen Milztumor. Wir haben ihn zwar noch operieren lassen, aber er starb dann nach 8 Wochen. Hier würde ich in Zukunft Vorsorge treffen, indem ich Elio ab 8 Jahren regelmäßig schallen lassen würde.

Das Altern des Hundes geht immer mit Veränderungen einher und die sind oftmals traurig. Wenn man sich aber im Kopf darauf einstellt und auch die nachlassende Agilität akzeptiert, ist das Altern des Hundes auch eine schöne Zeit, die man geniessen kann.

Oftmals werden Krankheiten ja auch wie beim Menschen, mit Medis behandelt und man schiebt es weit weg, welche Langzeitnebenwirkungen diese haben können. Bringen Krankheiten im Alter dann gar nicht damit in Zusammenhang. Manche Krankheiten sind aber auch genetisch bedingt, darauf haben wir leider als normale Hundehalter keinen Einfluss.
Die Umweltbelastungen spielen sicherlich auch eine Rolle, wie auch die Ernährung, Haltung etc.

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#3

Beitragvon Steffen » 08.01.2020, 17:27

Beitrag von Steffen » 08.01.2020, 17:27

Hallo @jutta, danke für das Feedback. Im Grunde habe ich mir schon sowas in der Richtung gedacht.
Ich bin halt von meinem Naturell eher der Übervorsichtige, der alle Eventualitäten im Vorfeld ausschließen möchte. Obwohl ich weiß, dass es unmöglich ist.
Mittelfristig werde ich aber mehr Augenmerk auf Vorsorge legen.

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#4

Beitragvon AnjaLena » 08.01.2020, 17:43

Beitrag von AnjaLena » 08.01.2020, 17:43

Hallo
Wir mussten ja auch schon 3 Beagledamen gehen lassen.
Unsere Lena war ein "Montagsmodell" und von Anfang an krank. Magen und Darm, Leber und Herz und zum Schluss Bauchspeicheldrüse und Abszess, sie wurde nur 11,5 Jahre alt.

Anja wurde fast 14 Jahre alt und war bis auf Arthrose und Spondylose gesund, dann bekam sie leider ein kutanes Lymphom.

Und dann bekamen wir unseren ersten Labori, Daisy wurde nur 10,5 Jahre. Sie hatte einen Mega Ösophargus und dann kamen Lebensmittelallergien dazu. Sie hatte einen Bandscheibenvorfall in der HWS der operiert werden musste und dann kam die Diagnose Hämangiosarkom.

Wir hoffen jetzt dass Flora und Holly richtig lang bei uns sein dürfen und dies hoffentlich gesund!!!!
Flora ist ja schon 8 und bis auf leichte Probleme mit dem ISG ist sie gesund, unser Jungspund Holly ja etst Recht.

LG Renate

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#5

Beitragvon HappyElisabeth » 08.01.2020, 20:03

Beitrag von HappyElisabeth » 08.01.2020, 20:03

In den fast 32 Jahren mit Beagles mussten wir schon 3 x Abschied nehmen.
Tim war nur 4,5 Jahre bei uns und starb 8-jährig während einer OP in der Tierklinik. Er hatte einen Tumor an der Halswirbelsäule.
Henry wurde 13 und erlitt einen plötzlichen Herztod, den wir aber mitverschuldet hatten, denn Henry war im letzten Lebensjahr viel zu dick geworden. Wir mussten ihn mit über 11 Jahren noch kastrieren lassen, weil seine Prostata auf den Darm drückte. Danach wurde er, der immer mäkelige Fresser, der so beagle-untypisch war, verfressen und dick. Ich weiß, dass es unsere Schuld ist, wenn ein Hund zu dick wird, aber ich arbeitete ganztags, meine Eltern waren gestorben und Henry musste zu einer "Tagesmutter", die ihm leider alles gab. Ich habe sie angefleht, Henry nur das zu geben, was ich ihr für ihn gab, aber sie hielt sich nicht dran.
Happy kam als 5-jähriger ehemaliger Laborbeagle zu uns. Er starb 2 Monate vor seinem 16. Geburtstag. An was? Ich würde sagen, es war letztlich Altersschwäche. Besondere Krankheiten außer 4-6 epileptischen Anfällen pro Jahr hatte er nicht.

