Beschäftigung im Alter

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Findet ihr es wichtig, alte Hunde zu beschäftigen?

A) ja, unbedingt
15
75%
B) das kommt ganz auf den Hund an
5
25%
C) nein, alte Hunde wollen ihre Ruhe haben
0
Keine Stimmen
 
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jutta
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Beschäftigung im Alter

#1

Beitragvon jutta » 19.01.2020, 11:57

Beitrag von jutta » 19.01.2020, 11:57

Auch wenn das Schlafbedürfnis älterer Hunde steigt, stellt sich die Frage, ob man ihn beschäftigen sollte.

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Re: Beschäftigung im Alter

#2

Beitragvon Steffen » 19.01.2020, 14:42

Beitrag von Steffen » 19.01.2020, 14:42

Ich denke, man sollte dieses Thema nicht nur am Alter, sondern auch an der Agilität des Hundes festmachen.
Ich finde es wichtig, unsere Hunde zu beschäftigen. Auch wenn es tlw. an Zeit im Alltag mangelt. Ein paar Minuten müssen immer drin sein, neben den Spaziergängen.
Nur blöd, wenn sich das Hundl nicht motivieren lässt, wie bei Ginger manchmal...

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Re: Beschäftigung im Alter

#3

Beitragvon HappyElisabeth » 19.01.2020, 15:34

Beitrag von HappyElisabeth » 19.01.2020, 15:34

Es kommt auf den Hund an, meine ich. Happy war an keinerlei Beschäftigungen interessiert, wenn nichts zum Essen raussprang. Juna ist immer neugierig und lässt sich auf Beschäftigungen ein. Die Lust am Spielen hat bei ihr auch nachgelassen, aber sie lässt sich für kurze Sequenzen motivieren.

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Re: Beschäftigung im Alter

#4

Beitragvon Freddysmama » 19.01.2020, 16:07

Beitrag von Freddysmama » 19.01.2020, 16:07

Huhu,

ich denke schon, dass man auch ältere Hunde beschäftigen sollte. Warum soll man im Alter damit aufhören ? Klar sind die Beschäftigungen kürzer und weniger agil. Bestehen nicht mehr unbedingt aus Agility Pacouren und neuen Tricks einüben. Dennoch ist es für mich gemeinsame Zeit mit dem Hundekumpel. Ein wenig Leckerliesuchen und rumkappeln oder alte Tricks machen geht doch immer.
Freddy ist jetzt 12,5 Jahre und freut sich immer über ne Runde mit seinem Quitschi , ein wenig Unterordnung oder irgend ne andere Kleinigkeit, wie um die Wette rennen, beim Spazieren gehen.
Möglichkeiten gibt es doch so viele.

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Re: Beschäftigung im Alter

#5

Beitragvon Maus1970 » 19.01.2020, 17:09

Beitrag von Maus1970 » 19.01.2020, 17:09

Ich sehe das genau so wie @Freddysmama
Auch ältere Hunde sollte man regelmäßig beschäftigen. Ich denke ihnen tut, dem Alter, den Fähigkeiten und Interessen angepasste, Beschäftigung, ebenso gut wie älteren Menschen.
Wichtig ist, meiner Meinung nach, daß das Programm den Fähigkeiten und Bedürfnissen des Seniors angepasst wird.

LG

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Re: Beschäftigung im Alter

#6

Beitragvon Gast » 20.01.2020, 04:06

Beitrag von Gast » 20.01.2020, 04:06

Ich bin ganz klar der Meinung, dass man ältere Hunde nicht nur "beschäftigen" sollte (sorry, hört sich an, als wenn Hundi nur noch senile Kreuzworträtsel macht), sondern aktiv auslasten muss!
Daimi ist 13, er hat immer noch "alle Beisammen" und die Tricks drauf, die ich ihm mit einem Jahr beigebracht habe. Das wiederholen wir natürlich täglich - will ja nicht, dass der ältere Herr dement wird.
Er sieht auf den rechten Auge nur noch zu 50% doch auf linken noch 80% das versuche ich zu fördern und zu unterstützen.
Bzw versuche ich ihn gerade aktiv, Gassistecken und Gerüche zu zeigen, damit er, falls er rechts blind ist, sich immer noch zurecht findet und dabei wohl fühlt.

Er geht seit ca einem halben Jahr nicht mehr gerne mit auf unsere 2 Stunden Touren. Ich glaube, es liegt mehr am Autofahren zu der Gassistrecke, als an der Runde.