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#6

Beitragvon tanja » 08.01.2020, 20:43

Beitrag von tanja » 08.01.2020, 20:43

Steffen hat geschrieben:
08.01.2020, 11:22
Falls ja, gibt es rasse-typische Beschwerden bei unseren Hunden?
In der Hauttierklinik, in der wir mit beiden Hunden über Jahre Dauerpatient waren, sagte man uns, dass Beagle grundsätzlich zu Hautproblemen und auch zu Allergien neigen. Wir haben dabei in die Vollen gegriffen:
Beide Hunde hatten/Lucy hat eine chronische Lefzendermatitis.
Emma hatte einige auffälligen Hautstellen, die entfernt werden mussten (ihre Mutter starb an
Hautkrebs ). Über die Hautsachen hinaus hatte sie aber viele, viele andere Baustellen. Ob die beagletypisch waren? Ich weiß es nicht im Einzelfall :gruebel:
Lucy ist starke Allergikerin und hat nun Hautkrebs...

Lafora, eine Form von Epilepsie kann beim Beagle gehäufter auftreten. Deswegen wurde im BCD den Züchtern auch auferlegt, ihre Hunde darauf testen zu lassen. Auferlegt oder empfohlen - das weiß ich gerade nicht! Das wissen andere besser :winkgrin:

Dass Hunde im Alter eine Krebserkrankung entwickeln können oder auch daran sterben, höre ich von fast allen Hundebesitzern - egal welcher Rasse!

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#7

Beitragvon LillyRose » 08.01.2020, 21:18

Beitrag von LillyRose » 08.01.2020, 21:18

Steffen, ich verstehe was du meinst, denn auch ich hatte und habe beim Lesen im Forum Gesundheit schon öfter darüber nachgedacht.
Von vielen der genannten Krankheiten habe ich noch nie was gehört.

Meine Familie und auch ich hatten viele Jahre immer nur Jack Russell Terrier. Die sind meistens bis ins hohe Alter topfit und gehen in der Regel nur wegen Verletzungen, die sie selbst verursacht haben zum TA.
So war und ist es bei uns - zum Glück!
Warzen und Lipome waren auch immer ein Thema bei uns, grad im Alter. Alles nicht schlimm.

Ich sag immer, ein Jack Russell wird nicht alt, der kippt eines Tages einfach tot um.
So ist das natürlich nicht, wir mussten alle Hunde einschläfern lassen, allerdings immer im hohen Alter und nach kurzer unspektakulärer Krankheit.

Beim Lesen hier wird mir dann schon manchmal "komisch" und ich frage mich, was da evtl mal mit Lilly und Rose auf uns zu kommt.
Seitdem Callie so krank war, weiß ich, dass man auch mit gesunder Ernährung und viel Bewegung nicht vor schwereren Krankheiten sicher ist.

Lilly und Rose sind heutzutage topfit, trotzdem hatten wir auch schon mit Gelenkbeschwerden, Gesäugetumoren und Futterunvertäglichkeiten zu kämpfen. Viel davon schiebe ich aber auch auf ihre schlechte Haltung der ersten Jahre.

LG Krissi

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#8

Beitragvon AnjaLena » 09.01.2020, 06:34

Beitrag von AnjaLena » 09.01.2020, 06:34

@ Krissi
Du schreibst von schlechter Haltunng in den ersten Jahren, solche Gedanken habe ich mit auch schon gemacht wenn auch nur um die ersten Wochen und Monate.
Anja und Lena waren ja, als Welpe, von privat ( im Nachhinein Vermehrer) und Daisy, mit 8 Monaten, aus dem Labor( Massenzüchter).
Spielt vielleicht doch die Aufzucht eine große Rolle? Aber dann lese ich hier manchmal von den Erkrankungen der Rassebeagle ....... .
Ich weiß es nicht, vielleicht doch Gene und Umwelt und Ernährung und ..... .
Manchmal kann man nur hoffen, bei Mensch und Tier.

LG Renate

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#9

Beitragvon tanja » 09.01.2020, 07:53

Beitrag von tanja » 09.01.2020, 07:53

Emma und Lucy sind beide vom Züchter (BCD).
Von Emmas Geschwistern sind die, von denen wir es wissen (4 von 6en) auch nicht gerade mit Gesundheit gesegnet:
Zwei hatten Hautsachen, Cushing und Mukozele (Curly und Emma), und zwei andere hatten (haben? weiß nicht, ob die noch leben) Epilepsie. Über die weiteren zwei weiß ich nix.
Von Lucys ursprünglichen Züchterin habe ich erfahren, dass ihre Geschwister ihres Wissens nach alle gesund sind. Allerdings hatte Lucys Mutter auch schon mal eine Lefzendermatitis, wenn auch nicht stark ausgeprägt. Die Anlage lag also vor.

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#10

Beitragvon Steffen » 09.01.2020, 08:11

Beitrag von Steffen » 09.01.2020, 08:11

Hallo zusammen,
danke für die zahlreichen Antworten! Ehrlich!! Dieses Thema Gesundheit, und bis in hohe Alter, treibt mich schon um, seit wir den Hund haben. Natürlich ist Ginger erst 5 Jahre alt und kein reinrassiger Beagle. Aber ich stelle mir vor, wie schlimm es für einen selbst wird, wenn der Hund krank wird. Er kann sich halt nicht artikulieren - leider.
Meine Frau sagt: " Ich sehe hinter jedem Busch gleich einen Neger" ( nicht politisch korrekt, ich weiß). Aber das trifft es zumindest bei mir.

Fazit: Ich werde künftig noch mehr auf Vorsorge achten.

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#11

Beitragvon Gaby » 09.01.2020, 11:16

Beitrag von Gaby » 09.01.2020, 11:16

Luna ist jetzt fast 13 Jahre und es geht ihr sehr gut.
Sie hat keine Allergien entwickelt und bisher auch keine chronische Krankheiten. Als sie fast 11 Jahre alt war hatte sie allerdings einen bösartigen Schilddrüsentumor.
Sie hatte plötzlich einen Knubbel am Hals den ich selbst ertastet habe. Da sie bis dahin immer kerngesund waren wir total geschockt und von der Diagnose total am Boden zerstört. Wir haben sie dann in der Tierklinik operieren lassen. Dabei hatten wir Glück und der Tumor konnte vollständig entfernt werden. Davon hat sie sich dann gut erholt und es geht ihr seitdem und bis heute wieder sehr gut. Und wir hoffen natürlich dass es noch lange so bleibt.

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#12

Beitragvon Nette » 09.01.2020, 23:34

Beitrag von Nette » 09.01.2020, 23:34

Das Thema Gesundheit beschäftigt uns natürlich sehr.
Wir sorgen uns ja nicht nur um unsere 5 Mädels, sondern fühlen uns auch verantwortlich für unsere Welpen aus bisher 13 Würfen.
Man recherchiert Ewigkeiten vor einem Wurf, versucht möglichst viel in Erfahrung zu bringen und trotzdem kann man nicht voraussehen, welche Gene da letztlich mitentscheiden...Neben den Krankheiten, die sich im Alter entwickeln können und die auch durch Umwelteinflüsse u.ä. entstehen können, gibt es für jede Rasse Krankheiten, die vermehrt auftreten können. Durch Test bei den Elterntieren vor der Verpaarung kann man zumindest für einige Krankheiten betroffene Welpen definitiv ausschließen. Im BCD gibt es 2 Pflichttests, einen für das Imerslund Gräsbek Syndrom, der andere für Lafora. Außerhalb des BCD gibt es noch immer viele "Züchter", die die Krankheiten weder kennen, noch testen. Die großen Labore bieten noch einige Tests mehr an, diese Krankheiten sind wesentlich seltener und es liegt in der Verantwortung der Züchter zu testen. Die Welpeninteressenten sind oftmals informiert und fragen nach den Tests, aber es gibt immer noch Leute, die ihren Welpen über eine Kleinanzeige kaufen und gar keine Informationen haben.
Auch von unseren ehemaligen Welpen sind leider schon 2 nicht mehr am Leben. 2 Schwestern aus unserem B-Wurf sind mit 9 und 10 Jahren an einem Milztumer gestorben. Beide sind kastriert worden. Das mag Zufall sein, aber leider tritt genau diese Krebsart vermehrt bei kastrierten Hunden auf, darüber bin ich wirklich sehr traurig. Insgesamt glaube ich schon, dass Beagle aber eher zu den gesünderen Rassen gehört. Die Beagle-Population in Europa ist groß, man findet sehr gut Partner, die nicht verwandt sind, das ist bei anderen Rassen nicht immer so.
Ansonsten sind leider immer noch viele Beagle zu dick, was auf Dauer natürlich eher zu Verschleiß, etwa zu Kreuzbandrissen oder Rückenproblemen führt.
Und manchmal hat man auch einfach nur Pech, man hat alles richtig gemacht und der Beagle wird trotzdem krank. :frown:

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#13

Beitragvon jutta » 10.01.2020, 09:47

Beitrag von jutta » 10.01.2020, 09:47

Nette hat geschrieben:
09.01.2020, 23:34
2 Schwestern aus unserem B-Wurf sind mit 9 und 10 Jahren an einem Milztumer gestorben. Beide sind kastriert worden. Das mag Zufall sein, aber leider tritt genau diese Krebsart vermehrt bei kastrierten Hunden auf,
Als Hobi an diesem Tumor vor gut fünf Jahren verstarb, habe ich darüber ja viel recherchiert und auch hier im Forum eine Umfrage gemacht. Dr. Rückert hat intern an seinen Patienten das mal untersucht, da auch sein Hund an einem Milztumor verstarb. Offiziell gibt es dazu aber keine Erhebungen, dass es kastrierte mehr trifft.
Hobi wurde mit 3 Jahren aus medizinischen Gründen kastriert und ja, ich habe mir nach meinen Recherchen Vorwürfe gemacht. :verzweifelt:
Ich würde mir wünschen, dass dazu mal deutschlandweit eine Auswertung gemacht wird, auch um vielleicht einige Hundebesitzer von ihren Kastrationsvorhaben abzubringen und vorallem sollten sich die TÄ darüber mal einen Kopf machen und nicht leichtfertig auf Wunsch kastrieren.
Der Milztumor (Hämangiosarkom) ist in den meisten Fällen ein Todesurteil.

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#14

Beitragvon LillyRose » 10.01.2020, 21:30

Beitrag von LillyRose » 10.01.2020, 21:30

@AnjaLena

Ja, meine Beagle kamen auch aus ziemlich schlechter Haltung. Wahrscheinlich ein Vermehrer, der sie nur für die Welpenproduktion nutzte.
Genaueres weiss ich nicht, da sie mit 5 anderen Beaglen im Wald ausgesetzt wurden, wo ich sie fand.
Man sieht an Lillys Zitzen, dass sie sehr oft Welpen hatte und auch Rose, die zu dem Zeitpunkt ca 1-2 Jahre alt war, hatte wohl schon mehrfach Welpen.

Die Zahnprobleme, Lillys Gesäugetumor, die Gelenkbeschwerden, Ohrprobleme und die Futterverunverträglichkeit schiebe ich da ganz klar auf diese Haltung.
Zudem waren die beiden klapperdürr und hatten kaum Muskeln - ich schließe auf reine Käfighaltung.

Heute sieht man das nicht mehr, sie sind normale gut bemuskelte und topfitte Beagle.
Die Zähne haben wir reinigen lassen und seitdem sehr gut im Griff. Die Ohren sind immer sauber und die Gelenkbeschwerden durch erworbene Muskelmasse, viel Bewegung und gute Ernährung verschwunden.
Rose Futterunvertäglichkeit haben wir auch im Griff, ich koche das Gemüse immer noch für sie, doch ansonsten kann sie alles fressen.

Ob und wie sich die ersten Lebensjahre (bei Lilly waren es ca 6!!) auf ihre Gesundheit im Alter auswirkt, weiß ich nicht.

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Re: Generelle Frage an die Betroffenen

#15

Beitragvon AnjaLena » 11.01.2020, 19:19

Beitrag von AnjaLena » 11.01.2020, 19:19

Die Vergangenheit unserer Hunde können wir nicht mehr ändern doch für das weitere Leben geben wir unsere Bestes, was kommt kann Niemand vorhersagen.

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