Er möchte alleine mit mir ohne Autofahrt, dass genießt er - und ich auch!!
Wir laufen dann 1 Stunde hier durch unsere Siedlung und ich kann auch mal abschalten.

Wenn man mit 5 Hunden läuft, ist das ganz anders, als mit nur einem Hund- grad mit einem jungen Hund wie Rose dabei, wo man ständig gucken muss und weniger Rücksicht auf Daimi nehmen kann.

Flummi ist ja nur 9 Monate jünger als Daimi, doch er liebt jeden Spaziergang mit uns Mädels, egal wie lang und wohin.
Dazu liebt er Balli spielen und vorallem Ballis im Wald finden... er hat letzte Woche schon wieder 4 Ballis aus dem Nirgendwo angeschleppt :lachtot:

Man sollte die "Alten" defintiv "beschäftigen", doch auch auslasten...
Ich spreche mal wieder aus der Sicht eines Terrier Besitzers, einen alten Beagle habe ich noch nicht...

LG Krissi

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Re: Beschäftigung im Alter

#7

Beitragvon Sabine Kuhn » 20.01.2020, 08:29

Beitrag von Sabine Kuhn » 20.01.2020, 08:29

Denke pauschal kann man das nicht sagen, kommt auf den Hund, was er bis dahin gemacht hat und wie fit er noch ist an.
Marlin ist zum Glück, mit seinen fast 11 Jahren noch fit.
Seit letztes Jahr laufe ich keine Agility Turniere mehr mit ihm, aber er möchte definitiv noch etwas machen.
Sein Trainung ist nun eher tricksen, aber er darf auch noch ein bisschen Agility machen, natürlich dem Alter angepasst.
So lange es ihm gesundheitlich gut geht und ich nicht den Eindruck habe, dass es ihm schwer fällt und er es nicht mehr machen möchte, darf er gerne noch durch Tunnels rennen und einfach Spaß haben.

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Re: Beschäftigung im Alter

#8

Beitragvon BeagleFiete » 20.01.2020, 09:24

Beitrag von BeagleFiete » 20.01.2020, 09:24

Ich hab das erste angeclickt. Fiete liebte es beschäftigt zu werden.Egal ob UO, Tricks , Suchspiele etc. Wir haben jeden Tag was zusammen gemacht.Und wehe ich hab`s mal vergessen....es wurde eingefordert :kinggrin: Er lernte sehr schnell, konnte viele Tricks, und er (wir) hatten Spass dabei.

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Re: Beschäftigung im Alter

#9

Beitragvon Regine » 21.01.2020, 10:15

Beitrag von Regine » 21.01.2020, 10:15

Gaya läuft nach wie vor sehr gern. An manchen Tagen holt sie ihr Spielzeug aus der Kiste und spielt wie verrückt. Ich passe ihre Beschäftigung nicht nach dem Alter an, sondern wie sie gerade drauf ist. Trotzdem muss ich zugeben, dass sie leider eher einen vollen Fressnapf vorzieht, wie Suchspiele zu machen. Da sie taub ist, kann ich sie auch nicht mehr über die Stimme motivieren, was ich wirklich sehr schade finde. Jeder Tag ist zur Zeit anders. Es liegt sicher auch an den Medis.
LG Regine

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Re: Beschäftigung im Alter

#10

Beitragvon Karin » 21.01.2020, 12:12

Beitrag von Karin » 21.01.2020, 12:12

Beschäftigung heißt für mich auch, sich intensiv mit dem Hund zu "beschäftigen" und das hat keine Altersgrenze. Ansprache braucht der Hund auch im Alter und die Zeit, die man sonst mit langen Spaziergängen verbracht hat, kann man ja nutzen und sich mal zu seinem Hund zu setzen und mit ihm intensiv schmusen und dabei massieren, etc. (das mache ich sowieso täglich, aber es soll Hundehalter geben, die sich diese Zeit nicht nehmen :nixweiss: ).

Beschäftigung muss ja nicht unbedingt mit sportlich körperlicher Aktivität verbunden sein. Denksport in Verbindung mit Leckerlie tut bestimmt auch im Alter gut. Ich würde bestimmt nicht damit aufhören, weil mein Hund Alter XY erreicht hat, sondern mache das so lange, wie er/wir Spaß dran haben, natürlich angepasst an den Gesundheitszustand.

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Re: Beschäftigung im Alter

#11

Beitragvon Gaby » 21.01.2020, 13:13

Beitrag von Gaby » 21.01.2020, 13:13

Luna mag es noch immer sehr gern beschäftigt zu werden. Sie ist da immer ganz eifrig bei der Sache und freut sich.
Es macht ihr Spaß und schließlich wird man auch gut belohnt. :klatsch: Daran hat sich nichts geändert.
Auch gehen wir immer noch die gleichen Wege und Strecken und auch an der Länge hat sich nichts geändert.
Ich denke pauschal kann man es nicht sagen es legt sicher an der Verfassung des Hundes.
Einzig auf öffentliche Hundewiesen gehen wir nicht mehr so wie früher. Dieses wilde Toben mit anderen mag sie nicht mehr und da fühlt sie sich scheinbar unwohl. Früher als Junghund waren wir regelmässig auf solchen Hundeplätzen.

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Re: Beschäftigung im Alter

#12

Beitragvon Vio » 21.01.2020, 14:57

Beitrag von Vio » 21.01.2020, 14:57

Ich sehe es wie Karin.

Warum sollte ich im Alter mit Beschäftigung/ Auslastung aufhören. Ich passe es altersentsprechend und je nach Gesundheitszustand an.
Senioren haben genauso viel Spass und es steht ihnen genauso zu. :winkgrin:

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Re: Beschäftigung im Alter

#13

Beitragvon Bine » 23.01.2020, 15:57

Beitrag von Bine » 23.01.2020, 15:57

Lupo hat es bis 1 Monat vor seinem Tod mit fast 16 geliebt, zu tricksen und zu apportieren. Keine weite Laufstrecke mehr, keine 10 Wiederholungen natürlich - aber so 2-5x sein Stofftier 20m verfolgen war schon noch cool. Ein bisschen winken, mir den Schlappen bringen, sein Spielzeug aufräumen oder den Beinslalom machte er auch noch gern. :liebhab:

Hätte ihn gerne über die Nase mehr ausgelastet, als die Kraft in den Knochen nachließ, das war aufgrund des Nasentumors leider nicht möglich, es hätte Nasenbluten auslösen können durch das intensive Suchen. :verzweifelt:

Ich finde es sehr wichtig, einen Hund (seinen Anlagen und Vorlieben entsprechend! ) auszulasten und zu fördern, egal wlches Alter.
Lupo war "dümmlich" als ich ihn bekommen hab (5 Jahre alt, unerzogen), anfangs konnte er sich kaum 5 Minuten konzentrieren, kam Futter ins Spiel gleich gar nicht mehr. Das änderte sich bald, durch die stetige Förderung und Forderung steigerte sich seine Leistung stetig. Bald brauchte ich für viele, recht komplizierte Tricks, nur 1-2 Wiederholungen beim Einstudieren, er verstand so schnell -und lernte so gerne.. :liebhab:

Den alten Pascha (Pflegehund, verstorben mit 17 Jahren) konnte man nur noch über die Nase (Kurzschnauze) auslasten irgendwann. Er war blind, taub und irgendwann auch dement. Aber paar Leckerli suchen oder ein bisschen am Tau zergeln fand er auch gut. Ansonsten schlief er 95% des Tages - und wanderte nachts, durch ein bisschen Suchen war er abends ruhiger.

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Re: Beschäftigung im Alter

#14

Beitragvon Steffen » 25.01.2020, 16:03

Beitrag von Steffen » 25.01.2020, 16:03

Mal eine weitergehende Frage zum Thema: Wie lange am Stück und wie häufig am Tag beschäftigt ihr eure Hunde? Mal abgesehen von den Gassigängen und den Streicheleinheiten.
Danke für die Rückmeldungen :2thumbs:

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Re: Beschäftigung im Alter

#15

Beitragvon Maus1970 » 25.01.2020, 17:20

Beitrag von Maus1970 » 25.01.2020, 17:20

@Steffen
Das ist gar nicht so einfach zu beantworten.
Till geht Morgens eine kurze Morgenrunde zum Lösen. Die dauert so in etwa 15-20 Minuten.
Am Nachmittag gehen wir dann die große Runde spazieren. Die dauert zwischen 1.5 und 2 Stunden. Bei uns findet viel an Beschäftigung während des großen Spazierganges statt. ( Frei-Verloren-Suchen, Apportieren, Suchen, Schwimmen, Klettern und ähnliches )
Je nach Lust und Laune spielen, tricksen oder "arbeiten" wir noch drinnen ein wenig. Das Entscheiden wir aber ganz nach Gefühl. Eine "Einheit" dauert dabei so etwa 20 Minuten.
Wenn das Wetter übel ist gehen wir auch schon einmal eine kürzere Runde und spielen dafür drinnen länger.

LG

Franziska mit Till

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